Ausschreibungsdetails

Objektplanungsleistungen für Gebäude sowie Leistungen der Tragwerksplanung für Bauvorhaben "Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3" - VOEK 076-20

Veröffentlichung 6.11.2020 13:45
Angebotsfrist 20.4.2021 12:00
Zuschlagsfrist 27.8.2021 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung und -verwertung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Objektplanungsleistungen für Gebäude sowie Leistungen der Tragwerksplanung für Bauvorhaben "Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3" - VOEK 076-20

VOEK 076-20

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Das als Behördenzentrum genutzte Gebäude Platz der Luftbrücke 1-3, D-12101 Berlin (Stahlbeton-, Mauerwerksbau, BGF ca. 85.000 m²), liegt im Stadtbezirk Tempelhof. Es wurde nach den Plänen des Arch. E.Sagebiel im Zusammenhang mit der Errichtung des angrenzenden Flughafens Tempelhof für das Reichsluftfahrtministerium in den Jahren 1937 bis 1944 geplant und weitestgehend errichtet. Der Komplex steht zwischenzeitlich unter Denkmalschutz und ist mit dem Flughafenbauwerk und dem Platz der Luftbrücke denkmalgeschütztes Gebäudeensemble. Das Gesamtgebäude besteht aus elf miteinander verbundenen Teilen. Alle Bauteile verfügen über vier oberirdische Geschosse, ein nicht ausgebautes Satteldach sowie über bis zu zwei Untergeschosse. Im Untergeschoß verbindet ein dreiteiliger Technikgang alle Gebäudeteile. Die medientechnische Gebäudeversorgung der einzelnen Gebäudeteile erfolgt von diesem dreiteiligen Technikgang vertikal in einzelnen Strängen. Im Gesamtgebäude besteht ein erheblicher Instandhaltungsrückstau. Das Gebäude und die Außenanlagen sowie die in weiten Teilen abgängige Haustechnik (außer BHKW) sollen im Rahmen einer Grundinstandsetzung im laufenden Betrieb bauabschnittsweise umfassend saniert und dabei vollständig barrierefrei erschlossen werden. Für die zu vergebende Planungsleistung Gebäude und Innenräume und Tragwerksplanung sind Leistungen in allen Leistungsphasen, insbesondere LPH 5-9 zu erbringen.

Ausserdem erfolgt zeitgleich die Ausschreibung der folgenden Planungsleistungen für das o.g. Bauvorhaben:

- Planungsleistungen Freianlagen und Innenraumbegrünung: VOEK 074-20 und

- Planungsleistungen Technischer Ausrüstung unter der Referenznummer: VOEK 077-20

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)

Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)

Dienstleistungen in der Tragwerksplanung (71327000)

Von Ingenieuren erbrachte Verbundleistungen (71340000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE300)

Columbiadamm 1-7c, Platz der Luftbrücke 1-3, Mehringdamm 129, Schwiebusser Straße 129a-d, 12101 Berlin, Bezeichnung des Bauvorhabens: "Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3"

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Tragwerksplanung für die Grundinstandsetzung des Behördenzentrums Platz der Luftbrücke 1-3, D-12101 Berlin umfassen die Leistungsbilder 2-4 (teilweise) und LPH 5-9 (vollumfänglich) gem. HOAI und Besondere Leistungen.

Der Vertrag beinhaltet zusätzlich zur Objektplanung Gebäude erforderliche Leistungen der Tragwerksplanung und die Koordination für die Bewertung Nachhaltiges Bauen (BNB)

Es liegt eine Entwurfsplanung für die Grundinstandsetzung in Form der Entwurfsunterlage Bau (EW-Bau gem. RBBau) vor. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung der Maßnahme der Unteren Denkmalschutzbehörde wurde erteilt, unter Beachtung des mit der Behörde abgestimmten Denkmalpflegeplans.

