Ausschreibungsdetails

Offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen für Forschungsinstitute der Bundesallee 30-69 in 38116 Braunschweig / Niedersachsen - VOEK 174-20

Veröffentlichung 11.10.2020 12:00
Angebotsfrist 19.11.2020 12:00
Zuschlagsfrist 28.2.2021 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Verdingungsstelle

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

elektronisch via:

https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=355040

an die oben genannten Kontaktstellen.


I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen für Forschungsinstitute der Bundesallee 30-69 in 38116 Braunschweig / Niedersachsen - VOEK 174-20

VOEK 174-20

II.1.2)
CPV-Code

Bewachungsdienste (79713000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Sicherheitsdienstleistungen für Forschungsinstitute in der Bundesallee 30-69 in 38116 Braunschweig / Niedersachsen

Näheres regeln die Vertragsbedingungen und die Leistungsbeschreibung.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten (79710000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE911)

38116 Braunschweig

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Der Auftragnehmer hat folgende Dienstleistungen zu erbringen:

Es sind Grund- und Bedarfsleistungen im stationären Sicherheitsdienst (Pfortendienst) und mobilen Sicherheitsdienst (Kontrolldienst) zu erbringen, sowie zusätzlich Bedarfsleistungen im Interventions- und Veranstaltungsdienst.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Preis

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.04.2021

31.03.2023

Der Vertrag hat eine feste Laufzeit bis Freitag, den 31.03.2023 12:00 Uhr. Der Vertrag verlängert sich, sofern die AG einer Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mit einer Frist von 6 Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht, um jeweils ein weiteres Jahr. Die maximale Vertragsdauer beträgt sechs Jahre. Der Vertrag endet spätestens am Mittwoch, den 31.03.2027 um 12:00 Uhr.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

* Bedarfsleistungen im Interventions- und Veranstaltungsdienst

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

1. Einzelbieter /Bietergemeinschaft

2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen (im Vordruck Anhang II der Vergabeunterlagen (VU) enthalten): Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort.

2.2. Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin / zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigten): Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit.

3. Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB (im Vordruck Anhang II der VU enthalten)

- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,

- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft, unter Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,

- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,

- Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,

- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG).

- Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

4. Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung:

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen (bei mindestens zweifacher Maximierung je Versicherungsjahr, ausgenommen Umwelthaftpflichtschutz das Einfache) pro Schadensfall aufzuweisen:

Personen- und Sachschäden 2,5 Mio. €, Vermögensschäden insbesondere nach gültigem Datenschutzrecht 250.000 € , für das Abhandenkommen bewachter Sachen, hier speziell auch der Nachweis der Versicherung von unerlaubten Handlungen seitens der Erfüllungsgehilfen des AN 250.000 €, für das Abhandenkommen von Schlüsseln/Codekarten 250.000 €, für Bearbeitungs-/Tätigkeitsschäden 250.000 €, für Umwelthaftpflichtschäden 2,5 Mio. €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen (im Vordruck Anhang II der VU enthalten).

5. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (im Vordruck Anhang II der VU enthalten).

s.o.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

6.1 Eigenerklärung Leistungserbringung (Vordruck Anhang II VU), dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.

Erklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.

Im Übrigen Ziffer 6.2 s. Mindeststandards.

7. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen: Angabe seit wann das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig ist, Angabe der Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens, Angabe der Anzahl der Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart, Angabe der Anzahl der geringfügig Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart (Vordruck Anhang II VU).

8. Eigenerklärung zu mind. 3 vergleichbaren Referenzen zur ausgeschriebenen Leistung aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre mit Angabe von: Art des Referenzobjektes, Ausführungsort (Anschrift) des Referenzobjektes, jährlicher Leistungsumfang in €, Leistungszeitraum, Leistungsart, Name AG und Ansprechperson (deutschsprachig) mit Telefonnummer (Vordruck Anhang II VU).

9. Angaben und Eigenerklärungen bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften sind bereits bei Angebotsabgabe verpflichtet, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich verpflichten, i.F.d. Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bietergemeinschaftserklärung zu verwenden (Vordruck Anhang III VU). Erst auf gesonderte Anforderung der AG ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft die Bieterauskunft (Vordruck Anhang II VU) mit Eigenerklärungen zu Ziff. 2.1 Allg. Angaben zum Unternehmen, 2.2 zusätzliche Angaben bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende u. fakultative Ausschlussgründe, 4. Betriebshaftpflichtversicherung, 6. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit und 7. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen einzureichen und sind etwaige Nachweise vorzulegen. Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft ist hingegen eine vollumfänglich ausgefüllte Bieterauskunft zu erteilen.

10. Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen: Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (Vordruck Anhang II VU). Erst auf gesonderte Anforderung der AG ist der Bieter verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Vordruck Anhang IV VU). Der Bieter hat dann für jeden der zu beauftragenden Unterauftragenhmer die Bieterauskunft mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1 Allg. Angaben zum Unternehmen, 2.2 zusätzliche Angaben bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe, 6. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit und etwaige Nachweise vorzulegen.

11. Eignungsleihe: s. Ziffer VI.3) der Bekanntmachung.

12. Ausführungsbedingungnen: s. Mindeststandards

6.2 Eigenerklärung über die Bewachungserlaugnis, Zuverlässigkeit und Sachkunde

Eigenerklärungen gem. § 34a GewO

-Erklärung, dass der Inhaber / die Leitungsperson des Unternehmens zuverlässig und sachkundig i.S.v. § 34a Abs. 1 Gewerbeordnung (GewO) ist und auch die weiteren dort genannten Anforderungen erfüllt.

-Erklärung, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen (insbesondere die Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a GewO) für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung für das Unternehmen vorliegen.

-Erklärung, dass die für die Durchführung der Bewachungsaufgaben vorgesehenen Per-sonen die gem. § 34a Abs. 1 a GewO und Bewachungsverordnung erforderliche Zuverlässigkeit und Sachkunde besitzen (§ 128 Abs. 2 GWB).

(im Vordruck Anhang II enthalten)

Eigenerklärungen zur Qualifikation des eingesetzten Personals

-Erklärung, dass spätestens zwei Wochen vor Leistungsbeginn für das gesamte bei der Auftragsdurchführung einzusetzende Personal inklusive Vertretung folgende Nach-weise und Unterlagen zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 128 Abs. 2 GWB):

a)Personaleinsatzliste: Name, Vorname, Funktion / Tätigkeitszuordnung, besondere Befugnisse, Bewacherregisteridentifikationsnummer,

b)Nachweise über die geforderten Personalqualifikationen:

•Objektleitung: Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft mit IHK-Prüfung oder gleichwertig

•Pfortendienst; Kontrolldienst; Interventions- und Veranstaltungsdienst: Unterrichtungsverfahren (IHK) nach § 34a GewO oder gleichwertig

c)unterschriebene Verschwiegenheitserklärungen – siehe Anlage 3 des Vertrags,

d)Dienstanweisung inkl. Übergabeprotokoll (Dokumentation der Übergabe und Einweisung der Sicherheitskräfte und Bestätigung per Unterschrift) gem. Punkt 4 der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 des Vertrags),

e)Schichtplan gem. Punkt 5 der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 des Vertrags)

-Erklärung, dass das in der Objektleitung eingesetzte Personal über die folgenden Quali-fikationen verfügt:

•Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft mit IHK-Prüfung oder gleichwertig,

•Mind. 2 Jahre Berufserfahrung als Objektleitung bei der Bewachung vergleichba-rer Objekte,

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Deutsch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Deutsch mind. Kompetenzniveau B2 des gemein-samen europäischen Referenzrahmens für Sprachen,

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Englisch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Englisch mind. Kompetenzniveau A2 des gemein-samen europäischen Referenzrahmens für Sprachen,

•Grundkenntnisse im Umgang mit einem PC (MS-Office, insbes. MS-Excel, MS-Word)

-Erklärung, dass das im stationären Sicherheitsdienst – Pfortendienst eingesetzte Per-sonal über die folgenden Qualifikationen verfügt:

•Unterrichtungsverfahren (IHK) nach § 34a GewO oder gleichwertig,

•Mind. 2-jährige auftragsspezifische Erfahrungen in vergleichbaren Objekten,

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Deutsch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Deutsch mindestens analog B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen,

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Englisch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Englisch mind. Kompetenzniveau A1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen

•Grundkenntnisse im Umgang mit einem PC (MS-Office, insbes. MS-Excel, MS-Word)

•Erfahrungen in der Überwachung und Bedienung technischer Anlagen und Überwachungssysteme, die für die Leistungserbringung und Handlungsfähigkeit erforderlich sind, wie z. B. Schrankenanlagen, Telefonanlagen, Video-überwachung, Gebäudeleittechnik (GLT)

-Erklärung, dass das im mobilen Sicherheitsdienst – Kontrolldienst eingesetzte Personal über die folgenden Qualifikationen verfügt:

