Ausschreibungsdetails

Gebäudereinigungsleistungen für die Bundespolizeikaserne Blumberg in 16356 Ahrensfelde; (VOEK 008-19)

Veröffentlichung 10.4.2019 01:00
Angebotsfrist 31.5.2019 12:00
Zuschlagsfrist 30.9.2019 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Nationale Identifikations-Nr.: DE
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Verdingungsstelle
Telefon: +49 30-31811559
Fax: +49 30-31811560

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Gebäudereinigungsleistungen für die Bundespolizeikaserne Blumberg in 16356 Ahrensfelde; (VOEK 008-19)

VOEK 008-19

II.1.2)
CPV-Code

Reinigungsdienste (90910000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Die Bundespolizeikaserne befindet sich im Außenbereich nahe dem Ort Ahrensfelde und ist über eine befestigte Straße (Bundspolizeiallee) zu erreichen. Öffentliche Verkehrsmittel halten nicht direkt am Objekt. Je nach gewählter Haltestelle ist ein Fußweg von 15 bis 30 Minuten zu absolvieren. Auf dem Gelände befinden sich überwiegend ehem. Kasernengebäude, Werkstätten, Sportanlagen und Versorgungseinrichtungen. An den Gebäuden sind Unterhalts- und Glasreinigungsleistungen durchzuführen, die in 2 Lose aufgeteilt sind. Im Los 1 sind die Unterhaltsreinigungsleistungen und im Los 2 die Glasreinigungsleistungen enthalten.

II.1.6)
Angaben zu den Losen

Ja

alle Lose


II.2)
Beschreibung
Los 1
II.2.1)
Bezeichnung von Los 1

Unterhaltsreinigungsleistungen

II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Gebäudereinigung (90911200)

II.2.3)
Erfüllungsort

Barnim (DE405)

Bundespolizeikaserne Blumberg, 16356 Ahrensfelde, Bundespolizeiallee 1

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Es sind Büro- und Verwaltungsräume, Kopierräume, Sitzungs- und Schulungsräume, Sozialräume, Teeküchen, Sanitärräume, Eingangszonen- und hallen, Verkehrswege (Flure, Treppen, Aufzüge), Abstell- und Serverräume, Archive, Keller und Bodenräume sowie sonstige Räume und Flächen gemäß Leistungsbeschreibung (in den Vergabeunterlagen enthalten) zu reinigen.

- 32.862,69 qm Grundfläche und 3.589.775,16 qm Jahresreinigungsfläche.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.01.2020

31.12.2023

Das Vertragsverhältnis verlängert sich, sofern die Auftraggeberin einer Fortsetzung nicht mit einer Frist von 6 Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht, jeweils um ein weiteres Jahr. Die entsprechende Widerspruchsfrist für die Auftragnehmerin beträgt 9 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit.

Weiter zu Ziffer II.2.14) "Zusätzliche Angaben"

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Weiter von Ziffer II.2.7) "Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung"

Das verlängerte Vertragsverhältnis kann von der Auftraggeberin mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Die maximale Vertragsdauer beträgt 6 Jahre (bis 31.12.2025).


Los 2
II.2.1)
Bezeichnung von Los 2

Glasreinigungsleistungen

II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Fensterreinigung (90911300)

II.2.3)
Erfüllungsort

Barnim (DE405)

Bundespolizeikaserne Blumberg, 16356 Ahrensfelde, Bundespolizeiallee 1

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Es sind Glas- und Fensterflächen sowie Glasdächer und -überstände beidseitig zu reinigen inkl. Rahmen, Falze, Beschläge und Fensterbänke innen und außen.

- 14.469,72 qm zu reinigende Gesamtfläche und 28.939,44 qm Jahresreinigungsfläche

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.01.2020

31.12.2023

Das Vertragsverhältnis verlängert sich, sofern die Auftraggeberin einer Fortsetzung nicht mit einer Frist von 6 Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht, jeweils um ein weiteres Jahr. Die entsprechende Widerspruchsfrist für die Auftragnehmerin beträgt 9 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit.