Der ausgeschriebene Vertrag über die Planung und Umsetzung der Grundinstandsetzung umfasst:

 Prüfung, Ergänzung und Fortschreibung der vorliegenden unvollständigen EW-Bau-Unterlagen (hervorgegangen aus genehmigter Entscheidungsvorlage Bau gem. RBBau) einschl. der erstellten Kostenberechnung

 Vorschläge zur Optimierung und Verbesserung der vorliegenden Entwurfsplanung in technischer und gestalterischer und finanzieller Hinsicht.

 Erarbeiten einer Machbarkeitsstudie für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen in einer neu zu errichtenden Tiefgarage im Innenhof 2

 Erarbeitung der Ausführungsplanung für die Grundinstandsetzung des gesamten Gebäudes einschließlich Dach- und Untergeschosse (LPH 5)

 Ausschreibung, Umsetzung und Dokumentation der Grundinstandsetzung (LPH 6-9)

Das Behördenzentrum ist unterteilt in 11 zusammenhängende Gebäudeteile. Die Treppenhäuser und die Erschließungshallen der Gebäudebauteile 1-5 und 7 sind hochwertig mit Natursteinbodenbelägen / Natursteintreppenstufen versehen. Entwurfsplanungsseitig wurde von einem kompletten Erhalt mit geringfügigen Reparaturen und Aufarbeiten der Oberflächen ausgegangen. Auch die aufwendig gearbeiteten Geländer der Treppen verbleiben im Bestand.

 Es sind aufgrund arbeitsschutzrechtlichen Auflagen, Geländererhöhungen zu entwerfen und umzusetzen, in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.

Denkmalschutzrechtlich sind die vorgenannten Bauteile zusammen mit der Fassade und der Gebäudekubatur sowie den Fenstern die Hauptmerkmale des Denkmalschutzes. Im Bereich der kriegsbeschädigten Bauteile 8 bis 10 sowie der zuletzt fertiggestellten Bauteile 6 und 11 sind die vorgenannten Ausbaustandards deutlich geringer, hier finden sich Betonwerksteinbeläge auf den Treppenstufen und –podesten, einfachere Geländer, teilweise in typischer Ausbildungsart der 50er und 60er Jahre sowie Linoleum belegte Flure.

 Eine Optimierung der vorliegenden Entwurfsplanung zur Aufwertung dieser Bereiche ist als Besondere Leistung zu erbringen

Kantine: Im Bereich des Bauteil 5 findet sich der zentrale Versorgungsbereich mit Küche, Kantinensaal, kleinem Speisesaal und angrenzenden Kabinetten. Die ehemalige Küche befindet sich im 3. Obergeschoss und wird den heutigen Anforderungen gemäß umgebaut und ausgestattet.

 Für den Bereich von ehemaligen, nicht mehr notwendigen Aufbereitungsräumen der Küche sind Nutzungsalternativen entsprechend dem Raumbedarf der BImA zu entwickeln (Besprechungsräuem, Büroräume, Multifunktionsräume), in Abstimmung mit der Denkmalbehörde.

In den Bauteilen befinden sich zum Teil noch originale Holzverbundfenster, welche durch eine Runderneuerung ertüchtigt werden sollen. Die vorliegende Entwurfsplanung ist zu überarbeiten:

 Für die notwendigen Erneuerung der vorhandenen Fenster (entsprechend dem historischen Bestand) in den Bauteilen 4 und 7, ist eine Planung zu erstellen in Abstimmung mit der Denkmalbehörde.

