Ausschreibungsdetails

Nicht offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von externen Dienstleistungen im Rahmen des Projektes ¿SAP-Hosting¿ für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, ZEIT 3 - VOEK 256-19

Veröffentlichung 4.9.2020 07:00
Angebotsfrist 21.12.2020 12:00
Zuschlagsfrist

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt fürImmobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE30)
Land: Deutschland (DE)

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung- und verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Nicht offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von externen Dienstleistungen im Rahmen des Projektes „SAP-Hosting“ für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, ZEIT 3 - VOEK 256-19

VOEK 256-19

II.1.2)
CPV-Code

IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung (72000000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Dienstleistungen für das Projekt ‚SAP-Hosting‘

-7*24 Betrieb der IT-Infrastruktur der Auftraggeberin nebst Service- und Projektmanagementleistungen, Remote

-Projektspezifische Unterstützungsleistungen, ca. 150 Personentage pro Jahr (davon 80 garantiert), Remote bzw. vor Ort 14467 Potsdam, Berliner Straße 135 oder 53119 Bonn, Ellerstraße 56

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)

Remote, Potsdam, Bonn

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Dienstleistungen für das Projekt ‚SAP-Hosting‘

Der Auftragnehmer betreibt für den Auftraggeber dessen IT-Infrastruktur, stellt Service und Projekt Management, projektspezifische Leistungen für das SAP Lifecycle Management sowie Betriebsleistungen zur Verfügung.

Der Auftragnehmer erbringt den 7*24-Betrieb der beschriebenen Umgebung (=Managed Elements), der als Managed Services auf Basis einer festen monatlichen Service-Rate abgerechnet wird.

Die Managed Services werden der BImA durch den Auftragnehmer remote zur Verfügung gestellt.

Die Service- und Projekt Management Services werden remote und bei Bedarf vor Ort (14467 Potsdam, Berliner Straße 135 oder 53119 Bonn, Ellerstraße 56) zur Verfügung gestellt.

Unter Bezug auf ITIL sind die einzelnen Leistungen in Verbindung mit den entsprechenden Service Support Prozessen dargestellt. Der Auftragnehmer hat die BImA aktiv bei der Umsetzung der ITIL Prozesse zu unterstützen.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.07.2021

30.06.2025

Das Vertragsverhältnis kann von der Auftraggeberin zweimal um je ein weiteres Jahr verlängert werden, sofern die Verlängerung spätestens sechs Monate vor Vertragsende mindestens in Textform nach § 126b BGB erklärt wird. Der Vertrag endet spätestens am 30.06.2027, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

5

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort

(im Vordruck Anhang II enthalten)

Einzelunternehmen/Freiberufler

Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin / zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigten):

Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit (im Vordruck Anhang II enthalten)

Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,

-Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft, unter Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,

-Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,

-Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG)

-Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB (im Vordruck Anhang II enthalten)

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen (bei mindestens zweifacher Maximierung je Versicherungsjahr) pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 1,5 Mio. €, Sachschäden 1,5 Mio. €, Vermögensschäden 1,5 Mio. €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen (im Vordruck Anhang II enthalten).

Eigenerklärung zum Umsatz

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsatzerlöse bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart müssen im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens 2,5 Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr betragen. (im Vordruck Anhang II enthalten)

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung zu Zertifizierungen

- Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 bzw. eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems, das zumindest in seiner Grundstruktur gemäß den Hauptkapiteln der DIN EN ISO 9001 dargestellt sein muss

- Zertifizierung eines Informationssicherheit-Managementsystems nach ISO/IEC 27001

- Zertifizierung eines ITIL-konformen Prozessmanagementsystems nach DIN ISO 20000

- Zertifizierung nach BSI-Grundschutz (Anforderungen siehe: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/itgrundschutz_node.html)

(im Vordruck Anhang II enthalten)

Die Zertifizierungen müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags gültig und auf das den Nachweis führende Unternehmen zumindest mitausgestellt sein.

