Ausschreibungsdetails

Leistungen des Technischen Gebäudemanagements - VOEK 392-19

Veröffentlichung 6.1.2020 01:00
Angebotsfrist 11.2.2020 12:00
Zuschlagsfrist 17.3.2020 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 30-31811552
Fax: +49 30-31811560

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Leistungen des Technischen Gebäudemanagements - VOEK 392-19

VOEK 392-19

II.1.2)
CPV-Code

Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden (50700000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Leistungen des Betreibens, Bedienens, der Wartung/Inspektion, der Instandsetzung, des Störungs-und Energiemanagements von technischen Anlagen

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

BERLIN (DE3)

Bundesinstitut für Risikobewertung, Max-Dohrn-Straße 8-10, 10589 Berlin; Gelände des Berlin- Biotech-Park (bbtp)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Mit dieser Ausschreibung und der projektbegleitenden Steuerung des Auftragnehmers (AN) über die gesamte Laufzeit des Vertrages soll für die ausgeschriebenen Leistungen des Betreibens, Bedienens, der Wartung, der Instandsetzung und des Störungsmanagements der technischen Anlagen im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am Standort Berlin-Jungfernheide ein qualitativ hochwertiges Gebäudemanagement zu wirtschaftlich günstigen Konditionen sichergestellt werden.Das Controlling der nach dieser Ausschreibung durchgeführten Dienstleistungen erfolgt nach einheitlichen Qualitätskriterien durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

---

Aufgrund der besonderen Bedeutung des BfR als wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland ist eine uneingeschränkte Nutzung der Gebäude und technischen Anlagen (365 / 366 Tage pro Jahr / 24 Stunden am Tag) mit möglichst geringfügigen Störungen und Unterbrechungen des Dienstbetriebes gefordert.

---

Für die technischen Anlagen und Einrichtungen des TGM werden die Leistungen als Werksleistungen vergeben. Die Leistungen des AN umfassen nach Art und Umfang sämtliche Maßnahmen, welche für einen sicheren, funktionstüchtigen, wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb der Liegenschaft, der Gebäude und der technischen Anlagen erforderlich sind. Der AN ist damit unter anderem für die zyklische und termingerechte Wartung und Inspektion sowie zeitnahe und ordnungsgemäße Instandsetzung der technischen Anlagen vollumfänglich verantwortlich. Im Rahmen des Störungsmanagements gewährleistet der AN an 24 Stunden täglich und 365/366 Tagen jährlich einen Störungsdienst.

---

Die gesamte Kommunikation und Dokumentation (Wort und Schrift) hat in deutscher Sprache zu erfolgen.

---

Die geforderten Leistungen sind entsprechend der DIN 31051/ EN 13306, DIN 32736, den Richtlinien des Arbeitskreises Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) sowie der VDMA 24186 zu erbringen. Berücksichtigt werden Anlagen der Kostengruppen nach DIN 276:

· 300 Technische Anlagen aus dem Bereich Bauwerk-Baukonstruktion

· 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen

· 420 Wärmeversorgungsanlagen

· 430 Lufttechnische Anlagen

· 440 Starkstromanlagen

· 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (ggf. ohne Telekommunikations- und Informationstechnische Anlagen)

· 460 Förderanlagen

· 470 Nutzungsspezifische Anlagen

· 480 Gebäudeautomation

· 530 Baukonstruktionen in Außenanlagen

sowie vom AN zu erbringende Leistungen gemäß:

· DGUV 100-500 Betreiben von Arbeitsmittlen

· DGUV V4 Prüfung der ortsfesten elektrischen Anlagen und Betriebsmittel

· VDI 2052 Raumlufttechnische Anlagen für Küchenanlagen

· VDI 6022 Hygieneinspektion lüftungstechnische Anlagen

· VDI 6023 Trinkwasser- / Legionellen-Prüfung incl. Chlorid- und Chlorat-Messung

· TrinkwV 2001 Trinkwasseruntersuchung in der aktuellen Fassung

· TRBS 1201 Prüfungen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen/Aufzugsanlagen

· TRBS 2181 Personenaufnahmemittel/Aufzugsanlagen

· TRBS 3121 Betrieb von Aufzugsanlagen

· TRBS 3145 Ortsbewegliche Druckgasbehälter – Füllen, Bereithalten, Beförderung

· TRBS 3146 Ortsfeste Druckanlagen für Gase

· BetrSichV Betriebssicherheitsverordnung

· Sämtliche sonstige einschlägige Richtlinien und Normen.

