Ausschreibungsdetails

Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung für Bauvorhaben "Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3" - VOEK 077-20

Veröffentlichung 31.10.2020 11:45
Angebotsfrist 20.4.2021 12:00
Zuschlagsfrist 27.8.2021 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung und -verwertung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung für Bauvorhaben "Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3" - VOEK 077-20

VOEK 077-20

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung für Grundinstandsetzung des Behördenzentrums im Columbiadamm 1-7c, Platz der Luftbrücke 1-3, Mehringdamm 129, Schwiebusser Straße 129a-d, 12101 Berlin (Bezeichnung des Bauvorhabens: "Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3"), außerdem erfolgt zeitgleich die Ausschreibung der folgenden Planungsleistungen für das o. g. Bauvorhaben:

- Objektplanung Freianlagen und Innenraumbegrünung unter der Referenznummer: VOEK 074-20 und

- Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung und die Koordination für die Bewertung Nachhaltiges Bauen (BNB) unter der Referenznummer: VOEK 076-20.

Das als Behördenzentrum genutzte Gebäude Platz der Luftbrücke 1-3, D-12101 Berlin (Stahlbeton-, Mauerwerksbau, BGF ca. 85.000 m²), liegt im Stadtbezirk Tempelhof. Es wurde nach den Plänen des Arch. E.Sagebiel im Zusammenhang mit der Errichtung des angrenzenden Flughafens Tempelhof für das Reichsluftfahrtministerium in den Jahren 1937 bis 1944 geplant und weitestgehend errichtet. Der Komplex steht zwischenzeitlich unter Denkmalschutz und ist mit dem Flughafenbauwerk und dem Platz der Luftbrücke denkmalgeschütztes Gebäudeensemble. Das Gesamtgebäude besteht aus elf miteinander verbundenen Teilen. Alle Bauteile verfügen über vier oberirdische Geschosse, ein nicht ausgebautes Satteldach sowie über bis zu zwei Untergeschosse. Im Untergeschoß verbindet ein dreiteiliger Technikgang alle Gebäudeteile. Die medientechnische Gebäudeversorgung der einzelnen Gebäudeteile erfolgt von diesem dreiteiligen Technikgang vertikal in einzelnen Strängen. Im Gesamtgebäude besteht ein erheblicher Instandhaltungsrückstau. Das Gebäude und die Aussenanlagen sowie die in weiten Teilen abgängige Haustechnik (außer BHKW) sollen im Rahmen einer Grundinstandsetzung im laufenden Betrieb bauabschnittsweise umfassend saniert und dabei vollständig barrierefrei erschlossen werden.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)

Technische Planungsleistungen (71356400)

II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE300)

Columbiadamm 1-7c, Platz der Luftbrücke 1-3, Mehringdamm 129, Schwiebusser Straße 129a-d, 12101 Berlin, Bezeichnung des Bauvorhabens: "Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3"

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Die nachfolgend beschriebenen Planungsleistungen der Planung für Technische Ausrüstung für die Grundinstandsetzung des Behördenzentrums Platz der Luftbrücke 1-3, D-12101 Berlin umfassen die Grundleistungen und Besonderen Leistungen in den Leistungsphasen LPH 1-3(teilweise) und LPH 5- 9 (vollumfänglich) im Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013.

Es liegt eine Entwurfsplanung für die Grundinstandsetzung in Form der Entwurfsunterlage Bau (EW- Bau gem. RBBau) vor. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung der Maßnahme der Unteren Denkmalschutzbehörde wurde erteilt unter Beachtung des mit der Behörde abgestimmten Denkmalpflegeplans.

Die Planung der Technischen Ausrüstung umfasst den gesamten Bereich des Gebäudes mit insgesamt 11 zusammenhängenden Bauteilen mit teilweise bis zu 2 Untergeschossen, mit je 3 Obergeschossen und je einem Dachgeschoss.