 Prüfung, Ergänzung und Fortschreibung der vorliegenden unvollständigen EW-Bau-Unterlagen (hervorgegangen aus genehmigter Entscheidungsvorlage Bau gem. RBBau) einschl. der erstellten Kostenberechnung

Leistungsbeschreibung Tragwerk

Die Dachkonstruktion besteht in den älteren Bauteilen aus reinen Holzstühlen mit Sparren und Ziegeleindeckung, in den Kreuzungspunkten zwischen einzelnen Bauteilen sind mehrheitlich massive Stahlbetondachkonstruktionen eingebaut, die vermutlich Luftschutzzwecken dienten. Teile der Dächer, insbesondere der jüngeren Bauteile, sind als Stahlbetonrahmenkonstruktionen mit Holzpfetten und Sparren ausgeführt. Die Dachdeckung ist auch hier einheitlich Ziegeldeckung.

 Für die Neuerrichtung einiger Holzdachstühle und für die Ertüchtigung von Dächern sind die erforderlichen tragwerksplanerischen Leistungen zu erbringen

 Einschließlich Entwurf und Umsetzung eines Dachtragwerks für eine bestehende Garage (Ingenieurbauwerk)

Das Behördenzentrum ist unterteilt in 11 zusammenhängende Gebäudeteile. Zwischen den Bauteilen liegen vertikale Erschließungskerne mit durchgehender Treppe und in der Regel mit jeweils einem Aufzug. Sämtliche Aufzugsanlagen werden ersetzt. Zur Herstellung der Barrierefreiheit werden weitere Aufzugsanlagen notwendig

 Für zusätzliche neu geplante Aufzüge in den Gebäudeteilen 5 und 6 sind tragwerksplanerische Leistungen zu erbringen.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium Name: Konzept und Präsentation mit gewichteten Unterkriterien (siehe Anlage 3 der Bewerbungsbedingungen - Bestandteil der Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 70

Preis Gewichtung: 30

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

09.07.2021

31.12.2028

Die Laufzeit dieses Vertrages beginnt mit dem Tag der Zuschlagserteilung, frühestens am 09.07.2021.

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

3

5

Erfüllung der Eignungskriterien (siehe III 1.1 - III 1.3 dieser Bekanntmachung bzw. Anlage 1 und 2 der Bewerbungsbedingungen). Sollten mehr als 5 Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber / Bewerbergemeinschaften infrage kommen, werden die Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert, die in der Rangfolge die meisten der zu vergebenden Punkte für die Referenzen erhalten.

Ein von der Vergabestelle eingesetztes Gremium wird anhand des nachfolgenden Bewertungssystems die Bewerber festlegen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

In die Bewertung fließen von jedem Bewerber/jeder Bewerbergemeinschaft die 3 Referenzprojekte mit der höchsten Punktzahl ein.

Punktvergabe erfolgt für

A = Art der Aufgabenstellung  Σ 13 Pkt.:

A1. Art der Baumaßnahme - ( max. 8 Punkte)

• unter Denkmalschutz (3 Punkte)

• kein Denkmalschutz (0 Punkte)

• mit Schadstoffbefund (2 Punkte)

• ohne Schadstoffbefund (0 Punkte)

• mit Erfahrung in der Koordination Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (3 Punkte)

• ohne Erfahrung in der Koordination Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (0 Punkte)

A2. Nutzung (max. 2 Punkte)

• Verwaltungsgebäude (2 Punkte)

A3. Auftraggeber (max. 3 Punkte)

• öffentlicher Auftraggeber (3 Punkte)

• privater Auftraggeber (0 Punkte)

L = Leistungen des Bewerbers:  Σ 30 Pkt.

Leistungen des Bewerbers – LPH (max. 30 Punkte)

L 1.

•Gesamtleistung (LPH 2 - 4) im Bereich Objektplanung Gebäude u. Tragwerksplanung (10 Punkte)

L 2.

•Gesamtleistung (LPH 5 - 9) im Bereich Objektplanung Gebäude u. Tragwerksplanung (20 Punkte)

L 3.