Weiter zu Ziffer II.2.14) "Zusätzliche Angaben"

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Weiter von Ziffer II.2.7) "Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung"

Das verlängerte Vertragsverhältnis kann von der Auftraggeberin mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Die maximale Vertragsdauer beträgt 6 Jahre (bis 31.12.2025).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

1. Angabe Einzelbieter oder Bietergemeinschaft

2.1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort

(im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten)

2.2 Einzelunternehmen/Freiberufler

Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin / zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigten):

Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit

(im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten)

3.0 Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,

- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft sowie an die zuständige

Berufsgenossenschaft, unter Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,

- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,

- Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,

- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG)

- Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB

(im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten)

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

1.0 Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 2,0 Mio. €, Sachschäden 2,0 Mio. €, Vermögensschäden 500.000 € und Schlüsselschäden 250.000 €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen (im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten).

2.0 Eigenerklärung zum Umsatz

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten).

s.o.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

1.0 Eigenerklärung über die Leistungserbringung

Eigenerklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können (im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten).

2.0 Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen

- Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig?

- Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens

- Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

- Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

(im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten).

3.0 Eigenerklärung zum Qualitätsmanagement

Eigenerklärung zum praktizierten Qualitätsmanagement (im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten), insbesondere Angaben zur Dokumentation von Reinigungsleistungen, beispielsweise durch Angabe einer ISO-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ff oder nach 14001 ff bzw. einer gleichwertigen Bescheinigung.

4.0 Referenzen

Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart (Unterhaltsreinigung und/oder Glasreinigung) aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre mit Angabe von: Art des Referenzobjektes, Ausführungsort (Anschrift) des Referenzobjektes, jährlicher Leistungsumfang in qm, Leistungszeitraum, Leistungsart, Name des Auftraggebers und Ansprechperson mit Telefonnummer (im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten).

5.0 Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen

Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten). Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Vordruck Anhang V der Vergabeunterlagen). Der Bieter hat dann für jeden der zu beauftragenden Unterauftragnehmer die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und etwaige Nachweise vorzulegen.

6.0 Eignungsleihe

Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden (im Vordruck Anhang II Vergabeunterlagen enthalten).

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen (Vordruck Anhang V der Vergabeunterlagen). Der Bieter hat für jedes Unternehmen, auf dessen Kapazitäten zurückgegriffen werden soll, die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und ggf. weitere Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen.

7.0 Bietergemeinschaften sind bereits bei Angebotsabgabe verpflichtet, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bietergemeinschaftserklärung (Vordruck Anhang IV) zu verwenden.

s.o.

Die nachgenannten maximalen Stundenrichtleistungen dürfen nicht überschritten werden. Die Überschreitung führt zum Ausschluss des Angebotes zum Los 1 "Unterhaltsreinigungsleistungen".

1) Raumgruppe A: Büro- und Verwaltungsräume; Kopierräume: Turnus W1: 200 m²/Std./Reinigungskraft (RK); Turnus W2: 230 m²/Std./RK; Turnus W5: 280 m²/Std./RK;

2) Raumgruppe B: Sitzungs- und Schulungsräume: Turnus W1: 230 m²/Std./RK; Turnus W2: 280 m²/Std./RK;

3) Raumgruppe C: Sozialräume, Teeküchen: Turnus W1: 120 m²/Std./RK; Turnus W2: 150 m²/Std./RK; Turnus W5: 250 m²/Std./RK;

4) Raumgruppe D: Sanitärräume: Turnus W1: 30 m²/Std./RK; Turnus W2: 50 m²/Std./RK; Turnus W5: 90 m²/Std./RK;

5) Raumgruppe E: Eingangszonen- und hallen: Turnus W2: 180 m²/Std./RK;

6) Raumgruppe F: tägl. Verkehrswege (Flure, Treppen, Aufzüge): Turnus W1: 150 m²/Std./RK; Turnus W2: 180 m²/Std./RK; Turnus W5: 300 m²/Std./RK;

7) Raumgruppe G: nicht tägl. Verkehrswege (Flure, Treppen zu Keller und Dachboden): Turnus W1: 180 m²/Std./RK;

8) Raumgruppe H: Büroneben-, Abstell- und Serverräume: Turnus W1:300 m²/Std./RK; Turnus W2: 350 m²/Std./RK; Turnus W5: 400 m²/Std./RK; Turnus M1: 180 m²/Std./RK;