Der ausgeschriebene Vertrag über die Planung und Umsetzung der Grundinstandsetzung beinhaltet folgende Besonderen Leistungen:

 Prüfung, Ergänzung und Fortschreibung der vorliegenden unvollständigen EW-Bau-Unterlagen (hervorgegangen aus genehmigter Entscheidungsvorlage Bau gem. RBBau) einschl. der erstellten Kostenberechnung

 Vorschläge zur Optimierung und Verbesserung der vorliegenden Entwurfsplanung in technischer und gestalterischer und finanzieller Hinsicht.

 Zuarbeit zur Machbarkeitsstudie für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen in einer neu zu errichtenden Tiefgarage im Innenhof 2

 Situations-/ Bedarfsanalyse sowie Erstellung eines Zählerkonzeptes und weitere Anpassung in den LPH 2-8 gemäß HOAI 2013 für sämtliche Medien einschließlich Dokumentation für den gesamten Gebäudekomplex

Maßnahmen Technische Ausrüstung ELT/Förderanlagen:

 Rückbau der vorhandenen Anlagen der Haustechnik (ELT /Daten).

 Erneuerung der Mittelspannungsschaltanlage und der zwei Trafostationen mit einer Leistung von je 800 kVA. Dabei erhält jeder Trafoschwerpunkt eine NSHV. Die Versorgung der Bauteile bzw. Etagen erfolgt über Hauptverteiler bzw. Etagenverteiler.

 Aufbau eines stationären Netzersatzaggregates und eines Batteriegestützten Notlichtversorgungssystem mit Zentralbatterie für die Sicherheitsbeleuchtung.

 Erneuerung der elektrischen Betriebsmittel (u.a. Schalter, Steckdosen, Beleuchtungsanlagen) und der Blitzschutz- und Erdungsanlage.

 Errichtung von Klingelanlagen, Funkuhren im gesamten Gebäude und einer BOS- Gebäudefunkanlage in den Versorgungs- und Installationsgängen im Kellerbereich.

 Installation eines dienstneutralen Datennetzes über drei getrennte Gebäudehauptverteiler, von denen die bauteilbezogenen Etagenverteiler versorgt werden.

 Aufbau einer Brandmeldeanlage mit Feuerwehraufschaltung. Der Schutzumfang entspricht der Kategorie 3: Schutz von Flucht-und Rettungswegen in allen Bauteilen.

 Ersetzung der im Bestand vorhandenen Aufzugsanlagen (15 Stk.).

 Installation von Signalanlage und Wechselsprechanlage an den Schranken zu den Durchfahrten in den Innenhöfen

 Die Außenleuchten werden vom Freianlagenplaner geplant. Die Steuerung, die Zeitschaltung und der Anschluss im Gebäude der Außenleuchten erfolgt durch das Gewerk TGA

Maßnahmen Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen/ Wärmeversorgungsanlagen / Raumlufttechnische Anlagen / Feuerlöschanlagen

 Rückbau der vorhandenen Anlagen der Haustechnik (HLS/Klima).

 Erneuerung der Abwasser-, Regenwasser-, Trinkwasser-, Heizungswasser-, Raumluft-technischen Anlagen und Feuerlöschanlagen in weiten Teilen.

 Trennung der Trink- und Löschwasserversorgung. Sanierung und Erneuerung von Feuerlöschanlagen entsprechend dem Brandschutzgutachten.

 Das Behördenzentrum verfügt über eine eigene Wärmeerzeugungsanlage für das Heizungssystem, bestehend aus einem BHKW und 2 Gasbrennwertkesseln, die im Jahr 2016 errichtet wurde. Das Verteilnetz zur wärmetechnischen Versorgung des Gebäudes einschließlich der Raumheizflächen für ca. 980 Büroräume, für die WC-Bereiche, Duschen, Teeküchen, Treppenhäuser, Flure und Technikräume ist ausgehend von der Technikzentrale zu erneuern. Für die Einbindung einer neu zu errichtenden Absorptionsanlage ist das bestehende Wärmeverteilnetz in der Technikzentrale anzupassen.