Zum Leistungsumfang des AN können außerdem alle Sachverständigenwiederholungsprüfungen für alle prüfpflichtigen Anlagen gehören.

Die Leistungen des AN sind für alle im Leistungsverzeichnis genannten Anlagen und Systeme inkl. sämtlicher enthaltener Bauelemente und Verteilnetze und aller Endgeräte wie z.B. Heizkörper, Luftdurchlässe, Zapfventile zu erbringen.

Ziel der vertraglichen Leistung ist eine vollständige, qualitativ hochwertige Entlastung der AG / des Nutzers vom technischen Gebäudebetrieb sowie eine maximale Verlängerung der durchschnittlichen Anlagenlebensdauer bei vollumfänglicher Verfügbarkeit.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.04.2020

31.05.2023

Teilleistungs-Zeiträume sind dem Aufforderungsschreiben zu entnehmen.

Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige Erklärung der Auftraggeberin (AG) 3-mal um jeweils ein Jahr verlängert werden, längstens max. bis 31.05.2026.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige Erklärung der AG 3-mal um jeweils ein Jahr verlängert werden, also längstens maximal bis 31.05.2026. Die Optionsausübung muss dem Auftragnehmer (AN) bis spätestens sechs Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit in Textform zugehen, anderenfalls erlischt das Verlängerungsoptionsrecht der Auftraggeberin (AG). Die entsprechende Widerspruchsfrist für den AN beträgt 9 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Ein Anspruch des AN auf Verlängerung besteht nicht.

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Die AG hat das einseitige Recht zur Erhöhung des Leistungsumfanges von bis zu 50 % des ursprünglichen Auftragswertes einer betroffenen Leistungsposition und zur Änderung des Umfangs der Leistungen um bis zu 10 % des ursprünglichen Auftragswertes. Diese kann der AN nur bei Unzumutbarkeit ablehnen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde und Leistungsfähigkeit, der Erfüllung der festgelegten Eignungskriterien und zum Beleg, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen, die als Anhang 0.2 beigefügte „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ zu verwenden und mit Angebot einzureichen.

---

Mit Angebot sind folgende weitere vollständig ausgefüllte Unterlagen einzureichen:

- Angebotsschreiben (Anhang 0.1 Aufforderung zur Angebotsabgabe)

- Leistungsverzeichnis (pdf- und GAEB-Format -Anhang 3.0)

- eigenes schriftliches Konzept der Leistungserbringung

- Kopie eines aktuellen (nicht älter als 3 Monate) Handelsregister- /Gewerberegisterauszuges oder eines gleichwertigen Nachweises

- Nachweis der Teilnahme an der verpflichtenden Ortsbesichtigung (Anhang 5.0) - bei Nichtvorlage wird das Angebot ausgeschlossen

- Formblatt Preisgleitklausel Objektleiter/Haustechniker (Anhänge 7.1, 7.2)

- Angaben zum verwendeten CAFM-System des AN (Anhang 2.2)

- Nachweis für das vom Bieter verwendete CAFM-System, dass es den software- als auch hardwareseitigen IT- Sicherheitsanforderungen des BSI entsprecht

- Nachweis der Zertifizierung des Unternehmens des Bieters nach einem in der EU zugelassenem Qualitätsmanagementsystem, mindestens nach ISO 9001:2015 oder gleichwertig

- Bietergemeinschaftserklärung unterzeichnet bzw. signiert (Anhang 0.3)