• Teilleistungen (LPH 1-3), (LPH 3-5), (LPH 6-9) im o.g. Bereich (je 3 Punkte)

Sollten Bewerber / Bewerbergemeinschaften dieselbe Punktzahl bei der Referenzbewertung erreichen, entscheidet die höchste Punktzahl in „L=Leistungen“ die Auswahl. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Ergebnis, wird sich der Losentscheid vorbehalten

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

Leistungen der Objektplanung für Innenräume, soweit sich deren Notwendigkeit im Zuge der Vertragsdurchführung, insbesondere infolge von Nutzeranforderungen, ergibt.

Weitere Optionen siehe Vertragsmuster (Bestandteil der Vergabeunterlagen)

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Zuschlagskriterien u. deren Bewertung Angebotsauswertung

1. Preis 30 % zu den Preiskomponenten: 1. Zu- oder Abschlag auf Mindestsatz Honorar Grundleistungen Hochbau (max. 70 Pkte), 2. Zu- oder Abschlag auf Mindestsatz Honorar Grundleistungen Tragwerksplanung – Summe Pos. 2.1 bis 2.5 (max. 10 Pkte), 3. Abschlag auf Honorar Durchbrüche (Berücksichtigung Wiederholungseffekte) (max. 5 Pkte), 4. Besondere Leistungen – Summe Pos. 3.1 bis 3.3 (max. 20 Pkte), 5. Stundensätze –Summe Pos. 4.1 bis 4.3 (max. 10 Pkte), 6. Nebenkostenpauschale (max. 5 Pkte).

Berechnung der Punktzahl pro Preiskomponente = (2 x Angebot niedrigste Preiskomponente - Preiskomponente des Angebots) : Angebot niedrigste Preiskomponente x max. Punktzahl pro Preiskomponente.

Der niedrigste Preis erhält die volle Pkt-Zahl pro Preisposition. Für das Zweifache dieses Preises werden 0 Punkte vergeben. Bewertung nach der o.g. Formel-2 Stellen hinter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung.

Bei einem Abschlag von mehr als 40 % auf das Gesamthonorar der Grundleistungen im Preisblatt werden ebenfalls 0 Punkte vergeben.

2. Konzept u. Präsentation 70 %: Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung der Planung darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen u. die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten.

Gewichtung der SchwerPkt.: Beschreibung u. Darstellung des Unternehmens (max. 20 Pkt.); Fachkunde u. Qualifikation… (max. 40 Pkt.), Leistungsfähigkeit, Kapazitäten… (max. 40 Pkt.), Preiskalkulation (max. 20 Pkt.) u. Qualität der Präsentation des Bieters (Im Rahmen einer Präsentation in den Räumlichkeiten der AG darzustellen- max. 20 Pkt.).

Das mit dem Angebot einzureichende Konzept - auf max. 5 DIN A4 Seiten - muss die wertungsrelevanten SchwerPkt. enthalten.

Die federführenden Mitarbeiter für die Planung und Bauüberwachung sind namentlich zu benennen (Übereinstimmung der Namen aus Anlage 1 des TW).

Das Konzept u. die Präsentation wird für jeden Schwpkt. mit den Pkt. 0 (ungenügend) bis zu den maximalen Pkt. pro Unterpunkt 5/10/15/20 (sehr gut) durch ein Gremium bewertet.

Mindestpunktzahl Konzept u. Präsentation:

Konzept u. Präsentation müssen je Schwpkt. mindestens 1 von max. 5/10/15/20 möglichen Pkt. erreichen. Angebote, die mit weniger als 1 Pkt. pro Schwpkt. bewertet werden, werden zwingend von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Wird kein Konzept mit Angebot eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.

Bewertung: sehr gut

Anwendung (Anwg.) bei Schwerpunkt (Sp) 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 17 - 20 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 13 - 15 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 9 - 10 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 5 Pkt.

Konzept, das glaubhaft erwarten lässt, dass die Anforderungen in besonders guter Qualität umgesetzt werden (klar strukturierte, logisch aufgebaute Vorgehensweise ohne offene Fragen, sehr gute fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, leicht verständlich).

