Ausschreibungsdetails

Öffentliche Ausschreibung (national) zur Vergabe von Stationären Sicherheitsdienstleistungen für die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Bonn, VOEK 220-20

Veröffentlichung 14.10.2020 09:58
Angebotsfrist 24.11.2020 12:00
Zuschlagsfrist 15.3.2021 00:00

Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße, Hausnummer: Fasanenstr. 87
Postleitzahl (PLZ): 10623
Ort: Berlin
Internet-Adresse: http://www.bundesimmobilien.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
VOEK 220-20
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
24.11.2020 - 12:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
15.03.2021
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=356025
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
24.11.2020 - 12:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Bei der zu bewachenden Liegenschaft handelt es sich um eine Drittliegenschaft / Anmietliegenschaft, die zum Ausschreibungszeitpunkt von der Auftraggeberin an die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) untervermietet wurde. Es wurden Büro- und Verwaltungsflächen mit einer Größe von 12.882 m², 91 Außenstellplätze und 173 Tiefgaragenstellplätze angemietet.
Der AN hat folgende Dienstleistungen zu erbringen:
• Stationäre SDL (Pforten-, Telefon- und Schließdienst)
Der stationäre Sicherheitsdienst hat in Einfachbesetzung montags bis donnerstags in der Zeit von 07:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 07:00 bis 15:00 Uhr (jeweils exkl. Feiertage) zu erfolgen. Anschließend ist durch den stationären Sicherheitsdienst eine ca. 15-minütige Kontroll- und Schließrunde durchzuführen.
Weitere Bedarfsleistungen sind vom Auftragnehmer nach Anforderung und schriftlicher Beauftragung durch die Auftraggeberin zusätzlich zu erbringen.
• Objektleiter / Ansprechpartner
Der Auftragnehmer setzt einen qualifizierten Objektleiter ein, der für die Koordinierung der Dienstleistung, die Gesamtaufsicht und die Sicherstellung der Dienstleistungsqualität verantwortlich ist. Der Objektleiter ist montags bis freitags (ausgenommen Feiertage) in der Zeit von 07:00 Uhr bis 15:00 Uhr telefonisch erreichbar und zum quartalsweisen Jour-Fix mit der Auftraggeberin und dem Nutzer vor Ort zu sein.
• Führen eines manuellen Wachbuchs, Erstellung von Dienstanweisungen und Schichtplänen, Verpflichtung zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssicherung.
Näheres regeln die Vertragsbedingungen (Anhang I) und die Leistungsbeschreibung (Anlage 1 zum Vertrag).
b)
CPV-Codes

Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten (79710000-4)

