Ausschreibungsdetails

Offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen für Dienstliegenschaft (Frankfurter Ring 206 in 80807 München), VOEK 051-19

Veröffentlichung 24.3.2019 17:00
Angebotsfrist 28.5.2019 12:00
Zuschlagsfrist 1.11.2019 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Verdingung
Telefon: +49 30-31811559
Fax: +49 30-31811560

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung -und Verwertung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen für Dienstliegenschaft (Frankfurter Ring 206 in 80807 München), VOEK 051-19

VOEK 051-19

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten (79710000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Sicherheitsdienstleistungen für Dienstliegenschaft (Frankfurter Ring 206 in 80807 München), Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion München, WE 141062

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

München, Kreisfreie Stadt (DE212)

Dienstliegenschaft (Frankfurter Ring 206 in 80807 München), Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion München, WE 141062

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Die ausgeschriebenen stationären Sicherheitsdienstleistungen sind bzgl. des Pforten/Schrankendienstes und Kontrolldienstes kalendertäglich von 07:00 bis 19:00 Uhr (ohne Waffeneinsatz) und von 19:00 Uhr bis 07:00 Uhr (unter Waffeneinsatz und bzgl. des Kontrolldienstes zuzüglich Pfefferspray und Diensthundeeinsatz) zu erbringen.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Preis

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.05.2020

30.04.2022

Der Vertrag verlängert sich, sofern die AG einer Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mit einer Frist von drei Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht, um jeweils ein weiteres Jahr. Die maximale Vertragsdauer beträgt sechs Jahre. Der Vertrag endet spätestens am 30.04.2026 um 24:00 Uhr, ohne das es einer gesonderten Kündigung bedarf.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen (gilt für Einzelbieter und Bietergemeinschaft):

1.Angaben zum Unternehmen, Handelsregistereintrag, zwingende und fakultative Ausschlussgründe.

2.1.Allgemeine Angaben zum Unternehmen:Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Tele-fon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort.

2.2.Einzelunternehmen/Freiberufler:Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin / zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigten): Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit.

3.Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB:

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft, unter Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unter-nehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,

-Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG),

-Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

4.Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 1.500.000 €, Sachschäden 1.000.000 €, Vermögensschäden 250.000 €, Schlüsselschäden 250.000 € sowie Verlust bewachter Sachen 250.000 €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen.

5. Eigenerklärung zum Umsatz

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

s.o.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

6. Eigenerklärung über die Leistungserbringung

Eigenerklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu könnenn (z.B. Befähigungsnachweise) (im Vordruck Anhang II enthalten).

7.Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen

-Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig?

-Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens,

-Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart,

-Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart.

8. Referenzen

Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre mit Angabe von: Art des Referenzobjektes, Ausführungsort (Anschrift) des Referenzobjektes, jährlicher Leistungsumfang in €, Leistungszeitraum, Leistungsart, Name des Auftraggebers und Ansprechperson mit Telefonnummer. Bei der Abgabe eines Angebotes für mehrere Lose kann dieselbe Referenz für mehrere Lose benannt werden. Die Anforderungen an den Leistungsumfang erhöhen sich dadurch nicht.

9.Angaben und Eigenerklärungen bei Bietergemeinschaften

Bietergemeinschaften sind bereits bei Angebotsabgabe verpflichtet, alle Mitglieder der Bie-tergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu be-nennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bietergemeinschaftserklärung zu verwenden.

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft die „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe, 4. Betriebshaftpflichtversicherung, 8. Eigenerklärung über die Leistungserbringung und 9. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen einzureichen und sind etwaige Nachweise vorzulegen. Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft ist hingegen eine vollumfänglich ausgefüllte „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ zu erteilen.

10.Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen

Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (im Vordruck Anhang II enthalten).

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen. Der Bieter hat dann für jeden der zu beauftragenden Unterauftragnehmer die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschluss-gründe und etwaige Nachweise vorzulegen.

11. Eignungsleihe

Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden.Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen.

Eigenerklärung über die Bewachungserlaubnis gem. § 34a Gewerbeordnung

-Eigenerklärung, dass für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung die gewerberechtlichen Voraussetzungen und in diesem Zusammenhang auch die Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a Abs.1 GewO für das Unternehmen vorliegen.

-Eigenerklärung, dass das für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistungen am Leistungsort einzusetzende Personal alle Überprüfungen und Voraussetzungen gem. § 34a Abs. 1a Gewerbeordnung (GewO) und der Bewachungsverordnung erfüllt und Überprüfungen positiv bestanden haben (§ 128 Abs. 2 GWB). Zudem wird das Personal während der Vertragslaufzeit regelmäßig und umfassend für die Leistungserbringung geschult.

