Dienste im Nationalen Naturerbe
Nationales Naturerbe - Ein Projekt des Bundes
Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vom 11.11.2005 ist vereinbart worden, dass 80.000 bis 125.000 Hektar gesamtstaatlich repräsentative Naturschutzflächen des Bundes an die Bundesländer bzw. an Stiftungen (vorzugsweise Deutsche Bundesstiftung Umwelt) unentgeltlich übertragen werden. Diese Naturschutzflächen sollen als Nationales Naturerbe für künftige Generationen bewahrt und entwickelt werden.
Rund 100.000 Hektar Naturschutzflächen der Bodenverwertungs- und Verwaltungs-GmbH (BVVG), der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau Verwaltungsgesellschaft (LMBV) und mit dem größten Flächenanteil der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wurden ausgewählt. Auch das Grüne Band, der Bereich des ehemaligen Grenzstreifens zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland ist mit enthalten.
Naturerbe (Fotograf: Günter Kriems)
Diese Flächen wurden von der Privatisierung ausgenommen und den Bundesländern und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur unentgeltlichen Übernahme angeboten. Die Wälder des Nationalen Naturerbes sollen mittel- bis langfristig ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden. Viele Lebensgemeinschaften von geschützten Arten im Offenland oder in Feuchtgebieten sollen durch geeignete Maßnahmen dauerhaft erhalten werden.
Sollten Sie nähere Informationen zum Nationalen Naturerbe wünschen, stehen wir Ihnen gern in den regionalen Bundesforstbetrieben sowie in der Zentrale Bundesforst (siehe Zentraler Kontakt) zur Verfügung.

