Ausschreibungsdetails

Technisches Betreiben und Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen auf dem Standort der Bundespolizei sowie des Ankerzentrums in Oberfranken Bamberg, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben; VOEK 569-19

Veröffentlichung 9.1.2021 10:15
Angebotsfrist 16.2.2021 12:00
Zuschlagsfrist 30.4.2021 00:00

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Technisches Betreiben und Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen auf dem Standort der Bundespolizei sowie des Ankerzentrums in Oberfranken Bamberg, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben; VOEK 569-19

VOEK 569-19

II.1.2)
CPV-Code

Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden (50700000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Technische Betriebsführung der Wärmeerzeugung und Wärmeversorgung sowie das Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen auf dem Standort der Bundespolizei sowie des Ankerzentrums in Oberfranken Bamberg

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Bamberg, Kreisfreie Stadt (DE241)

Bundespolizei und Ankerzentrum in Bamberg; Kennedy Boulevard 1, 96052 Bamberg

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Technische Betriebsführung der Wärmeerzeugung und Wärmeversorgung sowie das Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen

Leistungsanforderungen:

Die Leistungen des AN umfassen nach Art und Umfang sämtliche Maßnahmen, welche für einen sicheren, funktionstüchtigen, wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb der Wärmeerzeugungs und -versorgungsanlgen auf dem Standort erforderlich sind und die Betreiberpflichten des AN sicherstellt. Der AN ist damit unter anderem für die zyklische und termingerechte Wartung und Inspektion während und nach Ablauf der Herstellergewährleistung vollumfänglich verantwortlich. Im Rahmen des Störungsmanagements gewährleistet der AN 24 Stunden täglich und an 365/366 Tagen im Jahr einen Störungsdienst für die Wärmeerzeugungs-/versorgungsanlagen, die Niederspannungsleitungen und das Wasserrohrnetz.

Die geforderten Leistungen sind entsprechend der DIN 31051 / EN 13306, DIN 32736, DIN 12170 den Richtlinien des Arbeitskreises Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) sowie der VDMA 24186 und den einschlägigen Regeln der VDI, insbesondere VDI 2035 zu erbringen, d. h. alle relevanten Gesetze, Vorschriften, insbesondere Unfallverhütungsvorschriften, Normen, Richtlinien usw. sind ebenso zu beachten wie anerkannte Regeln der Technik.

Der AN ist verpflichtet, entsprechend qualifizierte Fachkräfte einzusetzen. Notwendige Befähigungs- und Sachkundenachweise sind der AG auf Verlangen vorzulegen. Diese Regelung umfasst Eigen- sowie Unterauftragnehmerleistungen.

Zum Leistungsumfang des AN gehören außerdem alle Wiederholungsprüfungen durch Sachverständige, für alle prüfpflichtigen und überwachungsbedürftigen Anlagen.

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes (Betriebssicherheitsverordnung -BetrSichV) in der jeweils aktuellen Fassung ist einzuhalten.

Leistungsumfang des technischen Managements der Wärmeversorgung und -erzeugung:

Der AN ist verpflichtet, alle vertragsgegenständlichen Anlagen und Systeme einschließlich ihrer Teile, Komponenten und Funktionseinheiten, die im Leistungsverzeichnis benannt sind, zu betreiben und Instand zu halten. Das umfasst folgende Leistungen:

- Betreiben

- Inspektion

- Sachkunde- und Sachverständigenprüfungen

- DGUV Vorschrift 4 - Leistungen (ortsfeste und ortsveränderliche Anlagen und Betriebsmittel) für das Heizwerk

- Stellen der verantwortlichen Elektrofachkraft

- Wartung

- Instandsetzung

- Optimieren

- Störungsmanagement

- ggf. Gewährleistungsüberwachung

- Berichte/Dokumentation

- Energiemanagement

- Stillstandsmanagement / Stillstandswartung

- Entsorgung

- EDV

Sonstige Leistungen:

- Start-Up-Phase / Vertragsauslaufphase

- Instandhaltungsmanagement und Bereitschaftsdienst

Die Leistungen sind mit den Preisen der LV-Positionen abgegolten.

