Ausschreibungsdetails

Rahmenvereinbarung für Sicherheitsdienstleistungen - Bewachung der Kampfmittel-Bereitstellungslager Liegenschaft Wittstock; VOEK 421-19

Veröffentlichung 3.11.2019 14:00
Angebotsfrist 13.12.2019 12:00
Zuschlagsfrist 28.2.2020 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 30-31811559
Fax: +49 30-31811560

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung und -verwertung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Rahmenvereinbarung für Sicherheitsdienstleistungen - Bewachung der Kampfmittel-Bereitstellungslager Liegenschaft Wittstock; VOEK 421-19

VOEK 421-19

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten (79710000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Bewachung der Kampfmittel-Bereitstellungslager außerhalb der Arbeitszeiten der Räumstellen unter kontinuierlicher Bestreifung durch qualifiziertes Wachdienstpersonal mit Schutzhund und Geländefahrzeug als Rahmenvereinbarung.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Bewachungsdienste (79713000)

Streifendienste (79715000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Ostprignitz-Ruppin (DE40D)

Bundesland Brandenburg, Liegenschaft Wittstock zwischen 16909 Gadow und 16818 Neuglienicke (ehem. sowjetischer Truppenübungsplatz nördlich von Neuruppin und südöstlich von Wittstock).

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Auf Teilen der Liegenschaft Wittstock werden auf einer Fläche von 11 km² Kampfmittel geräumt. Die geborgenen Kampfmittel verbleiben bis zur Übergabe an den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMD) in Kampfmittel-Bereitstellungslagern.

Weil die Abholung durch den KMBD nicht täglich erfolgt, müssen die Kampfmittel-Bereitstellungslager außerhalb der Arbeitszeiten der Räumstellen unter kontinuierlicher Bestreifung durch qualifiziertes Wachdienstpersonal mit Schutzhund und Geländefahrzeug u.a. zu folgenden Zeiten bewacht werden:

- Mo- Do von 16 Uhr bis 7 Uhr am Folgetag

- Freitags von 13 Uhr bis Montag um 7 Uhr

- Gesetzliche Feiertage von 0 Uhr bis 24 Uhr

- Pausen- und Sanitärräume sowie notwendige Nebenanlagen etc. sind einzurichten und vorzuhalten.

- Ein elektronisches Qualitätssicherungssystem und ein elektronischen Wachbuch sind einzurichten und vorzuhalten.

- Eine Einsatzleitung mit Führungspersonal (24 Stunden ununterbrochene Besetzung der Einsatzleitung mit Führungspersonal) ist einzurichten und vorzuhalten.

Reaktionszeit der Einsatzleitung mit Führungspersonal sowie Reserven zur Verstärkung vor Ort bzw. zur Ersatzgestellung innerhalb von maximal 2 Stunden.

- Erarbeitung von Verfahrensanweisungen, Einsatzplanungen, Dokumentationen und Berichtswesen.

- Einsatzkräfte müssen sich auf Kosten des Auftragnehmers durch einen 16-Stunden-Grundlehrgang für Räumhelfer vor Leistungsbeginn zusätzlich qualifizieren.

Die Bewachung soll als Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer abgeschlossen werden. Die Leistungen werden durch Einzelaufträge bezüglich der Einsatzpersonalstärke, des Einsatzortes, der Bewachungszeiten sowie des Einsatzzeitraumes festgelegt.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Preis

II.2.6)
Geschätzter Wert

895.838,80

EUR Euro

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.04.2020

31.03.2021

Der Vertrag hat eine feste Laufzeit von einem Jahr. Er verlängert sich, sofern die Auftraggeberin einer Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mit einer Frist von drei Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht um jeweils ein weiteres Jahr. Die maximale Vertragsdauer beträgt vier Jahre und endet spätestens am 31.03.2024.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

Die Bewachung soll als Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer abgeschlossen werden. Die Leistungen werden durch Einzelaufträge bezüglich der Einsatzpersonalstärke, des Einsatzortes, der Bewachungszeiten sowie des Einsatzzeitraumes festgelegt.

Besondere Einsätze im Fall von Interventionen, die z.B. bei Unfällen, Einbruch oder Einbruchversuch in die Kampfmittel-Bereitstellungslager oder anderen Fällen, die eine Unterstützung des Wachpersonals vor Ort außerhalb der üblichen Bewachungsszeiten erforderlich machen. Besondere Einsätze erfolgen auf Anforderung der Auftragsgeberin.