-Das eingesetzte Personal muss eine einfache Sicherheitsüberprüfung (SÜ 1) nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 und 2 Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) vorweisen. Diese muss vor dem erstmaligen Einsatz vorliegen, gegenüber der AG nachgewiesen und durch die/den Geheimschutzbeauftragte/n freigegeben werden. Gleiches gilt auch für das Vertretungspersonal. Um Personallücken vorzubeugen, ist daher stets eine ausreichende Personenanzahl mit der Sicherheitsüberprüfung SÜ 1 vorzuhalten. Der AN stimmt mit Angebotsabgabe einer derartigen Sicherheitsüberprüfung, auch für seine Mitarbeiter, zu. Falls sich der AN bereits in der Geheimschutzbetreuung beim BMWi befindet, können bereits bestehende Sicherheitsüberprüfungen genutzt werden. Andernfalls verpflichtet sich der AN für die kurzfristige Beibringung der für die Sicherheitsüberprüfung notwendigen Angaben und Auskünfte seines Personals Sorge zu tragen (Rückgabe der vollständig ausgefüllten Sicherheitserklärungen binnen 4 Wochen nach Zuschlagserteilung). Für die Koordination des Antragsverfahrens hat der AN eine/n zuständige/n Mitarbeiter/in zu benennen. Die Anträge sind ausschließlich über diese/n Mitarbeiter/in oder Vertreter/in nach Zuschlagserteilung bekannt gegebenen Ansprechpartner der AG schriftlich mit Übersichtslisten zuzuleiten. Kosten für die Sicherheitsüberprüfung fallen für den AN nicht an. Die Richtzeiten für Personalüberprüfungen SÜ 1 betragen derzeit 3 - 6 Monate.

Informatorisch sind als Anlage 5 des Vertrags Hinweise zur Sicherheitsüberprüfung im Bereich Geheimschutz beigelegt.

Eigenerklärung und Nachweise über die berufliche Qualifikation des vorgesehenen Personals

Eigenerklärung, dass das eingesetzte Personal über folgende Qualifikation verfügt, um den Aufgaben gerecht zu werden:

-für die Besetzung des Objektverantwortlichen (Objektleiter): Auftragsspezifische Erfahrungen als Objektverantwortlicher bei der Bewachung vergleichbarer Objekte und mindestens zwei Jahre als Objektleiter tätig sein, Sprachkenntnis in Deutsch mindestens B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen oder gleichwertig (selbstständige Sprachverwendung ,gute Mittelstufe.

- für die Besetzung des stationären Sicherheitsdienstes:

•Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft mit IHK-Prüfung (Seiteneinsteiger) mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in vergleichbarer Position

•Sprachkenntnisse in Deutsch mindestens B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen oder gleichwertig (selbstständige Sprachverwendung, Mittelstufe)

• Qualifikation zum Ersthelfer

• Hundeführer: zusätzlich eine erfolgreich absolvierte Ausbildung von der IHK oder voneiner vom BDSW zertifizierten Sicherheitsfachschule zum Diensthundeführer – siehe ergänzend Punkt 3.1 der Leistungsbeschreibung

• Sicherheitsmitarbeiter mit Schusswaffe:muss zusätzlich über einen aktuellen Waffenscheinnach § 10 Abs. 4 WaffG verfügen – siehe ergänzend Punkt 3.2 der Leistungsbeschreibung (im Vordruck Anhang II enthalten).

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

28.05.2019

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

01.11.2019

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

29.05.2019

00:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

-Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde und Leistungsfähigkeit sowie zum Beleg, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen, Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Für die Eigenerklärungen ist grundsätzlich der als Anhang II beigefügte Vordruck „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ zu verwenden. Der Bieter kann alternativ zur „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ nach § 50 Abs. 1 VgV die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwenden. Die Vergabestelle fordert die nicht mit der EEE eingereichten Unterlagen gem. § 50 Abs. 2 VgV nach. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß § 42 Abs. 1 Vergabeverordnung (VgV) i.V.m. §§ 123, 124 GWB vor, wird es nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern es nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen hat.

-Werden vom Auftraggeber Eignungskriterien als Mindestanforderungen definiert, z.B. eine mindestens 5 jährige einschlägige Berufserfahrung des Projektleiters, so führt der fehlende Nachweis zum Ausschluss aus dem Verfahren. Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

-Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.

-Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.

-Fragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 17.05.2019, 12:00 Uhr eingehen. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

-Für das Angebot ist das beigefügte Preisblatt (Anlage 2 des Vertrages) zu verwenden. Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können. Das Angebot muss die Preise, die Stundenverrechnungssätze für Standard- und Zusatzleistungen und alle sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im Preisblatt führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots.

-Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

-Für die Kalkulation des Stundenverrechnungssatzes des Pforten-und Schrankdienstes und des Kontrolldienstes (mit und ohne Waffeneinsatz, mit Diensthund und Pfefferspray) ist mindestens die Lohn-gruppe 3 c)- OK S ab dem 01.01.2017 des für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrages für das Land Bayern vom 12.12.2016, also mindestens ein Stundenlohn in Höhe von 14,44 €, zu berücksichtigen. Das entsprechende Formular Grundlagen der Angebotskalkulation (Anhang III) ist einzureichen.

-Angebote können ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgegeben werden. Auf allen anderen Wegen übermittelte Angebote sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt-Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist 3 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gem. Ziffer IV 2.2. ) gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalentertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vlg. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Internet-Adresse: http://www.bundesimmobilien.de

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

25.03.2019