Bewertung: gut

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 13 - 16 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 10 - 12 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 7 - 8 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 4 Pkt.

Konzept, das glaubhaft erwarten lässt, dass die Anforderungen in guter Qualität umgesetzt werden (klar strukturierte, logisch aufgebaute Vorgehensweise mit einigen offenen Fragestellungen, gute fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, gut geordnet u. übersichtlich).

Bewertung: befriedigend

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 9 - 12 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 7 - 9 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 5 - 6 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 3 Pkt.

Konzept, das teilweise Schwächen aufweist, aber verspricht, die Anforderungen insgesamt weitgehend umzusetzen (brauchbar strukturierte Vorgehensweise mit einigen Mängeln u. mehreren offenen Fragen, ausreichend fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, systematisch geordnet, durchschnittliche Darstellung aller geforderten Angaben).

Bewertung: ausreichend

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 5 - 8 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 4 - 6 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 3 - 4 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 2 Pkt.

Konzept, das Mängel bei der Umsetzung der Anforderungen aufweist, aber eine noch ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt (brauchbar strukturierte Vorgehensweise mit einigen Mängeln u. mehreren offenen Fragen, ausreichend fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, unübersichtlich, ungeordnet, schwer nachvollziehbar aber vollständig).

Bewertung: mangelhaft (Mindestpunktzahl)

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 1 - 4 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 1 - 3 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 1 - 2 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 1 Punkt

Konzept, das zwar teilweise positive Ansätze zeigt, die Anforderungen insgesamt aber nicht umsetzt, jedoch eine noch ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt (einigermaßen strukturierte Vorgehensweise mit vielen offenen Fragestellungen, mangelhafte fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts).

0 Pkt. – ungenügend:

Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 0 Pkt.

Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 0 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 0 Pkt.

Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 0 Pkt.

Konzept, das die Anforderungen nicht umsetzt u. keine ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt, unstrukturierte Vorgehensweise mit vielen offenen Fragestellungen, ungenügende fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, ungeordnet, unvollständig.

Den Zuschlag erhält das Angebot, das die höchste Gesamtpunktzahl (gewichtete Wertungssumme) erreicht, die sich aus der gewichteten Summe der Punkte für die Preiskomponenten und der gewichteten Summe der Punkte für das Konzept und die Präsentation ergibt.

Bei Gleichstand erhält das Angebot mit der größeren Leistungspunktzahl des Konzeptes den Zuschlag. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Zuschlagsergebnis, entscheidet das Los.

Zuschlagskriterien u. Bewertung s. Anlage 3 der Bewerbungsbedingungen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.

Angaben, die mit Vordruck Anlage 1 der Bewerbungsbedingungen"Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind:

- Angaben zu Einzelbieter/Bietergemeinschaft

- Allgemeine Angaben zum Unternehmen

- Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin/zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz (Vertretungsberechtigten)

- Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

- Nachweis der Kammereintragung

Alternativ gilt für die zutreffenden Eigenerklärungen die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Nachweis. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann während des Verfahrens jederzeit aufgefordert werden, sämtliche oder einen Teil der geforderten Unterlagen beizubringen.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben, die mit Vordruck "Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind:

- Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung:

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 3,0 Mio. €; sonstige Schäden 5,0 Mio. €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen.

- Angaben zu Umsätzen: Eigenerklärung Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart im Bereich Objektplanung Gebäude des Bewerbers, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre. Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn alle Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.

- Kammereintragung

- Einhaltung der Deckungssummen der Haftpflichtversicherung bei Leistungsbeginn

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Angaben, die mit Vordruck "Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren" einzureichen sind:

- Anzahl der Beschäftigten einschließlich Büroinhaber (bei Bewerbergemeinschaften bzw. bei Inanspruchnahme anderer Unternehmen innerhalb der Gemeinschaft) mindestens 15 Beschäftigte. 8 Beschäftigte mit mind. Bachelor Abschluss oder höher (Master, Dipl.-Ing.) mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in dem ausgeschriebenen Leistungsbild Objektplanung Gebäude, davon 3 der Beschäftigten im Bereich Objektplanung Gebäude mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung.