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Die Einzelaufträge der Rahmenvereinbarung werden im Namen und für Rechnung der AG Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Sparte Bundesforst, Berliner Straße 98 – 101, 14467 Potsdam bzw. Wittstocker Allee 167, 16816 Neuruppin erteilt. Das jährl. Auftragsvolumen wird auf 223.959,70 € (netto) geschätzt. Es wird nicht festgelegt, d.h. es kann höher oder geringer ausfallen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Der Auftragnehmer erfüllt die Anforderungen des Normteils DIN 77200 Teil 1 für die zu vergebenden Leistungen

- Nachweis einer vorhandenen Zertifizierung nach DIN 77200-3 (Zertifizierungsverfahren zur Konformitätsbewertung von Sicherungsdienstleistungen nach DIN 77200-1)

Sofern der Bieter nicht über eine Zertifizierung nach DIN 77200-3 verfügt:

1. Kopie der gültigen Bewachungsgewerbeerlaubnis des Unternehmens gem. § 34 a Abs. 1 GewO.

2. Nachweis mindestens 3 Jahre Gewerbepraxis

3. Zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem (QM-System) gem. DIN 77200-1

Ebenfalls mit Angebot einzureichen:

4. Eigenerklärung zur Eignung VHB 124 LD (Vordruck) in Bezug auf

- die Eintragung in ein Berufsregister

- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation

- Angaben zu schweren Verfehlungen gem. § 123 und § 124 GWB

- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung

- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft

Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, sind die entsprechenden Nachweise/Bescheinigungen zu der Eigenerklärung 124 LD auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird für dieses Verfahren gem. § 65 Abs. 4 Vergabeverordnung (VgV) nicht akzeptiert.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der Auftragnehmer erfüllt die Anforderungen des Normteils DIN 77200 Teil 1 für die zu vergebenden Leistungen.

5. Eigenerklärung zur Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen:

2.500.000,00 € für Personen- und sonstige Schäden pauschal (umfasst auch Schäden durch Beschädigung oder Vernichtung bewachter Sachen),

Im Rahmen der Versicherungssumme für sonstige Schäden gelten folgende Versicherungssummen vereinbart:

250.000,00 € für Vermögensschäden, umfasst auch Schäden gemäß Bundesdatenschutzgesetz

250.000,00 € für das Abhandenkommen bewachter Sachen

250.000,00 € für das Abhandenkommen von Schlüsseln/Codekarten

250.000,00 € für Bearbeitungs-/Tätigkeitsschäden

2.500.000,00 € für Umwelthaftpflichtschäden inklusive Umwelthaftpflicht-Regress

Die Höchstersatzleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt mindestens jeweils das Zweifache der vorstehend je Versicherungsfall vereinbarten Versicherungssumme, bei Umwelthaftpflichtschäden das Einfache.

Der Versicherungsschutz ist für die gesamte Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten.

Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen.

6. Angaben zum Tarif, zum Std-Lohn, zum Stundenverrechnungssatz,zum Lohnkostenanteil und den Zulagen im Vordruck Angaben zur Kalkulation (Anlage 5 des Vertrages).

Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, sind die entsprechenden Nachweise/Bescheinigungen zu der Eigenerklärung 124 LD auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird für dieses Verfahren gem. § 65 Abs. 4 Vergabeverordnung (VgV) nicht akzeptiert.

Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, ist ggf. zur Prüfung der Auskömmlichkeit des Angebotes der ausgefüllte Vordruck „Kalkulation des Stundenverrechnungssatzes (SVS) Objektschutz“ (Vordruck) einzureichen.

Deckungssummen in der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung

Angaben zur Kalkulation (Anlage 5 des Vertrages)

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Die Einsatzkräfte verfügen über den Berufsabschluss „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (IHK) oder IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit oder vergleichbar:

7. Nachweis der Berufsabschlusszeugnisse des geplanten Einsatzpersonals mit Angebot;

8. Gültiger Befähigungsnachweis zum Hundeführer. Hundeführer und Hund müssen gem. DGUV 23 DA (ehem. BGV C7) qualifiziert sein

9. Eigenerklärung zur Qualifizierung der geplanten Einsatzkräfte zu den Grundlagen der Kampfmittelräumung

Die Einsatzkräfte sind mit einer fachspezifischen Einweisung/ Erstbelehrung (min. 16 Stunden Lehrprogramm über die Grundlagen der Organisation der Kampfmittelräumung, der Bergungs- und Sondiertechnik, der Gefährdung durch Kampfmittel, Sicherheitsbestimmungen etc.) durch eine staatlich anerkannte Schulungsstätte für die Kampfmittelräumung bzw. die Güteschutzgemeinschaft Kampfmittelräumung (GKD) in Anlehnung an die „Fachspezifische Mindestqualifikationen von Personen“ der Güteschutzgemeinschaft Kampfmittelräumung – Gütesicherung RAL-GZ 901 Abschnitt 3.2 - nach Auftragserteilung und vor Leistungsbeginn zu qualifizieren.

Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle folgende Nachweise einzureichen:

10. drei Referenzen aus den letzten drei Jahren zu vergleichbaren Leistungen gem. Eigenerklärung zur Eignung VHB 124 LD. Merkmal der Vergleichbarkeit der Referenzen: Revierdienst im 24-Stunden-Dienst. Die Vergabestelle wird die Referenzen prüfen. Die Referenzgeber werden in der Wertungsphase aufgefordert, Angaben über die Ausführung und Vertragserfüllung des früheren Auftrags zu machen.