Der genaue Umfang und die Art der Ausführung sind dem beiliegenden Leistungsverzeichnis und Leistungsbeschreibung nebst Anlagen zu entnehmen.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.06.2021

30.06.2023

Der Vertrag verlängert sich einmalig um zwei Jahre, also maximal bis 30.06.2025, sofern er nicht von der AG neun Monate vor Ablauf der Laufzeit schriftlich gekündigt wird. Ein Anspruch des AN auf Verlängerung besteht nicht.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Erklärungen des Vordruckes "Bieterauskunft" zu:

1. Einzelbieter / Bietergemeinschaft (Nachweis: Bieterauskunft)

- Angebotsabgabe als Einzelbieter, als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder als bevollmächtigte Vertreter einer Bietergemeinschaft

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2. Angaben zum Unternehmen

2.1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen (Nachweis: Bieterauskunft, Auszug aus dem Handelsregister in Kopie und nicht älter als drei Monate)

- Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder

Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, Gesetzliche/r Vertreter/in, Ansprechperson, Telefon, Mail, ggf. zuständiger Standort bzw. Niederlassung

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2.2 Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder Freiberufler ist (Nachweis: Bieterauskunft)

- Vorname, Name, ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit

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2.3 Angaben, ob das Unternehmen Zertifizierungen besitzt (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass das Unternehmen eine Zertifizierung besitzt:

Voraussetzung zur Ausführung der Leistung sind folgende Zertifikate und Fachbetriebszulassungen:

- Nachweis für den sicheren Betrieb von gasbefeuerten Dampfkesseln in Form einer Ausbildung/Qualifizierung zum Kesselwärter oder vergleichbar

- Verantwortlichen nach DIN VDE 0105-100 EN 50110-1 bezogen auf die ausgeschriebene Leistung (Elektrofachkraft)

- Schriftlicher Nachweis zur Schaltberechtigung bezogen auf die ausgeschriebene Leistung

- Verantwortliche Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10

Die Nachweise zu den oben genannten Zeritifizierungen und Fachbetriebszulassungen sind mit dem Angebot vorzulegen.

Mangelnde Nachweise der geforderten Zertifikate und Fachbetriebszulassungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.

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3. Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB

Erklärung über Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach § 123 Abs. 1 GWB:

- Erklärung, dass keine Person, die dem Unternehmen zuzurechnen ist, iSd § 123 GWB rechtskräftig verurteilt worden ist und dass gegen das

Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 OWiG rechtskräftig festgesetzt worden ist (Nachweis: Bieterauskunft)

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Erklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach § 123 Abs.

4 Nr. 1 GWB:

- Erklärung, dass das Unternehmen der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie für sämtliche Arbeitnehmer/innen die

Verpflichtung zurZahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung) an die

zuständige Krankenkasse bzw. für geringfügig Beschäftigte an die Bundesknappschaft ordnungsgemäß erfüllt (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass das Unternehmen für sämtliche Arbeitnehmer/innen die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen

Unfallversicherung an die zuständige Berufsgenossenschaft erfüllt, Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft (Nachweis: Bieterauskunft)

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Erklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB:

- Erklärung, dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren

weder beantragt noch eröffnet wurde und ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet (Nachweis: Bieterauskunft)

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Erklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB:

- Erklärung, dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche

Verpflichtungen verstoßen hat (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des

Unternehmens infrage gestellt wurde (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass das Unternehmen keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen oder Verfahrensweisen aufeinander abgestimmt

hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbes bezwecken oder bewirken (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass für das Unternehmen kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und

Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und

der durch andere weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass das Unternehmen nicht bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass das Unternehmen bis zum aktuellen Datum keine wesentlichen Anforderungen bei der Ausführung eines früheren öffentlichen

Auftrages erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat mit der Folge einer vorzeitigen Beendigung, Schadensersatz oder einer

vergleichbaren Rechtsfolge (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder

Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erkärung, dass das Unternehmen nicht versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu

beeinflussen, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte; nicht fahrlässig

oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung dess öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen

könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln (Nachweis: Bieterauskunft)

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Erkärung zu Verstößen gegen weitere Gesetze nach § 124 Abs. 2 GWB

- Liegen Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz vor, die nach § 23 AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 € belegt worden

sind? (Nachweis: Bieterauskunft)

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- Liegen Verstöße gegen das Mindestlohngesetz vor, die nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 € belegt worden sind?