- Eigenerklärung über die Leistungserbringung, dass spätestens bei Leistungsbeginn das ausreichend qualifizierte Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen.

- Angaben bei Bewerbergemeinschaften: Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds.

- Angaben zu Unterauftragnehmerleistungen: Teilleistungen, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung auf den Unterauftragnehmer zurückgreift) sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.

- Eignungsleihe: Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Kapazitäten zurückgreift sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.

- Eigenerklärung zur Qualifikation der Beschäftigten,

- Eigenerklärung zum Personal, das für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistung als verantwortlich vorgesehen ist unter Angabe seiner Qualifikation,

- Nachweise der Qualifikation des vorgesehenen Personals (siehe unter Mindeststandards),

- Darstellung von mindestens drei und maximal fünf vergleichbaren Referenzen von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern aus dem Zeitraum der letzten acht Jahre zu Planungsleistungen Freianlagen.

Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahe kommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

Vergleichbarkeit: hier: – Bauen im Bestand – Grundsanierung von Bestandsgebäuden mit Umsetzung unter laufendem Betrieb

Referenzen zu Neubauprojekten werden nicht gewertet.

Je Projekt sind maximal 5 doppelseitig bedruckte DIN A 4 Seiten oder drei einseitig bedruckten DIN A 3 Seiten einzureichen, davon

•1 Projekt mit einer denkmalgerechten Sanierung / Bauen im Bestand eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes - Mindestanforderung Umsetzung im laufenden Betrieb

• mindestens 2 Projekte Objektplanung Gebäude und Tragwerksplanung im Bestand, Umsetzung im laufenden Betrieb

Bei allen drei Projekten müssen die Leistungen der

• Objektplanung Gebäude und der

• Tragwerksplanung

erbracht worden sein.

Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.

Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.

- Mindestanforderung Anzahl der Beschäftigten ≥ 15 Beschäftigte

- Qualifikationen der Beschäftigten: Mindestanforderung ≥ 8 Bachelor mit mind. Bachelor Abschluss oder höher (Master, Dipl.-Ing.) und mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in dem Leistungsbild Objektplanung, davon mind. 3 der Beschäftigten im Bereich Objektplanung Gebäude mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung.

- Mindestanforderung an das zur Ausführung der ausgeschriebene Leistung vom Bewerber geplante Personal:

Projektleitung und Stellvertretung mit mindestens (Fach)-Hochschulabschluss Bachelor Architektur mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung und 2 Beschäftige mit mindestens (Fach)-Hochschulabschluss Bachelor Architektur mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung.

- Nachweis der Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten einschl. Büroinhaber (Dipl.-Ing. oder MA) für eine Anzahl von mindestens 5 Beschäftigten mit Teilnahmeantrag einzureichen.

Mindestanforderung: Urkunde Hochschul-bzw. Fachhochschulabschluss.

- Der Teilnehmer (die Bewerbergemeinschaft) hat mindestens drei- aber höchstens fünf - Referenzen zum Objektplanung Gebäude und Tragwerksplanung im Rahmen einer Gebäudesanierung mit Umsetzung unter laufendem Betrieb vergleichbare Referenzprojekte einzureichen.

Jedes Projekt (realisiert seit 2012) ist auf maximal 5 doppelseitig bedruckte DIN A 4 Seiten oder drei einseitig bedruckten DIN A 3 Seiten mit Text, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig darzustellen und einzureichen, davon

 1 Projekt mit einer denkmalgerechten Sanierung / Bauen im Bestand eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes - Mindestanforderung Umsetzung im laufenden Betrieb

 2 Projekte Objektplanung Gebäude und Tragwerksplanung im Bestand, Umsetzung im laufenden Betrieb

- Wenn Unterauftragnehmerleistungen/Eignungsleihe geplant sind/ist: Unterauftragnehmen und Eignungsentleiher mit Adresse und Beschreibung der Leistungsbereiche angeben sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.

