Ausschreibungsdetails

Offenenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von Winterdienstleistungen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Flächen für 12 Bundesliegenschaften in Freiburg; (VOEK 192-19)

Veröffentlichung 4.4.2019 15:15
Angebotsfrist 10.7.2019 12:00
Zuschlagsfrist 14.11.2019 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Verdingung
Telefon: +49 30-31811559
Fax: +49 30-31811560

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung-und Verwertung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Offenenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von Winterdienstleistungen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Flächen für 12 Bundesliegenschaften in Freiburg; (VOEK 192-19)

VOEK 192-19

II.1.2)
CPV-Code

Schneeräumung (90620000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Winterdienstleistungen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Flächen:

1) WE 141949,Wasser- und Schifffahrtsamt,Stefan-Meier-Straße 4-6, 79104 Freiburg

2) WE 136494,Hauptzollamt Lörrach,BImA,Stefan-Meier-Str.70, 79104 Freiburg

3) WE 143945,BImA,Stefan-Meier-Straße 72/72a, in 79104 Freiburg

4) WE 136493,Bundesfinanzdirektion Südwest,BImA, Privat,Stefan-Meier-Straße 74, 79104 Freiburg

5) WE 136497,Hauptzollamt Lörrach, DS Freiburg,Tennenbacherstraße 23, 79104 Freiburg

6) WE 136505,Bundesfinanzdirektion Südwest/Hauptzollamt Lörrach,Sautierstraße 23, 79104 Freiburg

7) WE 136504,Bundesfinanzdirektion Südwest/Hauptzollamt Lörrach,Sautierstraße 32, 79104 Freiburg

8) WE 136506,Zolllehranstalt, Rheinstraße 9, 79104 Freiburg

9) WE 136507, BImA, Engelbergerstraße 41a, 79106 Freiburg

10) WE 144551,Bundesnetzagentur,Engelbergerstr.41k, 79106 Freiburg

11) WE 143946, Ehem. Standortverwaltung der Bundeswehr,Schopfheimerstr.4, 79105 Freiburg

12) WE 146295, BDBOS, Bissierstr.1, 79114 Freiburg

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)

Wasser-u. Schifffahrtsamt, Hauptzollamt Lörrach, Hauptzollamt Lörrach (DS Freiburg), BImA, Bundesnetzagentur, ehem. Standortverwaltung der Bundeswehr, BDBOS, weitere siehe II.1.4)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Im Rahmen des Winterdienstes sind nachfolgende Aufgaben durchzuführen:

- alle in den Lageplänen gekennzeichneten begeh- und/ oder befahrbaren Flächen sind vollständig

von Schnee zu räumen und bei Schnee- oder Eisglätte zu bestreuen

- Bereitstellung von Streumitteln

- Ausbringung von Streugut

- Kontrollfahrten zur Prüfung der Einsatznotwendigkeit und

- Fertigung von Protokollen über die Durchführung der vereinbarten Leistungen.

Der Winterdienst ist so auszuführen, dass die Verkehrssicherungspflicht auf den o.g. Flächen erfüllt ist. Dabei ist sicherzustellen, dass die nicht öffentlichen begehbaren und/ oder befahrbaren Flächen (insbesondere Geh- und Fußwegen, Straßen, Parkflächen, Garagenzufahrten und Rampen, Eingänge, Außentreppen, Zugängen zu den Hydranten, Briefkästen, Löschwassereinspeisungseinrichtungen) entsprechend der Leistungsbeschreibung und die öffentlichen Verkehrsflächen entsprechend den Vorgaben der Ortssatzung von Schnee und auftauendem Eis geräumt und bei Glätte bestreut werden.

Der AN hat sicherzustellen, dass auch bei besonderen Witterungslagen, u. a. Blitzeis, Reifglätte, die Verkehrssicherheit jederzeit gegeben ist. Dabei hat er sich ggf. auch über lokale Besonderheiten vorab umfassend kundig zu machen bzw. selbstständig geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einzuleiten.

Der Winterdienst muss Mo bis Fr bis 5.45 Uhr erstmals erfolgt sein. Wenn danach Bedarf auftritt, ist unverzüglich, auch wiederholt, zu räumen und zu streuen.

Diese Pflicht endet um 21.00 Uhr.

Samstags sowie an Sonn- und Feiertagen muss der Winterdienst entsprechend der Satzung ausgeführt werden (außer Stellplätze).

Näheres regeln die Vertragsbedingungen (Anhang I) und die Leistungsbeschreibung.

