Ausschreibungsdetails

Generalplanerleistungen ¿Technik¿ für einen Neubau des Deutschen Bundestages; VOEK 336-19

Veröffentlichung 9.1.2020 01:00
Angebotsfrist 20.4.2020 12:00
Zuschlagsfrist 30.6.2020 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasananstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Verdingungsstelle
Telefon: +49 30-31811559
Fax: +49 30-31811560

I.2)
Gemeinsame Beschaffung

Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.


I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung- und Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Generalplanerleistungen „Technik“ für einen Neubau des Deutschen Bundestages; VOEK 336-19

VOEK 336-19

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Der Auftrag umfasst Generalplanerleistungen „Technik“: 1) Ingenieurbauwerke, 2) Tragwerksplanung, 3) Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1 – 8, 4) planungsbegleitende Vermessung, und 5) Baustellenlogistik und ggf. 6) Bauvermessung für einen Neubau des Deutschen Bundestages, Unter den Linden 62 – 68 in Berlin.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE300)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Die AG beabsichtigt, auf der Liegenschaft Unter den Linden 62-68 / Ecke Schadowstraße im Berliner Stadtbezirk Mitte für den Deutschen Bundestag ein neues Bürogebäude zur Unterbringung verschiedener Fachbereiche der Verwaltung oder optional für eine parlamentarische Nutzung zu errichten. Insgesamt besteht ein Raumbedarf von ca. 200 Büros mit einer Nutzfläche von je 18 m² zzgl. Nebenflächen. Zusätzlich soll die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung mit einer Ausstellungsfläche und weiteren Räumen auf ca. 890 m² dort untergebracht werden. Die Liegenschaft ist für eine unbefristete Nutzung durch den Deutschen Bundestag vorgesehen. Die AG legt neben architektonischer und funktioneller Qualität auch Wert auf in wirtschaftlicher und energetischer Hinsicht überzeugende Ergebnisse. Zudem sind die denkmalpflegerischen Belange des Ensembleschutzes zu berücksichtigen. Die Vergabestrategie für die Umsetzung der Maßnahme ist zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch offen (Einzelgewerkvergabe oder Generalunternehmer-vergabe auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung).

Gegenstand dieser Beschaffung sind Leistungen aus dem Leistungsbild Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff., Anlage 12.1 zu § 43 Abs. 4 HOAI), aus dem Leistungsbild Tragwerksplanung (§§ 49 ff., Anlage 14.1 zu § 51 Abs. 5 HOAI), aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (§§ 53 ff., Anlage 15.1 zu § 55 Abs. 3 HOAI), aus dem Leistungsbild Planungsbegleitende Vermessung (Anlage 1 Leistungsbild 1.4.4. zu § 3 Abs. 1 HOAI) und der Baulogistik nach AHO, Heft 25, ggf. bei der Einzelgewerkvergabe aus dem Leistungsbild Bauvermessung (Anlage 1 Leistungsbild 1.4.7. zu § 3 Abs. 1 HOAI) sowie besondere Leistungen.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:60

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

3

5

Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie in der Bewertungsmatrix der Eignungskriterien beschrieben. Dabei wird die Leistungsfähigkeit der Bewerber folgendermaßen gewichtet: 1) Ingenieurbauwerke 25 %, 2) Tragwerksplanung 25 %, 3) Technische Ausrüstung 25 % und 4) Baustellenlogistik 25 %. Im Rahmen der einzelnen Bereiche wird die Fachkunde jeweils mit 15 %, die Umsätze sowie die Mitarbeiterzahlen jeweils mit 5 % gewichtet.

Bezüglich der genauen Anforderungen binnen der einzelnen Kriterien und ihrer Bepunktung wird auf die „Wertungsmatrix Teilnahmekriterien“ (Teil der veröffentlichten Vergabeunterlagen) verwiesen.

Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV).

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

Stufenweise Beauftragung

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Nachweis über die Berechtigung die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV).

