Ausschreibungsdetails

Holzernte (Holzeinschlag und Holzbringung) im Bereich des Bundesforstbetriebes Thüringen-Erzgebirge der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - VOEK 420-19

Veröffentlichung 2.2.2020 09:45
Angebotsfrist 27.3.2020 12:00
Zuschlagsfrist 25.6.2020 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Verdingungsstelle Berlin
Telefon: +49 30-31811569
Fax: +49 30-31811560
Adresse des Beschafferprofils: http://www.bundesimmobilien.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Holzernte (Holzeinschlag und Holzbringung) im Bereich des Bundesforstbetriebes Thüringen-Erzgebirge der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - VOEK 420-19

VOEK 420-19

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen in der Forstwirtschaft (77200000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Holzernte (Holzeinschlag und Holzbringung) im Bereich des Bundesforstbetriebes Thüringen-Erzgebirge

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Dienstleistungen in der Forstwirtschaft (77200000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Thüringen (DEG0)

Bundesforstbetriebes Thüringen-Erzgebirge

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Holzernte (Holzeinschlag und Holzbringung)

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.06.2020

30.09.2021

Verlängerung jeweils um 1 Jahr, maximale Leistungsfrist 30.09.2024

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Der Zuschlag erfolgt auf der Grundlage der Eignungsprüfung zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen

Leistungsfähigkeit (gem. § 45 VgV und § 46 VgV), für die zu erbringenden Dienstleistungen zur Holzernte (Holzeinschlag und Holzbringung).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Die Auftraggeberin behält sich die Anforderung eines aktuellen Auszugs aus dem Gewerbezentralregister des sich bewerbenden Unternehmens gemäß § 150 a der

Gewerbeordnung vor (nicht älter als 6 Monate), - Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG)

und das Mindestlohngesetz (MiLoG) (im Vordruck der Vergabeunterlagen - Bieterauskunftsbogen- enthalten oder durch EEE).

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

1.Eigenerklärung zur bestehenden bzw. abzuschließenden Betriebshaftpflichtversicherung (im Vordruck der Vergabeunterlagen -

Bieterauskunftsbogen- enthalten oder durch EEE): Gemäß § 45 Abs. 4 VgV ist eineKopie der bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung den Angebotsunterlagen beizufügen.

2. Eigenerklärung (im Vordruck der Vergabeunterlagen -Bieterauskunftenthalten oder durch EEE) zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen

Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.

3. Eigenerklärung zum Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG, im Vordruck der Vergabeunterlagen - Bieterauskunftsbogen- enthalten oder durch EEE)

s.o.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

1. Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen über die Dienstleistungen zur Holzernte (Holzeinschlag und Holzbringung) aus dem Zeitraum der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre gemäß § 46 Abs. 3 Ziff. 1 VgV (Anlage Bieterauskunft).

Anlagen und Verweise auf Zertifizierungen (PQ) zu 3 vergleichbaren Referenzen sind nicht zulässig. Es sind die Tabellen zu Referenzangaben in der Bieterauskunft auszufüllen.

2. Pkt. 2.2 in der Bieterauskunft (Erklärung zur Zertifizierung des Unternehmens): Der Nachweis einer erforderlichen Zertifizierung ist mit den Angebotsunterlagen zum Miniwettbewerb einzureichen.

Auf die Regelungen der ZV-F Punkt 2.3 sowie der Leistungsbeschreibung Punkt I.6 wird verwiesen.

3. Eigenerklärung über die Leistungserbringung (Anlage: Bieterauskunft Pkt. 10), Erklärung, dass das Unternehmen ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung

beschäftigt und dem Unternehmen auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung

notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.

s.o.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Der Nachweis einer erforderlichen Zertifizierung ist mit den Angebotsunterlagen zum Miniwettbewerb einzureichen.

Auf die Regelungen der ZV-F Punkt 2.3 sowie der Leistungsbeschreibung Punkt I.6 wird verwiesen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.3)
Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

27.03.2020

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

25.06.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

30.03.2020

00:00

Die Teilnahme der Bieter am Öffnungstermin ist nicht gestattet. Die Zuschlagserteilung erfolgt schriftlich.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

Der Bieter hat zum Nachweis seiner fachlichen Befähigung und Leistungsfähigkeit nachfolgende Angaben zu tätigen. Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige

Bescheinigungen des Herkunftslandes. Wird eine solche Bescheinigung in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, so kann sie durch eine eidesstattliche Erklärung

ersetzt werden. In Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache

verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die nachstehend aufgeführten

Eigenerklärungen und Nachweise sogenannte Mindestkriterien sind. Für deren Nachweis ist grundsätzlich die Bieterauskunft zu verwenden.

Die Nichterfüllung der Mindestkriterien führt zum Ausschluss aus diesem Vergabeverfahren, es sei denn, der Bieter kann zweifelsfrei nachweisen, dass trotz

Nichtabgabe einer Eigenerklärung, gem. § 42 Abs. 1 VgV i. v. m. § 123 Abs. 1 GWB die Eignung aus Sicht der Auftraggeberin zu bejahen ist. Der Bieter kann alternativ nach

§ 50 Abs. 1 VgV die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwenden. Die Vergabestelle fordert die nicht mit der EEE eingereichten Unterlagen gem. § 50 Abs. 2

VgV nach. Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es ist anzugeben, ob eine Angebotsabgabe als Einzelbieter oder als

Bietergemeinschaft erfolgt (im Vordruck der Vergabeunterlagen enthalten). Das Angebot muss alle geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Die

Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de)

heruntergeladen werden. Eine Registrierung zur Angebotsabgabe auf der e-Vergabe- Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) ist dazu erforderlich. Angebote können nur in Textform

oder in elektronischer Form über die e-Vergabe-Plattform bis zum Ende der Angebotsfrist abgegeben werden. Hinweis gemäß § 11 Abs. 3 VgV: Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform

einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabeplattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten

Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistent (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen.

Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabeplattform

und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabeplattform sowie der Plattform

selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.

Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabeonline.info bereit. Die Auftraggeberin behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen

oder sonstige Angaben der Bieter nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann die Auftraggeberin aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder zeitlichen

Erwägungen unvollständige Angebote vom Vergabeverfahren ausschließen.

Ende der Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte ist der 16.03.2020, 12:00 Uhr.

Fragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabeplattform zu richten. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich über die e-Vergabeplattform.

Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

Bei technischen Fragen zur e-Vergabeplattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe

HelpDesk:

Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234

E-Mail: ticket@bescha.bund.de


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten:

Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oderdenVergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist

gemäß Ziffer IV.2.2) gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach

Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Internet-Adresse: http://www.bundesimmobilien.de

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

31.01.2020