1)WE 141949,Wasser- und Schifffahrtsamt, Stefan-Meier-Straße 4-6, öffentlich 113lfd.; nicht öffentlich Zuwegung, 50 lfd. m; nicht öffentlich Parkdeck+ TG-Parkplatz+Fluchttreppenhaus 282m², 560m², 50m²

2)WE 136494, Hauptzollamt Lörrach, BImA, Stefan-Meier-Straße 70, 79104 Freiburg, öffentlich 109 lfd. m; Nicht öffentlich Zuwegung 20 lfd. m;Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 652,12 m² +828 m²

3)WE 143945, BImA, Stefan-Meier-Straße 72/72a, 79104 Freiburghöffentlich 130 lfd.m; Nicht öffentlich Zuwegung 492 lfd. m; Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 945 m²

4)WE 136493, Bundesfinanzdirektion Südwest, BImA, Privat, Stefan-Meier-Straße 74 , 79104 Freiburg;öffentlich 99 lfd. m; Nicht öffentlich Zuwegung 5 lfd. m; Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 4.992 m²

5)WE 136497, Hauptzollamt Lörrach, DS Freiburg, Tennenbacherstraße 23,79104 Freiburg;Öffentlich 46 lfd. m; Nicht öffentlich Zuwegung 39 lfd. m;Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 840 m²

6)WE 136505, Bundesfinanzdirektion Südwest/ Hauptzollamt Lörrach, Sautierstraße 23,79104 Freiburg;Öffentlich 92 lfd. m;Nicht öffentlich Zuwegung 58 lfd. m;Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 821 m²

7)WE136504, Bundesfinanzdirektion Südwest/ Hauptzollamt Lörrach, Sautierstraße 32,79104 Freiburg;öffentlich 56 lfd. m;Nicht öffentlich Zuwegung 123 m²;Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 486 m²

8)WE 136506, Zolllehranstalt, Rheinstraße 9,79104 Freiburg;öffentlich 83 lfd. m;Nicht öffentlich Zuwegung 5,75 lfd. m; Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 635 m²

9)WE 136507, BImA, Engelbergerstraße 41a,79106 Freiburg;öffentlich 12 lfd. m;Nicht öffentlich Zuwegung 34 lfd. m;Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 353 m² + 786 m²

10)WE 144551, Bundesnetzagentur, Engelbergerstr. 41k,79106 Freiburg;Öffentlich 34 lfd. m;Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 1.494

11)WE 143946, Ehem. Standortverwaltung der Bundeswehr, Schopfheimerstr. 4,79105 Freiburg;Öffentlich 52 lfd. m;Nicht öffentlich Zuwegung 270 lfd. m;Nicht öffentlich Stell-/ Hoffläche 350

12)WE 146295, BDBOS, Bissierstr. 1,79114 Freiburg;Nicht öffentlich 158 m²

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Preis

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.10.2019

30.09.2023

Vertragsverhältnis verlängert sich,sofern die AG einer Fortsetzung nicht mit einer Frist v. 3 Monaten v Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht,um einmalig 2 weitere Jahre.Das verlängerte Vertragsverhältnis kann v der AG mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Die max. Vertragsdauer beträgt 6 Jahre.Der Vertrag endet spätestens am 30.09.2025.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

2.1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort

(im Vordruck Anhang II enthalten)

2.2 Einzelunternehmen/Freiberufler

Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin / zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz Vertre-tungsberechtigten):

Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit

(im Vordruck Anhang II enthalten)

3. Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft, unter Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unter-nehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,

-Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG)

-Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB

(im Vordruck Anhang II enthalten)

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

4. Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Scha-densfall aufzuweisen: Personenschäden 2 Mio. €, Sachschäden 2 Mio. €, Vermögensschäden 100.000 € und Verlust von der AG überlassenen Gegenständen (z.B. Schlüssel)

50.000 €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen (im Vordruck Anhang II enthalten).

5. Eigenerklärung zum Umsatz

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

(im Vordruck Anhang II enthalten)

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

6.Eigenerklärung über die Leistungserbringung:

Erklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können (im Vordruck Anhang II enthalten)

7.Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen:

-Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig?

-Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens

-Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

-Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

8. Referenzen:

Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre mit Angabe von: Art des Referenzobjektes, Ausführungsort (Anschrift) des Referenzobjektes, jährlicher Leistungsumfang in €, Leistungszeitraum, Leistungsart, Name des Auftraggebers und Ansprechperson mit Telefonnummer (im Vordruck Anhang II enthalten).

9.Angaben und Eigenerklärungen bei Bietergemeinschaften:

Bietergemeinschaften sind bereits bei Angebotsabgabe verpflichtet, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamt-schuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bieterge-meinschaftserklärung (Vordruck IV) zu verwenden.

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft die „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Vordruck Anhang II) mit Eigener-klärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe, 4. Betriebshaftpflichtversicherung, 8. Eigenerklärung über die Leistungserbringung und 9. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen und ggf. weiteren Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft ist hingegen eine vollumfänglich ausgefüllte „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Vordruck Anhang II) zu erteilen.