 Ausgewählte Besprechungs-, EDV- und Server-Räume sollen zukünftig gekühlt werden. Neubau einer Absorptionskälteanlage, einer Kompressionskälteanlage, eines Rückkühlwerkes auf einer Dachterrasse und Neubau eines Kälteversorgungssystems und von Innen-Klimageräten.

 Erneuerung von vorhandenen RLT-Anlagen und Neubau von zusätzlichen Zu- und Abluftanlagen, teilweise mit Wärmerückgewinnung, vornehmlich für WC-Anlagen, Teeküchen und Küche für Kantine, Speisesaal, Besprechungsraum und Tiefgarage.

 Installation von Entrauchungsanlagen zur Versorgung der elektrischen Betriebsräume, der Aufzugsmaschinenräume und der Serverräume mittels Entrauchungsventilatoren, welche im Dachgeschoss errichtet werden.

Maßnahmen zur Gebäudeautomation:

 Installation eines Gebäudeautomationssystems zur Überwachung, Steuerung und Regelung der haustechnischen Anlagen.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium Name: Konzept und Präsentation mit gewichteten Unterkriterien (siehe Anlage 3 der Bewerbungsbedingungen - Bestandteil der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 70

Preis Gewichtung: 30

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

09.07.2021

31.12.2028

Die Laufzeit dieses Vertrages beginnt mit dem Tag der Zuschlagserteilung, frühestens am 09.07.2021.

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

3

5

Erfüllung der Eignungskriterien (siehe III 1.1 - III 1.3 dieser Bekanntmachung bzw. Anlage 1 und 2 der Bewerbungsbedingungen). Sollten mehr als 5 Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber / Bewerbergemeinschaften infrage kommen, werden die Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert, die in der Rangfolge die meisten der zu vergebenden Punkte für die Referenzen erhalten.

Ein von der Vergabestelle eingesetztes Gremium wird anhand des nachfolgenden Bewertungssystems die Bewerber festlegen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

In die Bewertung fließen von jedem Bewerber/jeder Bewerbergemeinschaft die 3 Referenzprojekte mit der höchsten Punktzahl ein.

Punktvergabe erfolgt für

A = Art der Aufgabenstellung Σ 10 Pkt.:

A1. Art der Baumaßnahme - ( max. 5 Punkte)

• unter Denkmalschutz (3 Punkte)

• kein Denkmalschutz (0 Punkte)

• mit Schadstoffbefund (2 Punkte)

• ohne Schadstoffbefund (0 Punkte)

A2. Nutzung (max. 2 Punkte)

• Verwaltungsgebäude (2 Punkte)

A3. Auftraggeber (max. 3 Punkte)

• öffentlicher Auftraggeber (3 Punkte)

• privater Auftraggeber (1 Punkte)

L = Art und Umfang der beauftragten Leistung (Leistung des Bewerbers):  Σ 30 Pkt.

Umfang der beauftragten Planungsleistungen LPH (max. 30 Punkte)

L 1.

• Gesamtleistung: beinhaltet die KG 410, 420, 430, 470 (LPH 2 - 9) im Bereich Fachplanung für Technische Ausrüstung (15 Punkte)

L 2.

• Gesamtleistung: beinhaltet die KG 440, 450, 460, 480 (LPH 2 - 9) im Bereich Fachplanung für Technische Ausrüstung (15 Punkte)

L 3.

• Teilleistung: beinhaltet einzelne Kostengruppen (LPH 2 – 9) aus den Punkten L1 und L 2, wenn die Referenz nicht alle KG aus L1 bzw. L2 beinhaltet (pro KG 3 Punkte)

L 4

• einzelne LPH, wenn die Referenz nicht die LPH 2 - 9 in L1 bzw. L2 beinhaltet (pro LPH 2 Punkte)

L 5

• einzelne LPH und einzelne KG, wenn die Referenz nicht die LPH 2 - 9 und alle KG in L1 bzw. L2 beinhaltet (pro LPH 1 Punkte)