9) Raumgruppe I: Archive, Keller- und Bodenräume: Turnus W1: 300 m²/Std./RK; Turnus W2: 350 m²/Std./RK; Turnus W5: 400 m²/Std./RK; Turnus M1: 180 m²/Std./RK;

10) Raumgruppe J: sonstige Räume und Flächen: Turnus W1: 300 m²/Std./RK; Turnus W2: 350 m²/Std./RK; Turnus W5: 400 m²/Std./RK; Turnus M1: 180 m²/Std./RK.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Der Auftragnehmer und das Reinigungspersonal erklären sich vor erstmaligem Betreten der Liegenschaft mit einer Mitarbeiterüberprüfung im Fahndungssystem der Bundespolizei einverstanden. Sollte es dazu keine Zustimmung geben, erfolgt kein Zutritt zur Liegenschaft. Diese Regelung gilt auch für beauftragte Unterauftragnehmer.

Teile der Liegenschaften sind als Sicherheitsbereich ausgewiesen. Zusätzlich gelten auf der Liegenschaft die Vorgaben des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG), des Luftsicherheitsgesetzes (LuftSiG) sowie der einschlägigen Europäischen Verordnungen zur Luftsicherheit und zur betrieblichen Sicherheit von Flughäfen (EASA) in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Für die ständig eingesetzten Mitarbeiter/Innen des Auftragnehmers ist grundsätzlich das Vorliegen einer gültigen positiven Ergebnismitteilung der Zuverlässigkeitsprüfung nach §7 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) erforderlich.

Weitere Angaben sind aus den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

31.05.2019

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

30.09.2019

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

03.06.2019

00:00

Die Teilnahme der Bieter am Eröffnungstermin ist nicht gestattet.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde und Leistungsfähigkeit sowie zum Beleg, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen, Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Für die Eigenerklärungen ist grundsätzlich der als Anhang II beigefügte Vordruck „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ in den Vergabeunterlagen zu verwenden.

Der Bieter kann alternativ zur „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ nach § 50 Abs. 1 VgV die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwenden. Die Vergabestelle fordert die nicht mit der EEE eingereichten Unterlagen gem. § 50 Abs. 2 VgV nach. Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.

Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen. Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.

Für das Angebot sind die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Preisblätter zu verwenden. Es ist zwingend erforderlich, dass je Los ein Preisblatt ausgefüllt wird. Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können.

Das Angebot muss die Preise, die Stundenverrechnungssätze für Standard- und Zusatzleistungen und alle sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im Preisblatt führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots.

Nimmt der Bieter Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe), ist er verpflichtet, diese Unternehmen vor Angebotsabgabe auf die Datenschutzerklärung der Auftraggeberin unter http://www.bundesimmobilien.de/datenschutz hinzuweisen. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der Referenzgeber vom Bieter vorab zu informieren.

Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, deren Klärung für die Angebotsabgabe wesentlich sind, z. B., weil sie die Preisermittlung beeinflussen oder die Vergabeunterlagen unvollständig bzw. nicht für alle Bieter gleichermaßen verständlich sind, so hat der Bieter die Auftraggeberin unverzüglich und vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen.

Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet. Weitere Informationen zur Prüfung und Wertung der Angebote sind aus den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 21.05.2019, 12:00 Uhr, bei der der e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) eingehen.

Für die Angebotsabgabe ist eine Ortsbesichtigung zwingend vorgeschrieben. Mit dem Angebot ist der Nachweis über die Teilnahme an einer zwingenden Ortsbesichtigung einzureichen. Die Nichtvorlage des Teilnahmenachweises führt zwingend zum Ausschluss vom Verfahren. Weitere Angaben sind aus den Vergabeunterlagen zu entnehmen.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Bieter, der die Mitteilung erhält, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung einlegen. Danach wird er unzulässig (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB).

Ein Bieter, den der öffentliche Auftraggeber ohne Vorabinformation direkt oder im EU-Amtsblatt über einen Vertragsschluss informiert, muss einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen und bei unterbliebener Information innerhalb von 6 Monaten nach Vertragsschluss einlegen. Danach wird er unzulässig (§135 Abs. 2 , Satz 1 GWB).


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

08.04.2019