10.Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen:

Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmer geplant ist (im Vordruck Anhang II enthalten). Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungs-erklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Vordruck Anhang V). Der Bieter hat dann für jeden der zu beauftragenden Unterauftragnehmer die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschluss-gründe und etwaige Nachweise vorzulegen.

Fortsetzung III.1.3

11.Eignungsleihe

Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden (im Vordruck Anhang II enthalten).

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen (Vordruck Anhang V). Der Bieter hat für jedes Unternehmen, auf dessen Kapazitäten zurückgegriffen werden soll, die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und ggf. weitere Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen.

Der AN ist für den rechtzeitigen Beginn der Räum- und Streuarbeiten selbst verantwortlich.

3. Streugut

Das Streugut, das gemäß Ortssatzung auf den öffentlichen Flächen Verwendung findet ist – sofern dies gesetzlich erlaubt ist – ebenfalls auf den nicht öffentlichen Flächen einzusetzen. Die Streugutgestellung erfolgt ausschließlich durch den AN.

Lagermöglichkeiten werden durch die AG grundsätzlich nicht zur Verfügung gestellt.

Die Streugutentfernung auf den öffentlichen Gehwegen erfolgt nach Maßgabe der einschlägigen Ortssatzung. Das verwendete Streugut auf den nicht öffentlichen Flächen ist am Ende des Monats April eines jeden Jahres zusammenzukehren, aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen (Endreinigung). Sämtliche Kosten hierfür sind mit den Angebotspreisen abgegolten.

4. Schneebeseitigung

Anfallende Schneemassen sind im Rahmen der dem AN übertragender Verkehrssicherungspflicht grundsätzlich an die Gehweg-, Straßen- und Parkplatzränder zu räumen und können dort verblei-ben. Die gebrauchsbestimmte Nutzung der Flächen darf dadurch grundsätzlich nicht eingeschränkt werden. Insbesondere darf dies zu keiner Behinderung der Fußgänger oder Fahrzeuge und nicht zu einer Unterbrechung der Wegbeziehungen führen. Für die öffentlichen Flächen gelten die Regelungen der einschlägigen Ortssatzung (Anlage 4).

5. Arbeitsmittel

Der AN ist verpflichtet, auf seine Kosten alle für die Leistungserbringung notwendigen Fahrzeuge, Maschinen, Geräte, Werkzeuge und sonstige Betriebs- und Hilfsstoffe (z.B. Strom, Benzin, Streugut) – nachfolgend Arbeitsmittel genannt - zu stellen.

Der AN ist für den ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand der Arbeitsmittel verantwortlich. Beim Einsatz von Maschinen und Fahrzeugen ist darauf zu achten, dass diese ein Minimum an Geräuschen verursachen und den Vorgaben der StVZO sowie des Umweltschutzes entsprechen. Die Arbeitsmittel des AN müssen auch über eine gültige Betriebsgenehmigung verfügen. Elektrische Geräte müssen mit dem VDE/GV- oder einem gleichwertigen Zeichen versehen sein.

Die Arbeitsmittel des AN müssen entsprechend der Größe der jeweiligen Liegenschaft so dimensioniert sein, dass eine wirtschaftliche und zügige Ausführung der Arbeiten gewährleistet ist. Der AN muss das Vorhandensein der entsprechenden Arbeitsmittel bei Vertragsbeginn nachweisen. Die AG behält sich eine Überprüfung der vorhandenen Arbeitsmittel des AN jederzeit vor. Die Unterstellung jeglicher Maschinen und Fahrzeuge bzw. großer Gerätschaften auf der jeweiligen Liegenschaft ist nicht möglich.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

10.07.2019

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

14.11.2019

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

11.07.2019

00:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

1) Für die Angebotsabgabe ist eine freiwillige Ortsbesichitigung nach Absprache möglich. Besichtigungstermine sind vorab mit der für das Objekt zuständigen Ansprechperson Yesim Özcelik E-Mail: Yesim.Öezcelik@bundesimmobilien.de zu vereinbaren.Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden.

2) Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 28.06.2019 12:00 Uhr, bei der obengenannten Anschrift über die e-Vergabe-Plattform eingehen. Die Auftraggeberin wird den Bietern rechtzeitig angeforderte Auskünfte erteilen, soweit aus der Fragestellung die Relevanz für die Erstellung der Angebote ersichtlich ist. Solche Auskünfte werden den Bietern in anonymisierter Form mitgeteilt. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

3) Die Bieter haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Bieter werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann ggf. zum Ausschluss des Angebotes führen.

4) Auf elektronischem Wege übermittelte Angebote außerhalb der e-Vergabe-Plattform des Bundes, wie beispielsweise durch Telefax, Telegramm, Telex oder E-Mail, sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Schriftlich eingereichte Angebote sind nicht zugelassen und führen ebenfalls zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt-Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Internet-Adresse: http://www.bundesimmobilien.de

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

02.04.2019