c)
Ort der Leistungserbringung
Am Propsthof 51 in 53121 Bonn
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
keine Losbildung
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn der Leistungsfrist: 01.05.2021, Ende der Leistungsfrist: 30.04.2022.
Der Vertrag hat eine feste Laufzeit von einem Jahr. Der Vertrag verlängert sich, sofern die AG einer Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mit einer Frist von 6 Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht, um jeweils ein weiteres Jahr. Die maximale Vertragsdauer beträgt sechs Jahre. Der Vertrag endet spätestens am 30.04.2027, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
Zur Sicherung etwaiger Schadensersatzansprüche in Zusammenhang mit diesem Vertrag hat der AN eine geeignete Haftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadensereignis zu unterhalten:
Die Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt je Schadensereignis EUR 2.500.000 für Personen- und Sachschäden pauschal.
Im Rahmen dieser Versicherungssumme gelten folgende Ersatzleistungen als vereinbart:
EUR 250.000 für Vermögensschäden, insbesondere nach gültigem Datenschutzrecht
EUR 250.000 für das Abhandenkommen bewachter Sachen, hier speziell auch der Nachweis der Versicherung von unerlaubten Handlungen seitens der Erfüllungsgehilfen des AN;
EUR 250.000 für das Abhandenkommen von Schlüsseln/Codekarten;
EUR 250.000 für Bearbeitungs-/Tätigkeitsschäden;
EUR 2.500.000 für Umwelthaftpflichtschäden.
Die Höchstersatzleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt mindestens jeweils das Zweifache der vorstehend je Versicherungsfall vereinbarten Versicherungssumme, bei Umwelthaftpflichtschäden das Einfache.
Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Die Vergütung des AN erfolgt nur nach den tatsächlich erbrachten, als ordnungsgemäß abgenommenen Leistungen. Jegliche Zahlung erfolgt bargeldlos unter dem Vorbehalt des Anspruchs auf Rückerstattung wegen fehlerhaft berechneter Leistungen oder Forderungen.
11.
Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Angaben und Eigenerklärungen gemäß Bieterauskunft:
1. Einzelbieter/Bietergemeinschaft: Angaben zum Unternehmen, Handelsregistereintrag, zwingende und fakultative Ausschlussgründe.
2.1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen: Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechperson, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort.
2.2. Einzelunternehmen/Freiberufler: Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder ein Freiberufler ist: Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit.
3. Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB:
- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten,
- Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft, unter Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,
- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw. dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,
- Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,
- Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG)
- Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
4. Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung: siehe oben "9. Höhe geforderter Sicherheitsleistungen".
5. Eigenerklärung zum Umsatz: Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
6. Eigenerklärung über die Leistungserbringung:
- Eigenerklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.
- Dem Unternehmen stehen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können (z.B. Befähigungsnachweise, Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gemäß § 34 a GewO usw.).
a. Eigenerklärung über die Bewachungserlaubnis gem. § 34a Gewerbeordnung:
- Eigenerklärung, dass für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung die gewerberechtlichen Voraussetzungen und in diesem Zusammenhang auch die Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a Abs.1 GewO für das Unternehmen vorliegen - insbesondere der Inhaber/die Leitungsperson des Erklärenden zuverlässig und sachkundig i.S. von § 34 a Abs. 1 GewO ist und auch die weiteren dort genannten Anforderungen erfüllt (Kopie der Gewerbeerlaubnis ist dem Angebot beizulegen).
- Eigenerklärung, dass das für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistungen am Leistungsort einzusetzende Personal alle Überprüfungen und Voraussetzungen gem. § 34a Abs. 1a Gewerbeordnung (GewO) und der Bewachungsverordnung erfüllt und Überprüfungen positiv bestanden hat (§ 128 Abs. 2 GWB). Zudem wird das Personal während der Vertragslaufzeit regelmäßig und umfassend für die Leistungserbringung geschult.
b. Eigenerklärung und Nachweise über die berufliche Qualifikation des vorgesehenen Personals:
Eigenerklärung, dass das eingesetzte Personal über folgende Qualifikationen verfügt, um den Aufgaben gerecht zu werden:
- für die Besetzung der Objektleitung: Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft mit IHK-Prüfung oder gleichwertig; Mind. 2 Jahre Berufserfahrung als Objektleitung bei der Bewachung vergleichbarer Objekte; soweit das vorgesehene Personal die Sprache Deutsch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Deutsch mind. Kompetenzniveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen; Grundkenntnisse im Umgang mit einem PC (MS-Office, insbes. MS-Excel, MS-Word).