Sollten Bewerber / Bewerbergemeinschaften dieselbe Punktzahl bei der Referenzbewertung erreichen, entscheidet die höchste Punktzahl in „L=Leistungen“ die Auswahl. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Ergebnis, wird sich der Losentscheid vorbehalten. Die Vergabestelle behält sich vor, die Referenzen in der Wertungsphase Teilnahmewettbewerb zu prüfen. Bei Teilnahmenaträgen, die in die engere Wahl kommen, werden die Referenzgeber ggf. aufgefordert, Angaben über die Ausführung und Vertragserfüllung des früheren Auftrags zu machen.

Weitere Mindestanforderungen an die Referenzen:

Wenn durch die Referenzprüfung festgestellt wird, dass das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, wird der Teilnahmeantrag des Unternehmens vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Zuschlagskriterien u. deren Bewertung Angebotsauswertung:

1. Preis 30 % zu den 4 Preiskomponenten: 1. Honorar Grundleistungen ggf. Zu- o. Abschlag auf Mindestsatz in % (max. 40 Punkte), 2. Summe Besondere Leistungen in € (max. 20 Punkte), 3. Summe Stundensätze in € (max. 30 Punkte), 4. Nebenkostenpauschale in % (max.10 Punkte).

Berechnung der Punktzahl pro Preiskomponente = (2 x Angebot niedrigste Preiskomponente - Preiskomponente des Angebots): Angebot niedrigste Preiskomponente x max. Punktzahl pro Preiskomponente.

Der niedrigste Preis erhält die volle Punktzahl pro Preisposition. Für das Zweifache dieses Preises werden 0 Punkte vergeben. Die Bewertung erfolgt nach der o.g. Formel mit bis zu zwei Stellen hinter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung.

Bei einem Abschlag von mehr als 40 % auf das Gesamthonorar der Grundleistungen im Preisblatt (Anlage 10.0) werden ebenfalls 0 Punkte vergeben.

2. Konzept u. Präsentation 70 %: Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung der Planung TGA darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen u. die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten.

Gewichtung der SchwerPkt.: Beschreibung u. Darstellung des Unternehmens (max. 20Pkt.); Fachkunde u. Qualifikation… (max. 40 Pkt.), Leistungsfähigkeit, Kapazitäten… (max. 40 Pkt.), Preiskalkulation (max. 20 Pkt.) u. Qualität der Präsentation des Bieters (Im Rahmen einer Präsentation in den Räumlichkeiten der AG darzustellen- max. 20 Pkt.).

Das mit dem Angebot einzureichende Konzept - auf max. 5 DIN A4 Seiten - muss die wertungsrelevanten SchwerPkt. enthalten.

Die federführenden Mitarbeiter für die Planung und Bauüberwachung TGA sind namentlich zu benennen (Übereinstimmung der Namen aus Anlage 1 des TW).

Das Konzept u. die Präsentation wird für jeden Unterpunkt mit den Pkt. 0 (ungenügend) bis zu den maximalen Pkt. pro Unterpunkt 5/10/15/20 (sehr gut) wie folgt durch ein Gremium bewertet.

Mindestpunktzahl für das Konzept u. die Präsentation:

Das Konzept u. die Präsentation müssen je Unterpunkt mindestens 1 von max. 5/10/15/20 möglichen Pkt. erreichen. Angebote, die mit weniger als 1 Pkt. pro Unterpunkt bewertet werden, werden zwingend von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Wird kein Konzept mit Angebot eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.

Bewertung: sehr gut

Anwendung (Anwg.) bei Schwerpunkt (Sp) 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 17 - 20 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 13 - 15 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 9 - 10 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 5 Pkt.

Ein Konzept, das glaubhaft erwarten lässt, dass die Anforderungen in besonders guter Qualität umgesetzt werden (klar strukturierte, logisch aufgebaute Vorgehensweise ohne offene Fragen, sehr gute fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, leicht verständlich).