Mindestanforderungen nach Auftragserteilung und vor Leistungsbeginn:

11. Einsatzkräfte verfügen über einen gültigen Führerschein der Klasse B

12. Einsatzkräfte verfügen über deutsche Sprachkenntnisse mindestens entsprechend der Stufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

13. Geeigneter Schutzhund gem. DGUV 23 DA

14. Kommunikationseinrichtungen sind für Notfälle ausgestattet, die eine zuverlässige Verbindung zur Notruf-und Service-Leitstelle des Auftragnehmers sowie zu Polizei und Rettungsdiensten ermöglichen (z.B. Satellitentelefon).

15. Geländegängiges Fahrzeug laut Leistungsbeschreibung

16. Pausen- und Sanitärräume beschaffen

17. Elektronisches Kontrollsystem zur Qualitätssicherung muss vorhanden sein

18. Einrichtung einer Einsatzleitung mit Führungspersonal und höchstens 2 Stunden Reaktionszeit der Einsatzleitung mit Führungspersonal sowie Reserven zur Verstärkung vor Ort bzw. Ersatzgestellung

19. Unterzeichnete Verschwiegenheitserklärung (Vordruck) des Einsatzpersonals im Sinne des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung.

7. Nachweis "Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (IHK) oder IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft (IHK) oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit oder vergleichbar"

8. Gültiger Befähigungsnachweis zum Hundeführer. Hundeführer und Hund müssen gem. DGUV 23 DA qualifiziert sein.

9. Eigenerklärung zur Qualifikation

10. Mindestanforderung an die Referenzen: Sollten die Angaben der Referenzgeber überwiegend negative Aussagen in Bezug auf eine mangelhafte Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung betrauten Personals enthalten, wird das Angebot des Unternehmens gem. § 65 Abs. 5 VgV i.V.m. § 58 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 VgV von der weiteren Teilnahme am Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Qualifikationen/Anforderungen der Nr. 11.-19. nach Zuschlagserteilung

Alle Nachweise zu den personellen (gesamtes einzusetzende Personal inklusive Vertretung) und materiellen Eignungsanforderungen laut Leistungsbeschreibung müssen spätestens eine Woche vor Leistungsbeginn vorliegen.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Leistungen des hier zu vergebenden Auftrages müssen gem. § 47 VgV vom Bieter (Auftragnehmer) selbst - ohne Eignungsleihe und ohne Unterauftragnehmer - oder im Fall einer Bietergemeinschaft von einem Teilnehmer ausgeführt werden.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.3)
Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

13.12.2019

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

28.02.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

16.12.2019

00:00

Die Teilnahme der Bieter am Eröffnungstermin ist nicht gestattet. Die Zuschlagserteilung erfolgt elektronisch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt


VI.3)
Zusätzliche Angaben

(1) Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (https://www. evergabe-online.de) heruntergeladen werden. Die Verwendung der in den Bewerbungsunterlagen vorgegebenen Vordrucke ist zwingend. Änderungen an diesen Vordrucken sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Angebotes.

(2) Der Vordruck „Angebotsschreiben VHB 633“ ist in Textform mit dem Namen des Erklärenden auszufüllen bzw. elektronisch zu signieren. Bei Bietergemeinschaften ist das Angebotsschreiben entweder von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter in Textform mit dem Namen des Erklärenden bzw. elektronisch zu signieren.

(3) Das Angebot ist ausschließlich in elektronischer Form bis zum Ende der Angebotsfrist einzureichen.

(4) Geforderte Erklärungen und Nachweise sind, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes zugelassen ist, mit dem Angebot, spätestens zu dem in IV.2.2) genannten Termin vorzulegen. Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer angemessenen Frist nachgereicht werden. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.

(5) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.

(6) Die geforderten Angaben und Erklärungen gemäß Ziffer III. 1.1) bis III. 1.3) sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft einzureichen.

(7) Die Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte (Bewerberfragen), die elektronisch oder schriftlich an die unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle zu stellen sind, endet am 02.12.2019, 12:00 Uhr.

Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ausschließlich in Textform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

(8) Preisnachlässe

Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die.

— ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Angebotssumme gewährt werden und,

— an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.

Die Einhaltung tarifrechtlicher Regelungen ist zu beachten. Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.

(9) Bewerberfragen: Fragen zum Vergabeverfahren bzw. zu den Vergabeunterlagen bitte über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) oder per Email an verdingung@bundesimmobilien.de mit dem beiliegendem Formblatt „Fragen-Antwort“ einreichen. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform bzw. per Email. Telefonische Auskünfte oder Auskünfte während der Besichtigung werden nicht erteilt. Die Bewerber haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterla-gen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren (wird veröffentlicht auf der e-Vergabeplattform) und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Eine Nichtberücksichtigung kann ggf. zum Ausschluss des Angebotes führen.

9) Bei Gleichwertigkeit mehrerer Angebote behält sich die Auftraggeberin die Vergabe per Losentscheid vor.

(10) Bei technischen Fragen zur Anwendung der e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:

Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234

E-Mail: ticket@bescha.bund.de

Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit.

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-377870
Fax: +49 228-37787200

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

01.11.2019