•Unterrichtungsverfahren (IHK) nach § 34a GewO oder gleichwertig,

•Mind. 2-jährige auftragsspezifische Erfahrungen in vergleichbaren Objekten,

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Deutsch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Deutsch mindestens analog B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen,

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Englisch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Englisch mind. Kompetenzniveau A1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen,

•gültiger Führerschein der Klasse B oder gleichwertig zum Führen des PkW

-Erklärung, dass das im Interventionsdienst und Veranstaltungsdienst eingesetzte Personal über die folgenden Qualifikationen verfügt:

•Unterrichtungsverfahren (IHK) nach § 34a GewO oder gleichwertig,

•Mind. 2-jährige auftragsspezifische Erfahrungen in vergleichbaren Objekten und

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Deutsch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Deutsch mindestens analog B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen,

•soweit das vorgesehene Personal die Sprache Englisch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Englisch mind. Kompetenzniveau A1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen

Unterlage, die zusätzlich bei Angebotsabgabe einzureichen ist: Nachweis der Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a Abs. 1 GewO.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Zu Ziff. 2.3): Die geforderte Angabe sind 2 Wochen vor Leistungsbeginn zur Verfügung zu stellen.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

19.11.2020

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

28.02.2021

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

20.11.2020

00:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde und Leistungsfähigkeit sowie zum Beleg, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB vorliegen, Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Für die Eigenerklärungen ist gundsätzlich der als Anhang II den VU beigefügte Vordruck "Bieterauskunft" zu verwenden. Der Bieter kann alternativ zur "Bieterauskunft" nach § 50 Abs. 1 VgV die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwenden. Die Vergabestelle fordert die nicht mit der EEE eingereichten Unterlagen gem. § 50 Abs. 2 VgV nach. Liegen bei einem Unternehmen Ausschlussgründe gem. § 42 Abs. 1 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB vor, wird es nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern es nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gem. § 125 GWB ergriffen hat. Werden von der AG Eignungskriterien als Mindestanforderungen definiert so führt der fehlende Nachweis zum Ausschluss aus dem Verfahren. Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie duch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.

Die Bieter haben zum Nachweis, dass sie die zur ordnungsgemäßen Ausführung des Auftrags von der AG festgelegten Eignungskriterien erfüllen, und zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen den ausgefüllten Vordruck "Bieterauskunft" (Vordruck Anhang II VU) zusammen mit dem Angebot einzureichen.

Der Nachweis der Eingung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.

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Noch zu Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung:

11. Eignungsleihe: Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden (Vordruck Anhang II VU). Erst auf gesonderte Anforderung der AG ist der Bieter verpflichtet, die Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werdern sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen (Vordruck Anhang IV VU). Der Bieter hat für jedes Unternehmen, auf dessen Kapazitäten zurückgegriffen werden soll, die Bieterauskunft mit Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allg. Angaben zum Unternehmen, 2.2. zusätzliche Angaben bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende u. fakultative Ausschlussgründe und ggf. weitere Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen.

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Sonstige einzureichende Angebotsunterlagen:

-Angebotsschreiben

-Preisblatt

-Grundlagen der Angebotskalkulation

-Nachweis der Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a Abs. 1 GewO

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Für die Angebotsabgabe ist eine Ortsbesichtigung freiwillig möglich. Sie erfolgen nur nach Absprache. Besichtigunstermine sind vorab mit der in den Vergabeunterlagen benannten Person zu vereinbaren. Die Besichtigungstermine müssen bis spätestens 04.11.2020 vereinbart werden. Die Zuweisung eines Termins erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Nur von der AG bestätigte Termine werden durchgeführt. Die Vertreter des Bieters müssen bei der Ortsbesichtigung ein gültiges Ausweisdokument mit sich führen.

Auf Grund der aktuellen Gesundheitslage und der damit verbundenen Einschränkungen kann die Möglichkeit der freiwilligen Ortsbesichtigungen kurzfristig für alle Teilnehmer entfallen.

Zum wechselseitigen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus ist bei allen Ortsbesichtigungen unter den Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren. Bei Innenbesichtigungen ist zwingend von allen Teilnehmern eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Bei Teilnahme an Außenbesichtigungen werden die Teilnehmer um das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gebeten. Gelten zum Zeitpunkt der Besichtigung strengere Vorgaben, sind diese zu beachten. Der Teilnehmer wird dann bei der Terminvereinbarung zur Besichtigung entsprechend informiert.

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Ende der Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte: 09.11.2020(12.00 Uhr). Anfragen sind ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform zu stellen. Anfragen, die auf anderem Weg eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform.Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gemäß Ziffer IV.2.2) gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

09.10.2020