- für die Besetzung des Stationären Sicherheitsdienstes: Unterrichtungsverfahren (IHK) nach § 34a GewO oder gleichwertig; Mind. 2-jährige auftragsspezifische Erfahrungen in vergleichbaren Objekten; soweit das vorgesehene Personal die Sprache Deutsch nicht als Muttersprache spricht, Sprachkenntnisse in Deutsch mindestens analog B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen; Erfahrungen in der Überwachung und Bedienung technischer Anlagen und Überwachungssysteme, die für die Leistungserbringung und Handlungsfähigkeit erforderlich sind.
c. Der AN stellt der AG spätestens zwei Wochen vor Leistungsbeginn für das gesamte einzusetzende Personal inklusive Vertretung folgende Nachweise und Unterlagen zur Verfügung:
- Personaleinsatzliste: Name, Vorname, Funktion / Tätigkeitszuordnung, besondere Befugnisse, Bewacherregisteridentifikationsnummer,
- Nachweise über die geforderten Fachqualifikationen gem. Punkt 2.1 und 2.2 dieser Leistungsbeschreibung,
- unterschriebene Verschwiegenheitserklärungen – siehe Anlage 3 des Vertrags,
- Dienstanweisung inkl. Übergabeprotokoll (Dokumentation der Übergabe und Einwei-sung der Sicherheitskräfte und Bestätigung per Unterschrift) gem. Punkt 4 der Leistungsbeschreibung,
- Schichtplan gem. Punkt 5 dieser Leistungsbeschreibung.
7. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
- Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig?
- Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens,
- Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart,
- Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart.
8. Referenzen
Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen für die Leistungsart mobilier Sicherheitsdienst aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre mit Angabe von: Art des Referenzobjektes, Ausführungsort (Anschrift) des Referenzobjektes, jährlicher Leistungsumfang in Euro, Leistungszeitraum, Leistungsart, Name des Auftraggebers und Ansprechperson mit Telefonnummer.
(Fortsetzung unten "14. Sonstige Angaben")
12.
Zuschlagskriterien
100% Preis
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung jedes Mitglieds
14.
Sonstige Angaben
(Fortsetzung von "11. Unterlagen zur Beurteilung der Eignung...")
Bietergemeinschaften und Inanspruchnahme fremder Ressourcen:
9. Angaben und Eigenerklärungen bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften sind bereits bei Angebotsabgabe verpflichtet, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bietergemeinschaftserklärung zu verwenden.
Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft die „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Vordruck Anhang II) und ggf. weiteren Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft ist hingegen eine vollumfänglich ausgefüllte „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ zu erteilen.
10. Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen: Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmer geplant ist.
Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Vordruck Anhang V). Der Bieter hat dann für jeden der zu beauftragenden Unterauftragnehmer die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ mit Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen.
11. Eignungsleihe: Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden.
Erst auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist der Bieter verpflichtet, die Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen. Der Bieter hat für jedes Unternehmen, auf dessen Kapazitäten zurückgegriffen werden soll, die „Bieterauskunft im Vergabeverfahren“ und ggf. weitere Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen.
Zudem sind von dem Bieter folgende Unterlagen einzureichen:
12. Das Angebotsschreiben.
13. Das Preisblatt.
14. Grundlagen der Angebotskalkulation.
15. Kopie der Bewachungsgewerbeerlaubnis des Unternehmens gemäß § 34 a Abs. 1 GewO.
16. Sonstiges:
- Werden vom Auftraggeber Eignungskriterien als Mindestanforderungen definiert, so führt der fehlende Nachweis zum Ausschluss aus dem Verfahren. Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.
- Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
- Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.
- Ortsbesichtigungen werden nicht angeboten.
- Fragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Nennung der Vergabenummer VOEK 220-20 über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform. Ende der Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 12.11.2020; 12:00 Uhr.
- Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, deren Klärung für die Angebotsabgabe wesentlich sind, so hat der Bieter die Auftraggeberin unverzüglich und vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen.
- Für das Angebot ist das beigefügten Preisblatt zu verwenden. Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können. Das Angebot muss die Preise, die Stundenverrechnungssätze für Standard- und Zusatzleistungen und alle sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Vorgaben aus dem Mindestlohn bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen.
- Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 41 UVgO. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
- Nimmt der Bieter Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe), ist er verpflichtet, diese Unternehmen vor Angebotsabgabe auf die Datenschutzerklärung der Auftraggeberin unter http://www.bundesimmobilien.de/datenschutz hinzuweisen. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der Referenzgeber vom Bieter vorab zu informieren.
- Ende der Angebotsfrist: 24.11.2020, 12:00 Uhr.