Bewertung: gut

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 13 - 16 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 10 - 12 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 7 - 8 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 4 Pkt.

Ein Konzept, das glaubhaft erwarten lässt, dass die Anforderungen in guter Qualität umgesetzt werden (klar strukturierte, logisch aufgebaute Vorgehensweise mit einigen offenen Fragestellungen, gute fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, gut geordnet u. übersichtlich).

Bewertung: befriedigend

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 9 - 12 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 7 - 9 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 5 - 6 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 3 Pkt.

Ein Konzept, das teilweise Schwächen aufweist, aber verspricht, die Anforderungen insgesamt weitgehend umzusetzen (brauchbar strukturierte Vorgehensweise mit einigen Mängeln u. mehreren offenen Fragen, ausreichend fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, systematisch geordnet, durchschnittliche Darstellung aller geforderten Angaben).

Bewertung: ausreichend

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 5 - 8 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 4 - 6 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 3 - 4 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 2 Pkt.

Ein Konzept, das Mängel bei der Umsetzung der Anforderungen aufweist, aber eine noch ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt (brauchbar strukturierte Vorgehensweise mit einigen Mängeln u. mehreren offenen Fragen, ausreichend fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, unübersichtlich, ungeordnet, schwer nachvollziehbar aber vollständig).

Bewertung: mangelhaft (Mindestpunktzahl)

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 1 - 4 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 1 - 3 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 1 - 2 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 1 Punkt

Ein Konzept, das zwar teilweise positive Ansätze zeigt, die Anforderungen insgesamt aber nicht umsetzt, jedoch eine noch ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt (einigermaßen strukturierte Vorgehensweise mit vielen offenen Fragestellungen, mangelhafte fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts).

0 Pkt. – ungenügend:

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 0 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 0 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 0 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 0 Pkt.

Ein Konzept, das die Anforderungen nicht umsetzt u. keine ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt, unstrukturierte Vorgehensweise mit vielen offenen Fragestellungen, ungenügende fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, ungeordnet, unvollständig.

Den Zuschlag erhält das Angebot, das die höchste Gesamtpunktzahl (gewichtete Wertungssumme) erreicht, die sich aus der gewichteten Summe der Punkte für die Preiskomponenten und der gewichteten Summe der Punkte für das Konzept und die Präsentation ergibt.

Bei Gleichstand erhält das Angebot mit der größeren Leistungspunktzahl des Konzeptes den Zuschlag. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Zuschlagsergebnis, entscheidet das Los.

Die Zuschlagskriterien u. deren Bewertung für die Angebotsauswertung sind in Anlage 3 der Bewerbungsbedingungen einzusehen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.

Angaben, die mit Vordruck Anlage 1 der Bewerbungsbedingungen"Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind:

- Angaben zu Einzelbieter/Bietergemeinschaft

- Allgemeine Angaben zum Unternehmen

- Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin/zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz (Vertretungsberechtigten)

- Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

- Nachweis der Kammereintragung

alternativ gilt für die zutreffenden Eigenerklärungen eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Nachweis.

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann während des Verfahrens jederzeit aufgefordert werden, sämtliche oder einen Teil der geforderten Unterlagen beizubringen.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben, die mit Vordruck "Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind:

- Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung:

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 3,0 Mio. €; sonstige Schäden 5,0 Mio. €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen.

- Angaben zu Umsätzen: Eigenerklärung zum Umsatz im Bereich Projektsteuerungsleistungen Gebäude des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre

- Vertragsstrafe: Bei einer Überschreitung des vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermins, die der AN zu vertreten hat, verringert sich das Honorar pro Tag der Überschreitung um 0,2 % bezogen auf das Gesamthonorar des AN bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 5 % des Gesamthonorars (Vertragsstrafe) gemäß § 10 Vertragsmuster (Ausführungsbedingung).