- Bewerbergemeinschaften reichen den ausgefüllten Vordruck "Bewerbergemeinschaftserklärung" und Anlage 1" Eigenerklärungen und Eignungskriterien" ein.

- Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.

Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

1.

Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.

Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.

2.

Es ist die Teilnahme an einer zwingenden Ortsbesichtigung mit dem Angebot (Stufe 2) nachzuweisen (Vordruck "Nachweis Besichtigung" Bestandteil der Vergabeunterlagen). Angebote, die diesen Nachweis nicht enthalten, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.

3.

Vertragsstrafe: Bei einer Überschreitung des vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermins, die der AN zu vertreten hat, verringert sich das Honorar pro Tag der Überschreitung um 0,2 % bezogen auf das Gesamthonorar des AN bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 5 % des Gesamthonorars (Vertragsstrafe) gemäß § 10 Vertragsmuster.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.4)
Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

IV.1.5)
Angaben zur Verhandlung

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

14.12.2020

12:00

IV.2.3)
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

18.02.2021

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

27.08.2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

(1) Die Teilnahmeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (http://www. evergabe-online.de) heruntergeladen werden. Außer die folgenden Anlagen des Vertrages, die zum Schutz der Vertraulichkeit mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt:

Anlage 4 Kostenberechnung nach DIN 276, Anlage 8 Projektorganisation der AG, Anlage 17 Schadstoffgutachten der GSU, Anlage 18 Hinweise u. Anforderungen zur Umgangsweise mit der Gebäudeschadstoffproblematik und Anlage 22 Betreiberkonzept

sowie die Unterlagen unter Punkt (9).

(2) Die vorgegebenen Vordrucke in den Bewerbungsunterlagen sind zu verwenden.

Der Vordruck "Teilnahmeantrag" bzw. später im Verfahren der Vordruck "Angebotsschreiben" muss mit dem Namen der erklärenden Person versehen (Textform) bzw. elektronisch signiert sein. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag/das Angebot entweder von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter in Textform einzureichen bzw. elektronisch signiert einzureichen.

(3) Der Teilnahmeantrag/das Angebot ist in elektronischer Form (in Textform oder mit elektronischer Signatur) über www.evergabe-online.de einzureichen.

Hinweise gemäß § 11 Abs. 3 VgV

Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

(4) Geforderte Erklärungen und Nachweise sind, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes zugelassen ist, mit dem Teilnahmeantrag, spätestens zu dem in IV.2.2) genannten Termin vorzulegen. Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Auftraggeberin innerhalb einer angemessenen Frist nachgereicht werden. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.

(5) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.

(6) Bewerber-/Bietergemeinschaften haben die in den Bewerbungsbedingungen geforderten Angaben und Erklärungen von jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft einzureichen.

(7) Die Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte (Bewerberfragen), die elektronisch zu stellen sind, endet für die Unterlagen am Teilnahmewettbewerb am 02.12.2020, 11:00 Uhr. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

(8) Nach Aufforderung zur Angebotsabgabe (Stufe 2 des Verfahrens) ist die Teilnahme an einer zwingende Ortsbesichtigung nachzuweisen (Vordruck "Nachweis Besichtigung" Bestandteil der Vergabeunterlagen).

(9) Folgende Unterlagen können während der Ortsbesichtigung eingesehen werden:

- Denkmalpflegeplan

- Kampfmittelräumkonzept

- ES-Bau (einschl. Gutachten)

- EW-Bau.

(10) Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:

Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234

E-Mail: ticket@bescha.bund.de

Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oderzur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstr.56
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

04.11.2020