----

In der "Bieterauskunft mit Eigenerklärungen" sind anzugeben:

1. Einzelbieter oder Bietergemeinschaft

2.1.Angaben zum Unternehmen (Name, Anschriften, Rechtsform, Gegenstand d. Unternehmens, öffentl. Registereintragsnummer/Geschäftsnummer Genehmigungsbehörde, Registergericht/Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Kontaktdaten, Niederlassung bzw. Standort

2.2. Einzelunternehmen/Freiberufler mit erforderlichen zusätzlichen Angaben

3. Eigenerklärung zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB

- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für Arbeitnehmer an die zuständigen Institutionen sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft unter Benennung dieser

- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen

- Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB

- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG)

- Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB

---

Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.

Der Nachweis der Eignung/des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann ganz oder teilweise durch Präqualifikation erbracht werden.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

4. Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung.

- diese hat mindestens folgende Deckungssummen aufzuweisen: Personenschäden 10,0 Mio. €, Sachschäden 10,0 Mio €, Vermögensschäden 0,5 Mio. €, Schlüsselschäden von 0,015 Mio €. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres kann seitens des Versicherungsgebers auf das Doppelte der vorgenannten Deckungssummen begrenzt werden. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen und für die Dauer der Verträge aufrecht zu erhalten. Dieses ist zu erklären.

5. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart - Technisches Gebäudemanagement - jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

s.o.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

7. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen

- Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart (Technisches Gebäudemanagement) tätig?

- Anzahl der Beschäftigten im gesamten Unternehmens und Anzahl der Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

----

8. Referenzen

Nennung von mindestens drei vergleichbaren Referenzen, von drei unterschiedlichen Referenzobjekten zur Leistungsart Technisches Gebäudemanagement, wie ausgeschrieben, von mindestens zwei verschiedenen Auftraggebern aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre, siehe Ziffer 8 der Bieterauskunft. Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Alle Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

Art des Referenzobjektes; Ausführungsort (Anschrift) des Referenzobjektes; Name, Adresse des Referenzgebers; Ansprechperson mit Telefonnummer;Leistungsumfang (Benennung der Kostengruppen nach DIN276, evtl. Teilleistungen), Leistungszeitraum, Anzahl durchschnittlich eingesetzter Arbeitnehmer, Rechnungswert in € (netto)/Jahr,

Die Referenzgeber müssen bestätigen, dass das Unternehmen keine wesentliche Anforderung bei der Ausführung des Auftrages erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat, ohne dass es dabei zu einer vorzeitigen Beendigung des Vertrages, zu Schadensersatz oder einer vergleichbaren Rechtsfolge kommen musste.

----

9. Bietergemeinschaften nennen auf Anfrage alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, Art und Umfang deren Leistungsteil, ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter, verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den benannten Mitgliedern als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften ( Bietergemeinschaftserklärung Anhang 0.3)

----

10. Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen: Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmer geplant ist

----

11. Eigenerklärung zur Eignungsleihe, wenn diese in Anspruch genommen wird, Darstellung der Aspekte, auf die sich die Eignungsleihe bezieht

----

Auf Anforderung der Vergabestelle sind vorzulegen:

- die Bieterauskünfte mit Eigenerklärungen der Bietergemeinschaftsmitglieder (Anhang 0.2)

- die Erklärungen und Verpflichtungserklärungen von Unterauftragnehmern bzw. Unternehmen, die einer Eignungsleihe zustimmen (Anhang 0.4) und die entsprechend ausgefüllte Bieterauskunft mit Eigenerklärung (Anhang 0.2) für Unterauftragnehmer und Eignungsleiher

- die VHB-Formblätter 221/222 bzw. 223 zur Preisklärung

- Beleg der Gleichwertigkeit von Unterlagen

- Qualifikationsnachweise des für den Einsatz vorgesehenen Personals

s.o. und:

zu Referenzen: Leistungen müssen beginnen bzw. enden in den letzten drei Jahren; Leistung muss zur Angebotsfrist mindestens bereits 6 Monate andauern