Soweit die Rechtsform des Unternehmens dies ermöglicht: Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, nicht älter als 12 Monate.

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB. Der Auftraggeber stellt hierfür ein Formblatt zur Verfügung (Nachweis durch Eigenerklärung).

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Nachweis durch Eigenerklärung)

Nachweis des Bestehens oder rechtsverbindliche Erklärung für den Auftragsfall des Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherun

Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Nachweis durch Eigenerklärung)

Nachweis des Bestehens oder rechtsverbindliche Erklärung für den Auftragsfall des Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung

Mindestjahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils: 1) für die Tragwerksplanung in folgender Höhe: EUR 300.000,00, 2) für die Ingenieurbauwerke in folgender Höhe: EUR 200.000,00, 3) für die Technische Ausrüstung in folgender Höhe: EUR 300.000,00 und 4) für die Baustellenlogistik in folgender Höhe: EUR 200.000,00 sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (Nachweis durch Eigenerklärung).

Nachweis des Bestehens oder rechtsverbindliche Erklärung für den Auftragsfall des Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von EUR 5 Mio. für Personenschäden sowie von EUR 5 Mio. für Sach- und Vermögensschäden (jeweils 2fach maximiert)

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

1. Ausreichende berufliche Erfahrungen des Bieters in der Erbringung von Planungsleistungen in den genannten Disziplinen (Nachweis durch Liste der wesentlichen in den letzten sieben Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Wertes, des Zeitraums der Leistungserbringung und des Auftraggebers)

2. Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren (Nachweis durch Eigenerklärung)

Zu 1. Es sind jeweils mindestens zwei Unternehmensreferenzen in den Bereichen Tragwerksplanung, Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung und Baustellenlogistik einzureichen, die den Mindestanforderungen entsprechen.

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Tragwerksplanung:

1) Tragwerksplanung bei einem vergleichbarem Objekt, Verwaltungsgebäude oder Bürogebäude oder ein Gebäude von vergleichbarer Komplexität mind. der HOZ III,

2) Fertigstellung der Planungsleistungen (Abschluss der LPH 4) zwischen 01.10.2012 und 01.10.2019,

3) Projektvolumen von mind. 7 Mio. EUR brutto (KG 200-700) pro Referenz,

4) mindestens Durchführung der LPH 2-4 im Leistungsbild Tragwerksplanung.

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Ingenieurbauwerke:

1) Baugrubenplanung und Sicherung des umgebenden Gebäudebestands, ggf. sog. Berliner Verbau, Unterfangung von Bestandsgebäuden

2) Fertigstellung der Planungsleistungen (Abschluss der LPH 7) zwischen 01.10.2012 und 01.10.2019,

3) Baugrubenfläche mind. 1.000 m2 pro Referenz,

4) mindestens Durchführung der LPH 2-4, 6, 7 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke.

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Technische Ausrüstung:

1) Planung der Technischen Gebäudeausrüstung bei einem vergleichbarem Objekt: Verwaltungsgebäude oder Bürogebäude oder ein Gebäude von vergleichbarer Komplexität mind. der HOZ II/III,

2) Projektvolumen von mind. 10 Mio. EUR brutto (KG 300-400) pro Referenz,

3) Fertigstellung der Planungsleistungen (Abschluss der LPH 5) zwischen 01.10.2012 und 01.10.2019,

4) mindestens Durchführung der LPH 2-5 im Leistungsbild Technische Ausrüstung.

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Baustellenlogistik:

1) Baustellenlogistik im engen innerstädtischen oder vergleichbar stark eingeschränkten Bereich,

2) Projektvolumen von mind. 10 Mio. EUR brutto (KG 300-400) pro Referenz,

3) Fertigstellung der Planungsleistungen zwischen 01.10.2012 und 01.10.2019.

