Ausschreibungsdetails

Offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe einer Rahmenvereinbarung zur bundesweiten Einführung eines neuen Dienstkleidungssortiments für den Geschäftsbereich Bundesforst der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - VOEK 374-18

Veröffentlichung 22.5.2020 01:00
Angebotsfrist 6.7.2020 12:00
Zuschlagsfrist 30.9.2020 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt fürImmobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE30)
Land: Deutschland (DE)

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung- und Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe einer Rahmenvereinbarung zur bundesweiten Einführung eines neuen Dienstkleidungssortiments für den Geschäftsbereich Bundesforst der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - VOEK 374-18

VOEK 374-18

II.1.2)
CPV-Code

Berufskleidung (18110000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Lieferauftrag

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Ziel des Vertrages ist es, flächendeckend ein neues Dienstkleidungssortiment für die Beschäftigten des Bundesforsts einzuführen. Mit der Einführung des neuen Dienstkleidungssortiments soll künftig das gesamte Dienstkleidungsmanagement durch einen externen Vertragspartner gestaltet, koordiniert und abgewickelt werden. Sämtliche Funktionen der bisherigen Abwicklung, sowie alle Prozesse der Disposition sind von der Auftragnehmerin als sog. Full-Service eigenverantwortlich wahrzunehmen.

Die Auftragnehmerin übernimmt die komplette Ausstattung der Dienstkleidungsträger (DKT) mit Dienstkleidung sowie aller mit dem Dienstkleidungswesen verbundenen Aufgaben und Funktionen wie im Folgenden aufgeführt:

Bedarfsplanung, Einkauf, Lagerung, Lieferung, Kundenkonten, Stammdatenpflege, Realisierung mittels Webshop, Kundenbetreuung, Produkt- und Änderungsmanagement, Kommissionierung, Versand, Retouren, Rechnungs- und Zahlungsabwicklung, IT-geschütztes Reporting sowie Qualitätssicherung.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

DEUTSCHLAND (DE)

bundesweit

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Ziel des Vertrages ist es, flächendeckend ein neues Dienstkleidungssortiment für die Beschäftigten des Bundesforsts einzuführen. Mit der Einführung des neuen Dienstkleidungssortiments soll künftig das gesamte Dienstkleidungsmanagement durch einen externen Vertragspartner gestaltet, koordiniert und abgewickelt werden. Sämtliche Funktionen der bisherigen Abwicklung, sowie alle Prozesse der Disposition sind von der Auftragnehmerin als sog. Full-Service eigenverantwortlich wahrzunehmen.

Die Auftragnehmerin übernimmt die komplette Ausstattung der Dienstkleidungsträger (DKT) mit Dienstkleidung sowie aller mit dem Dienstkleidungswesen verbundenen Aufgaben und Funktionen wie im Folgenden aufgeführt:

Bedarfsplanung, Einkauf, Lagerung, Lieferung, Kundenkonten, Stammdatenpflege, Realisierung mittels Webshop, Kundenbetreuung, Produkt– und Änderungsmanagement, Kommissionierung, Versand, Retouren, Rechnungs- und Zahlungsabwicklung, IT-geschütztes Reporting sowie Qualitätssicherung.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Preis

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.11.2020

31.12.2024

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort

(Anlage B-02)

Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin / zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigten): Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit (Anlage B-02)

Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft, unter Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,

-Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG)

-Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB (Anlage B-02)

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 1 Mio. €, Sachschäden 1 Mio. €, Vermögensschäden 100.000 €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen (Anlage B-02).

Eigenerklärung zum Umsatz

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage B-02)

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung über die Leistungserbringung

Eigenerklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können (Anlage B-02).

Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen

-Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig?

-Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens

-Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

-Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart (Anlage B-02)

Referenzen

Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart „Ausstattung einer Behörde/Firma mit Dienstbekleidung“ aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre mit Angabe von: Name des Auftraggebers, Anschrift des Auftraggebers, jährlicher Leistungsumfang, Leistungszeitraum, Leistungsart (Anlage B-02).

Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahe kommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

06.07.2020

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

30.09.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

07.07.2020

00:00

Berlin

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

Eine Ortsbesichtigung wird nicht angeboten.

Eine Angebotsabgabe per E-Mail oder Fax ist nicht zulässig und führt zwingend zum Ausschluss des Angebots aus dem Verfahren

Form elektronischer Angebote

Elektronische Angebote können in folgender Form vorgelegt werden:

• elektronische Angebote in Textform

Lesbare Benennung der Firma und des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, im Unterschriftenfeld des Angebotsschreibens (Anlage B-03)

• elektronische Angebote mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / mit fortgeschrittenem elektronischen Siegel;

Signatur im Unterschriftenfeld des Angebotsschreibens (Anlage B-03)

• elektronische Angebote mit qualifizierter elektronischer Signatur / mit qualifiziertem elektronischen Siegel;

Signatur im Unterschriftenfeld des Angebotsschreibens (Anlage B-03)

Bietergemeinschaften sind bereits bei Angebotsabgabe verpflichtet, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bietergemeinschaftserklärung (Anlage B-04) zu verwenden.

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft die „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Anlage B-02) mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe, 4. Betriebshaftpflichtversicherung, 8. Eigenerklärung über die Leistungserbringung und 9. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen und ggf. weiteren Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft ist hingegen eine vollumfänglich ausgefüllte „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Anlage B-02) zu erteilen.

Der Bieter kann alternativ zur „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ nach § 50 Abs. 1 VgV die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwenden. Die Vergabestelle fordert die nicht mit der EEE eingereichten Unterlagen gem. § 50 Abs. 2 VgV nach.

Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (Anlage B-02).

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Anlage B-05). Der Bieter hat dann für jeden der zu beauftragenden Unterauftragnehmer die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und etwaige Nachweise vorzulegen.

Eignungsleihe

Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden (Anlage B-02).

Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen (Anlage B-05). Der Bieter hat für jedes Unternehmen, auf dessen Kapazitäten zurückgegriffen werden soll, die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und ggf. weitere Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen.

Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 24.06.2020; 12:00 bei der e-Vergabe-Plattform eingehen.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt-Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.2)
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

19.05.2020