Die Bewerber haben Nachweise über die auf ihr Unternehmen / ein Unternehmen der Bietergemeinschaft / einen eignungsverleihenden Nachunternehmer ausgestellte o. g. Zertifizierungen dem Teilnahmeantrag beizufügen.

Bei Abgabe vergleichbarer Zertifikate oder Eigenerklärungen hat der Bewerber über die Gleichwertigkeit einen entsprechenden Nachweis zu führen.

Als Mindestanforderung müssen jedenfalls die folgenden Zertifizierungen mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden:

- Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 bzw. eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems, das zumindest in seiner Grundstruktur gemäß den Hauptkapiteln der DIN EN ISO 9001 dargestellt sein muss

- Zertifizierung eines Informationssicherheit-Managementsystems nach ISO/IEC 27001

Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen

-Anzahl der fachlich Beschäftigten, bezogen auf die geforderte Expertise dreier Leistungsbereiche für die Geschäftsjahre 2020, 2019 und 2018 (jeweils zum Stichtag: 01.05.) (im Vordruck Anhang II enthalten)

Als Mindestanforderung müssen Bewerber über mindestens:

- drei System Administratoren OS und Prime Flex mit der notwendigen geforderten Qualifikation und drei Jahren Berufserfahrung und

- fünf SAP Basis / HANA Administratoren mit der notwendigen geforderten Qualifikation/Zertifizierung und drei Jahren Berufserfahrung und

- zwei SAP Basis / SAP HANA Release - Administratoren mit der notwendigen geforderten Qualifikation/Zertifizierung und drei Jahren Berufserfahrung verfügt haben.

Referenzen

Benennung von zwei vergleichbaren Referenzen pro Leistungsbereich von zwei verschiedenen Auftraggebern aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre, wobei mindestens eine Referenz insgesamt, also unabhängig vom jeweiligen Leistungsbereich, von einem Auftraggeber aus dem öffentlichen Sektor stammt.

Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahe kommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

Sofern eine Referenz mehr als einen Leistungsbereich abdeckt, ist es erlaubt, diese Refe-renz auch für weitere Leistungsbereiche erneut anzuführen. Im Ergebnis muss jeder Leis-tungsbereich durch zwei Referenzen vollständig abgedeckt sein.

Leistungsbereich 1: Betrieb der zentralen IT-Infrastruktur im Rahmen der PRIMEFLEX for SAP Landscapes

Betrieb der zentralen IT-Infrastruktur mit mindestens 80 Servern unter Nutzung PRIMEFLEX for SAP Landscapes – Lösungen für mindestens fünf unterschiedlichen SAP-System-Systemlandschaften* mit SAP HANA-Datenbanken, der Betriebssystemvariante Suse Linux Enterprise Server for SAP Applikations und VMware nach dem Prinzip Plan -> Build -> Run: (Lifecycle, Incidents, Changes).

Bei Referenzen zum Leistungsbereich 1 müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags die Implementierung der IT-Infrastruktur abgeschlossen sein, PRIMEFLEX for SAP Landscapes in Nutzung und der technische Betrieb über mindestens 24 Monate durchgeführt worden sein.

*Unter einer SAP-System-Systemlandschaft in diesem Sinne ist ein zwei- oder mehrstufiges System (Produktivsystem, Entwicklung, Qualitätssicherung oder Schulung) auf Basis von SAP Produkten wie zum Beispiel S/4HANA, BW4/HANA, Solution Manager, HCM, PO, SRM, BO, Fiori oder LaMa gemeint.

Eigenerklärung zu zwei Referenzen mit Angabe von:

Kurztitel des Referenzprojektes; Name des Auftraggebers; Kurzbeschreibung des Projektauftrages und der wesentlichen erbrachten Leistungen nebst einer Erläuterung deren Vergleichbarkeit in Bezug auf die Anforderungen des Leistungsbereiches; Leistungszeitraum; Angabe der Anzahl der Referenzkunden, für die im Rahmen des Projektes eine zentrale IT-Infrastruktur betrieben wurde/wird; Angabe der Anzahl von Servern, die im Rahmen des Projektes insgesamt betrieben wurden/werden; Angabe der maximalen Anzahl von Servern, die im Rahmen des Projektes bei einem Referenzkunden betrieben wurden/werden; Angabe aller unterschiedlicher SAP-Systemlandschaften mit SAP HANA-Datenbanken, die unter Nutzung von PRIMEFLEX for SAP Landscapes – Lösungen im Projekt betrieben wurden/werden.