Zu 2. Mitarbeiterzahlen

Durchschnitt der Mitarbeiterzahlen (VZÄ) einschl. nachweislich zur Verfügung stehender freier Mitarbeiter der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel, die mit vergleichbarer Leistungen beschäftigt sind:

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Tragwerksplanung:

4 MA (VZÄ)

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Ingenieurbauwerke:

3 MA (VZÄ)

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Technische Ausrüstung:

4 MA (VZÄ)

Mindestanforderungen an Referenzen im Bereich Baustellenlogistik:

3 MA (VZÄ)

III.1.5)
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

Die Auftragsausführung ist auf Programme für geschützte Beschäftigungsverhältnisse beschränkt


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Voraussetzung ist die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ bezüglich der geforderten Leistungsbilder. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

13.02.2020

12:00

IV.2.3)
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

18.03.2020

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

30.06.2020

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

1) Rückfragefrist zu den Vergabeunterlagen Teilnahmeantrag: 03.02.2020, 12:00 Uhr (Eingang ausschließlich über der e-Vergabeplattform). Ein anderer Kommunikationsweg als über die Nachrichtenfunktion der e-Vergabeplattform wird nicht zugelassen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zusätzliche Informationen der Auftraggeberin und Bewerber- bzw. Bieterrundschreiben nicht auf anderem Wege bekannt gegeben werden.

2) Alle Nachweise können in Form von Eigenerklärungen erfolgen, soweit sich aus der Ausschreibung nicht etwas anderes ergibt. Alle vom Auftraggeber unter dem unter Ziff. 1.3 genannten Link bereitgestellten Formblätter sind zwingend zu verwenden.

3) Beabsichtigt der Bewerber keine Bewerbergemeinschaft zu bilden, zum Nachweis seiner Eignung aber dennoch auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beispielsweise im Wege einer Unterbeauftragung oder in sonstiger Weise zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber auch für den jeweiligen Eignungsleihgeber die erforderlichen Erklärungen und Unterlagen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmern durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47 VgV). Auf das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihgeber“ wird verwiesen.

4) Falls eine Unterauftragsvergabe ohne Eignungsleihe beabsichtigt ist, sind die vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen.

5) Neben den Vergabeunterlagen, werden auch alle weiteren Informationen zu diesem Vergabeverfahren wie Änderungen der Vergabeunterlagen, Beantwortung von Bewerberfragen oder sonstige verfahrensrelevante Informationen über die Vergabeplattform unter dem Link unter I.3) bereitgestellt. Die Abgabe der Vergabeunterlagen erfolgt grundsätzlich ohne eine weitere Registrierung. Eine freiwillige Registrierung bis zur Abgabe der Angebote ist möglich und wird ausdrücklich empfohlen. Sie bietet den Vorteil, dass die registrierten Bewerber über Änderungen und Ergänzungen der Vergabeunterlagen sowie mögliche Bewerberfragen automatisch informiert werden. Bewerber, die sich nicht registrieren lassen, müssen sich selbstständig über mögliche Änderungen/Ergänzungen der Vergabeunterlagen oder Bewerberfragen sowie deren Beantwortung auf der Plattform informieren. Unterlassen die betreffenden Bewerber die Beschaffung der neuen bzw. geänderten Unterlagen (z.B. geänderte Fristen, ergänzte Unterlagen), gelten die hierin enthaltenen Informationen dennoch für und gegen diese Bewerber.

Angebote sind ausschließlich über die Vergabeplattform einzureichen. Hierfür ist eine Registrierung erforderlich.

6) Der Auftraggeber erstattet keine Kosten, die dem Bewerber für die Erstellung der Angebote und die Teilnahme am Vergabeverfahren entstehen.

7) Eventuelle Probleme bei der Datenlesbarkeit oder beim Zugriff auf die Onlineplattform der Vergabestelle können an den HelpDesk der e-Vergabeplattform gerichtet werden:

Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234

E-Mail: ticket@bescha.bund.de


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in §135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-3778773810
Fax: +49 228-377873802

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

07.01.2020