- Kammereintragung

- Einhaltung der Deckungssummen der Haftpflichtversicherung bei Leistungsbeginn

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Angaben, die mit Vordruck "Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" einzureichen sind:

- Anzahl der Beschäftigten einschließlich Büroinhaber (bei Bewerbergemeinschaften bzw. bei Inanspruchnahme anderer Unternehmen innerhalb der Gemeinschaft).

- Eigenerklärung über die Leistungserbringung, dass spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen.

- Angaben bei Bewerbergemeinschaften: Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds.

- Angaben zu Unterauftragnehmerleistungen: Teilleistungen, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung auf den Unterauftragnehmer zurückgreift) sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.

- Eignungsleihe: Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Kapazitäten zurückgreift sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.

- Eigenerklärung zur Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens,

- Eigenerklärung zur Qualifikation der Beschäftigten,

- Eigenerklärung zum Personal das für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistung als verantwortlich vorgesehen ist unter Angabe seiner Qualifikation,

- Nachweise der Qualifikation des vorgesehenen Personals,

- Darstellung von mindestens drei und maximal fünf vergleichbaren Referenzen von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern aus dem Zeitraum der letzten acht Jahre zu Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung.

Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahe kommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

Vergleichbarkeit: Fachplanung Technische Ausrüstung im Bestand – im Rahmen einer Gebäudesanierung mit Umsetzung unter laufendem Betrieb.

Je Projekt sind maximal 5 doppelseitig bedruckte DIN A 4 Seiten oder drei einseitig bedruckten DIN A 3 Seiten einzureichen, davon

• mindestens ein Projekt Fachplanung Technische Ausrüstung im Denkmalbereich / Planung im Rahmen einer unter Denkmalschutz stehenden Gebäudesanierung im Bestand- Umsetzung im laufenden Betrieb

• mindestens zwei Projekte Fachplanung Technische Ausrüstung im Bestand – Umsetzung im laufenden Betrieb

bei allen drei Projekten müssen die Leistungen

• Fachplanung der Anlagengruppen 410-480

erbracht worden sein.

Eignungsleihe: Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Kapazitäten zurückgreift sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.

Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.

Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.

- Mindestanforderung Anzahl der Beschäftigten ≥ 15 Beschäftigte

- Qualifikationen der Beschäftigten: Mindestanforderung ≥ 8 Bachelor oder höher (Master, Dipl.-Ing.)

davon:

5 Beschäftigte mit mind. Bachelor Abschluss oder höher (Master, Dipl.-Ing.) mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in dem ausgeschriebenen Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung,

3 Beschäftigte mit mind. Bachelor Abschluss oder höher (Master, Dipl.-Ing.) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dem ausgeschriebenen Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung.

- Mindestanforderung an das zur Ausführung der ausgeschriebene Leistung vom Bewerber geplante Personal: Projektleitung und Stellvertretung mit mindestens (Fach)-Hochschulabschluss Master o.S. oder Dipl.-Ing. mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung und zwei weiteren Beschäftigten mit mindestens (Fach)-Hochschulabschluss Bachelor o.S. mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung.

- Nachweis der Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten einschl. Büroinhaber (Dipl.-Ing. oder MA) für eine Anzahl von mindestens 5 Beschäftigten - mindestens Hochschul-bzw. Fachhochschulabschluss (mindestens 5 Nachweise: Urkunden Hochschul-bzw. Fachhochschulabschluss).

- Der Teilnehmer (die Bewerbergemeinschaft) hat mindestens drei- aber höchstens fünf - von mindestens 2 verschiedenen Referenzgebern mit der Bauaufgabe "Fachplanung Technische Ausrüstung im Bestand-imRahmen einer Gebäudesanierung mit Umsetzung unter laufendem Betrieb" vergleichbare Referenzprojekte einzureichen. Jedes Projekt (realisiert seit 2012) ist auf maximal 5 doppelseitig bedruckte DIN A 4 Seiten oder drei einseitig bedruckten DIN A 3 Seiten mit Text, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig darzustellen und einzureichen, davon

1 Projekt Fachplanung Technische Ausrüstung im Denkmalbereich / Planung im Rahmen einer unter Denkmalschutz stehenden Gebäudesanierung im Bestand - Umsetzung im laufenden Betrieb

2 Projekte Fachplanung Technische Ausrüstung im Bestand- Umsetzung im laufenden Betrieb

bei allen drei Projekten müssen Leistungen der

Fachplanung der Anlagengruppen 410-480

erbracht worden sein.