Leistungsbereich 2: 7*24 Regelbetrieb von komplexen, vernetzten SAP System Landschaften

Für die Referenzen zum Leistungsbereich 2 müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags die Produktivsetzung von S/4HANA und BW/4HANA erfolgreich abgeschlossen und der 7*24 Regelbetrieb der zu Grunde liegenden SAP-Systeme über mindestens 24 Monate durchgeführt worden sein.

Unter einer komplexen, vernetzten SAP-System-Systemlandschaft in diesem Sinne ist in Abgrenzung zu einem verteilten System zum Zwecke der Skalierung oder Redundanz hier mit einem komplexen, verteilten System ein solches gemeint, das viele unterschiedliche Aufgaben erfüllt, und daher auf verschiedene Dienste und Server verteilt ist. Es zeichnet sich zusätzlich durch einen hohen Vernetzungsgrad und intensive Kommunikation zwischen den Diensten bzw. Servern aus. Beispielhaft seien hier neben der Kommunikation der SAP-Systeme untereinander

- ein SSO mit der Anbindung des Activ Directory und des HCM an alle anderen SAP-Systeme und

- eine elektronische Rechnungsbearbeitung mit der Anbindung eines Langzeit Archivs, eines Content-Servers, Outlook/Exchange und dem Eingangs-Rechnungs-Verarbeitungs Server dargestellt.

Eigenerklärung zu zwei Referenzen mit Angabe von:

Kurztitel des Referenzprojektes; Name des Auftraggebers; Kurzbeschreibung des Projek-tauftrages und der wesentlichen erbrachten Leistungen nebst einer Erläuterung deren Ver-gleichbarkeit in Bezug auf die Anforderungen des Leistungsbereiches; Leistungszeitraum; Angabe der Anzahl der Referenzkunden, für die im Rahmen des Projektes ein 7*24 Regel-betrieb von komplexen, vernetzten SAP System Landschaften mit S/4HANA, BW/4HANA und anderen SAP-Systemen betrieben wurde/wird.; Angabe der Anzahl von Nutzern je Re-ferenzkunde; Angabe der maximalen Anzahl von Servern, die im Rahmen des Projektes bei einem Referenzkunden betrieben wurden/werden; Angabe der Anzahl von nicht SAP - Diensten oder Servern, die im Rahmen des Projektes mit den SAP-Landschaften vernetzt sind.

Leistungsbereich 3: SAP LifeCycle Management von vernetzten SAP System Land-schaften mit S/4HANA, BW/4HANA und Solution Manager

Nachweis von mindestens jeweils fünf produktiv realisierten (minor und/oder major***) Release-Wechsel für S/4HANA, BW/4HANA und Solution Manager (kundenübergreifend).

Für die Referenzen zum Leistungsbereich 3 muss die Produktivsetzung von jeweils zwei minor und/oder major Releasewechsel für jede der drei Varianten S/4HANA, BW/4HANA und Solution Manager zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags erfolgreich abgeschlossen sein.

*** Unter einem minor Release wird ein Feature Package oder Support Package Stack und unter einem major Release ein Enhancement Package oder das Upgrade einer neuen Produktversion verstanden.