---

Eigenerklärungen zur Leistungserbringung:

- zu Beginn der Start-up-Phase steht ausreichend qualifiziertes Personal bereit, das Personal im Unternehmen tätig ist und vollumfänglich für die ca. 2-monatige Übernahmephase und den anschließenden Regelbetrieb zur Verfügung steht

- für den 24h/365-Tage-Regelbetrieb der Liegenschaft stehen ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung

- dem Unternehmen stehen spätestens bei Leistungsbeginn die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung, um die ausgeschriebenen Leistungen sachgerecht und unter Einhaltung aller notwendigen Sicherheitsbestimmungen auszuführen

- der eingesetzte Anlagenverantwortliche ist eine Elektrofachkraft (EFK) mit Weisungsbefugnis gem. VDE 105-100 ist - "Person, die beauftragt ist, während der Durchführung von Arbeiten die unmittelbare Verantwortung für den Betrieb der elektrischen Anlage bzw. der Anlagenteile zu tragen, die zur Arbeitsstelle gehören."

- das eingesetzte Personal ist in der Lage, die eingesetzte GLT- Software >Desigo Insight< sicher und vollumfänglich zu bedienen

- zur Leistungserbringung wird ein eigenständiges, modernes EDV- bzw. CAFM-Systeme einsetzt und das liegenschaftsbezogene CAFM-System des AN wird zum Ende der Start-Up-Phase einschließlich der Zugriffsberechtigungen für die AG eingerichtet sein; separate Angaben zur eingesetzten CAFM-Software liegen dem Angebot bei

- das CAFM-System des Bieters muss sowohl software- als auch hardwareseitig den IT- Sicherheitsanforderungen des BSI entsprechen, ein entsprechender Nachweis liegt den Angebotsunterlagen bei

- das Unternehmen ist zertifiziert nach einem in der EU zugelassenem Qualitätsmanagementsystem, mindestens nach ISO 9001:2015 oder gleichwertig; der Nachweis der Zertifizierung liegt dem Angebot bei; bei ggf. vorliegender anderer Nachweise ist die Gleichwertigkeit nach Aufforderung zu belegen

Erklärung, dass der Objektleiter (inkl. Stellvertreter) mindestens über

-einen Abschluss als Diplomingenieur (FH), Bachelor, Staatlich geprüfter Techniker, Meister (DQR/EQR mindestens Niveau 6) in der Fachrichtung Technisches Gebäudemanagement, Facility Management, Gebäudetechnik, Elektrotechnik, Versorgungstechnik oder gleichwertig verfügt, bei Gleichwertigkeit wird diese nach Aufforderung belegt

-5 Jahre Berufserfahrung bei der operativ- technischen Betreuung von Immobilien in vergleichbarer Position verfügt

-umfassende Kenntnisse der Planung, Organisation und Überwachung operativer Wartungs- und Instandhaltungsprozesse für gebäudetechnische Anlagen verfügt

-sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1) verfügt

-Kenntnis aller einschlägigen Gesetze, Normen und Richtlinien und der Arbeitssicherheit verfügt

-gute Kenntnis der MSR-/GLT-Technik, der einschlägigen Hard- und Software sowie über kaufmännische Kenntnisse und Verantwortung verfügt

-Objektleiter und Stellvertretender Objektleiter verfügen über Führungsqualitäten, serviceorientierte Einstellungen und hilfsbereites, höfliches und repräsentatives Auftreten in allen Situationen

---

Erklärung, dass die vorgesehenen Haustechniker und auch ihre Vertreter mindestens

-erfahrene Facharbeiter/Meister in der Fachrichtung Elektrotechnik mit Schaltberechtigung für MS-Schaltanlagen (10kVA) und eines anderen Gewerks der Versorgungstechnik (vorzugsweise HLS) sind (bei HT und bei Vertretern müssen mindestens beide genannten Qualifikation vorhanden sein)