- Wenn Unterauftragnehmerleistungen/Eignungsleihe geplant sind/ist: Unterauftragnehmen und Eignungsentleiher mit Adresse und Beschreibung der Leistungsbereiche angeben sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.

Bewerbergemeinschaften reichen den ausgefüllten Vordruck "Bewerbergemeinschaftserklärung" und Anlage 1 "Eigenerklärungen und Eignungskriterien" ein.

Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.

Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

1.

Es ist die Teilnahme an einer zwingenden Ortsbesichtigung mit dem Angebot (Stufe 2) nachzuweisen (Vordruck "Nachweis Besichtigung" Bestandteil der Vergabeunterlagen). Angebote, die diesen Nachweis nicht enthalten, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.

2.

Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.

Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.

3.

Vertragsstrafe: Bei einer Überschreitung des vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermins, die der AN zu vertreten hat, verringert sich das Honorar pro Tag der Überschreitung um 0,2 % bezogen auf das Gesamthonorar des AN bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 5 % des Gesamthonorars (Vertragsstrafe) gemäß § 10 Vertragsmuster.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.4)
Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

IV.1.5)
Angaben zur Verhandlung

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

08.12.2020

12:00

IV.2.3)
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

18.02.2021

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

27.08.2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

(1) Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (http://www. evergabe-online.de) heruntergeladen werden. Außer die folgenden Anlagen, diese werden zum Schutz der Vertraulichkeit, mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt:

Anlage 4 Kostenberechnung nach DIN 276, KG 200 - 600, Muster 6 RBBau

Anlage 8 Projektorganisation der AG

Anlage 17 Schadstoffgutachten der GSU

Anlage 18 Hinweise u. Anforderungen zur Umgangsweise mit der Gebäudeschadstoffproblematik, Stand 22.11.2019

Anlage 22 Betreiberkonzept

sowie die Unterlagen unter Punkt (9).

(2) Die vorgegebenen Vordrucke in den Bewerbungsunterlagen sind zu verwenden.

Der Vordruck "Teilnahmeantrag" bzw. später im Verfahren der Vordruck "Angebotsschreiben" muss mit dem Namen der erklärenden Person versehen (Textform) bzw. elektronisch signiert sein. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag/das Angebot entweder von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter in Textform einzureichen bzw. elektronisch signiert einzureichen.

(3) Der Teilnahmeantrag/das Angebot ist in elektronischer Form über www.evergabe-online.de einzureichen.

Hinweise gemäß § 11 Abs. 3 VgV

Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

(4) Geforderte Erklärungen und Nachweise sind, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes zugelassen ist, mit dem Teilnahmeantrag, spätestens zu dem in IV.2.2) genannten Termin vorzulegen. Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Auftraggeberin innerhalb einer angemessenen Frist nachgereicht werden. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.

(5) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.

(6) Bewerber-/Bietergemeinschaften haben die in den Bewerbungsbedingungen geforderten Angaben und Erklärungen von jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft einzureichen.

(7) Die Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte (Bewerberfragen), die elektronisch zu stellen sind, endet für die Teilnahmeanträge am 27.11.2020; 11:00 Uhr. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

(8) Es ist die Teilnahme an einer zwingende Ortsbesichtigung nachzuweisen (Vordruck "Nachweis Besichtigung" Bestandteil der Vergabeunterlagen).

(9) Folgende Unterlagen können während der Ortsbesichtigung eingesehen werden:

- Denkmalpflegeplan,

- ES-Bau

- EW-Bau.

(10) Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e- Vergabe HelpDesk:

Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234

E-Mail: ticket@bescha.bund.de

Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oderzur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

29.10.2020