Eigenerklärung zu zwei Referenzen mit Angabe von:

Kurztitel des Referenzprojektes; Name des Auftraggebers; Kurzbeschreibung des Projektauftrages und der wesentlichen erbrachten Leistungen nebst einer Erläuterung deren Vergleichbarkeit in Bezug auf die Anforderungen des Leistungsbereiches; Leistungszeitraum; Angabe der Anzahl von Release-Wechsel (minor und/oder major), die kundenübergreifend im Rahmen des Projektes für jede der Varianten S/4HANA, BW/4HANA und Solution Manager produktiv realisiert wurden; Angabe der Anzahl von Release-Wechsel (minor und/oder major), bei denen die Produktivsetzung für jede der drei Varianten S/4HANA, BW/4HANA und Solution Manager zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags erfolgreich abgeschlossen wurde; Angabe des jeweiligen Start- und Ziel-Release der produktiven Upgrades auf eine höhere Produktversion von S/4HANA pro Release Wechsel; Angabe des jeweiligen Start- und Ziel-Release der produktiven Upgrades auf eine höhere Produktversion von BW/4HANA pro Release Wechsel; Angabe des jeweiligen Start- und Ziel-Release der produktiven Upgrades auf eine höhere Produktversion für sonstige SAP-Systeme mit HANA-Datenbank pro Release Wechsel (im Vordruck Anhang II enthalten).

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

12.10.2020

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrages verpflichtet, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bietergemeinschaftserklärung (Vordruck Anhang IV) zu verwenden.

Von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft ist die „Bewerberauskunft mit Eigenerklärungen“ (Vordruck Anhang II) mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe, 4. Betriebshaftpflichtversicherung, 6. Eigenerklärung zu Zertifizierungen ggf. weiteren Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft ist hingegen eine vollumfänglich ausgefüllte „Bewerberauskunft mit Eigenerklärungen“ (Vordruck Anhang II) zu erteilen.

Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen

Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmer geplant ist (im Vordruck Anhang II enthalten).

Der Bewerber ist verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Vordruck Anhang V). Der Bewerber hat dann für jeden der zu beauftragenden Unterauftragnehmer die „Bewerberauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angabe bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und etwaige Nachweise vorzulegen.

Eignungsleihe

Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden (im Vordruck Anhang II enthalten).

Der Bewerber ist verpflichtet, die Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Vordruck Anhang V). Der Bewerber hat für jedes Unternehmen, auf dessen Kapazitäten zurückgegriffen werden soll, die „Bewerberauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen vorzulegen.

Teilnahmeanträge können ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgegeben werden. Eine Angebotsabgabe per E-Mail oder Fax ist nicht zulässig und führt zwingend zum Ausschluss des Angebots aus dem Verfahren.

Elektronische Teilnahmeanträge können in folgender Form vorgelegt werden:

• elektronische Teilnahmeanträge in Textform

Lesbare Benennung der Firma und des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, im Unterschriftenfeld des Anschreibens (Anhang 0)

• elektronische Teilnahmeanträge mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / mit fortgeschrittenem elektronischen Siegel;

Signatur im Unterschriftenfeld des Anschreibens (Anhang 0)

• elektronische Teilnahmeanträge mit qualifizierter elektronischer Signatur / mit qualifiziertem elektronischen Siegel;

Signatur im Unterschriftenfeld des Anschreibens (Anhang 0)

Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 02.10.2020; 12:00 Uhr bei der e-Vergabe-Plattform eingehen.

Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach folgendem Schema:

Es sind Eignungskriterien definiert, die mit einer Punktezahl gewichtet sind und die hinsichtlich des jeweiligen Erfüllungsgrades bewertet werden. Die Punktevergabe erfolgt anhand der beigefügten Eignungsmatrix (Anhang III). Aus den Multiplikatoren der Bewertungs- und Gewichtungspunkte werden Eignungspunkte errechnet. Insgesamt sind maximal 600 Eignungspunkte erreichbar. Für die Erfüllung der Eignungsanforderungen für dieses Vorhaben wird von den Bewerbern das Erreichen einer Mindesteignung von insgesamt 450 Eignungspunkten (entspricht 75%) gefordert.

Sollten mehr als fünf Bewerber die geforderten Eignungsanforderungen erfüllen, wird eine Rangfolge, gemäß den jeweiligen erreichten Eignungspunkten, unter diesen geeigneten Bewerbern ermittelt, und es werden die fünf rangfolgenbesten zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Für den Fall einer eventuellen Punktgleichheit unter mehr als fünf Rangfolgenbesten entscheidet das Losverfahren für die Festlegung der Rangfolge.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt-Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.2)
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt fürImmobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

02.09.2020