-5 Jahre Berufserfahrung in vergleichbarer Position haben

-sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1) haben

-gute Kenntnis der MSR-/GLT-Technik und Kenntnisse der Arbeitssicherheit haben

-über serviceorientierte Einstellungen und hilfsbereites, höfliches und repräsentatives Auftreten verfügen


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Der AN hat sein Personal zur Verschwiegenheit gemäß der den Ausschreibungsunterlagen beiliegenden Verschwiegenheitserklärung zu verpflichten und von diesem vor dem erstmaligen Arbeitseinsatz eine schriftliche Verschwiegenheitserklärung zu verlangen und jährlich zu wiederholen. Der AN hat die Verschwiegenheit seiner Arbeitnehmer sicherzustellen.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

11.02.2020

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

17.03.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

12.02.2020

00:00

Verdingungsstelle der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Die Teilnahme der Bieter am Eröffnungstermin ist nicht gestattet.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert


VI.3)
Zusätzliche Angaben

Im Leistungsverzeichnis (LV) müssen alle Preise und sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten sein. Gemäß den konkreten Ausfüllvorschriften in der Leistungsbeschreibung (LB) und im LV, sind Positionen, deren Preise nach Vorgabe bereits in einer anderen Position erfasst sind, mit „0“ als Einheitspreis zu versehen. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im LV führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots..

---

Zuschlagskriterium sind 1. der Angebotspreis des LV in Euro und 2. das schriftliche eigene Konzept zur Leistungserbringung, mit der Gewichtung 60% Preis, 40% Konzept.

Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte).

1. Punktzahl Angebot XY = Angebotspreis niedrigstes Angebot x 60 Pkt. / Preis Angebot XY

2. Teilkonzepte und deren Gewichtung sind:

• zur Start-Up-Phase und Vertragsauslauf- und Übergangsphase (4,0 %)

• Konzept zum Wartungs-, Inspektions- und Prüfmanagement (14,0 %)

• Konzept zum Störungsmanagement (10,0 %)

• Konzept zum Qualitätsmanagement (8,0 %)

• Konzept zum Energiemanagement (4,0 %)

Die Bewertung erfolgt im Wege der Punktevergabe von 0 Punkten (ungenügend) bis 10 Punkten (sehr gut) je Kriterium.

Weitere Details sind der Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen.

---

Bei Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe) sind diesen Unternehmen die Informationsquelle zur Datenschutzerklärung der Auftraggeberin „www.bundesimmobilien.de/datenschutz“ vor Angebotsabgabe durch den Bieter zu übermitteln. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der Referenzgeber vom Bieter vorab zu informieren.

---

Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist von mindestens drei Werktagen und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.

----

Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.

----

Die Auftraggeberin prüft die Auskömmlichkeit der Angebote gem. § 60 VgV und verlangt vom Bieter Aufklärung, wenn der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich niedrig sind. Vom Bieter sind in den Vergabeunterlagen geforderte Angaben zur ggf. tariflichen Bindung und zu Grundlagen der Angebotskalkulation vorzunehmen, die für eine erste Prüfung herangezogen werden. Bei weiterem Aufklärungsbedarf fordert die Auftraggeberin den Bieter unter Setzung einer angemessenen Frist von mindestens drei Werktagen auf, die Auskömmlichkeit des Angebots eingehend zu erläutern, ggf. unter Einreichung der VHB-Formblätter 221/222 bzw. 223. Wenn der Bieter die Zweifel an der Auskömmlichkeit nicht oder nicht fristgerecht ausräumt, darf sein Angebot ausgeschlossen werden.

----

Fragen zu den Vergabeunterlagen sind nur über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Telefonische Auskünfte werden nicht geteilt. Fragen zu den Vergabeunterlagen werden beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 30.01.2020, 12:00 Uhr, bei der e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) eingehen. Die Bieter haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterla-gen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Bieter werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes führen.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gemäß Ziffer IV.2.2) gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben -Stabsbereich Einkauf-
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

02.01.2020