(Nachweis: Bieterauskunft)

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Erklärung zu Gründen für Nichtausschluss und Selbtreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB

- Erklärung, dass eine oder mehrere der in Ziff. 3 geforderten Erklärungen nicht abgegeben werden kann, das Unternehmen jedoch gleichwohl

nicht von der Teilnahme am Verfahren auszuschließen ist; Nennung der Gründe bzw. der Selbstreinigungsmaßnahmen (Nachweis:

Bieterauskunft)

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Erklärungen des Vordruckes "Bieterauskunft" zu:

4. Erklärung zur bestehenden Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung (Nachweis: Bieterauskunft, Bescheinigung über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung in Kopie)

- Geforderte Deckungssummen pro Schadensfall, pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert:

Personenschäden: 3 Mio. €,

Sach- und Vermögensschäden (mit Deckungszusage durch den Versicherer für Schäden aus Abwässern, Leitungsschäden, elektrische Schäden): 2 Mio. €,

Obhut- und Bearbeitungsschäden einschl. Schäden durch das Abhandenkommen von Sachen: 3 Mio. €

Schlüsselschäden: 100.000 €

- Erklärung, dass die geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadenereignisse derzeit schon erreicht wird (Nachweis: Bieterauskunft,

Kopie eines Nachweises über das Bestehen der Versicherung)

- Sofern die Höhe der Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse derzeit nicht ausreicht, wird das Unternehmen nach

Zuschlagserteilung die entsprechende Anpassung der Versicherungssummen der Versicherung für die Dauer der Verträge vornehmen

(Nachweis: Bieterauskunft)

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5. Angaben zu Umsätzen

- Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft einmalig im Vordruck des

bevollmächtigten Mitgliedes gemacht werden.

- Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart "Betreiben von Wärmeanlagen (Erzeugung u. Versorgung) inkl. Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen", jeweils bezogen auf die abgeschlossenen Jahre 2017, 2018 und 2019

(Nachweis: Bieterauskunft)

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Erklärungen des Vordruckes "Bieterauskunft" zu:

6. Erklärung über die Leistungserbringung

- Erklärung, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt. (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, dass dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen auszuführen. (Nachweis:Bieterauskunft)

- Erklärung, dass die mit der Dienstleistung beauftragten Mitarbeiter über eine besondere fachliche Eignung (Anlagenmechaniker im Bereich Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik oder gleichwertig) verfügen.

- Erklärung, dass für das Betreiben von Wärmeanlagen (Erzeugung u. Versorgung) inkl. Störungsmanagement für Wärmeanlagen, Wasserrohrnetz und Niederspannungsleitungen (vergleichbarer bezüglich Größe/Leistung d. Heizwerkes: bis 24 MW und Länge des Wärmenetzes ca. 6450 m) qualifiziertes, erfahrenes Fachpersonal auf dem Standort eingesetzt wird.

Erklärung betreffend Sicherheitsüberprüfung:

Zutritt zum Standort:

Für das eingesetzte Personal besteht zurzeit keine Notwendigkeit einer Sicherheitsüberprüfung gemäß Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz-SÜG).

Es besteht die Möglichkeit, dass aktuelle Ereignisse dazu führen, dass das eingesetzte Personal des AN bzw. der Unterauftragnehmer bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen einer entsprechenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden muss.

In diesem Fall verpflichtet sich der AN, die für die Sicherheitsüberprüfung notwendigen Unterlagen nach Erhalt von der AG kurzfristig an das zu überprüfende Personal weiterzuleiten. Kosten für die Sicherheitsüberprüfungen fallen für den AN nicht an. Die AG wird den AN bei entsprechender Erfordernis kurzfristig informieren.

- Erklärung, dass das Unternehmen hinsichtlich der zur Leistungserbringung einzusetzenden Beschäftigten, die noch nicht sicherheitsüberprüft sind, unmittelbar nach Vorliegen der oben genannten Voraussetzungen für eine kurzfristige Beibringung der für die Sicherheitsüberprüfung (Ü1, Ü 2 oder Ü 3) notwendigen Angaben und Auskünfte Sorge tragen wird.

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7. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen (Nachweis: Bieterauskunft)

- Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistung täig?

- Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens

- Anzahl der Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

- Anzahl der geringfügig Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart

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8. Angaben zu Referenzen (Nachweis: Bieterauskunft)

- Benennung von mindestens drei vergleichbaren Referenzen von mindestens zwei verschiedenen Auftraggebern aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre.

- Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.

- Art des Referenzobjektes, Ausführungsort, Name, Adresse des Referenzgebers, Ansprechperson des Referenzgebers mit Telefon-Nr. und E-Mail, jährlicher Leistungsumfang in Kostengruppen nach DIN 276, Leistungszeitraum, Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, Auftragswert in netto

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9. Angaben bei Bietergemeinschaft (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, ob es beabsichtigt ist, ein Angebot als Bietergemeinschaft abzugeben; Benennung des Mitgliedes der Bietergemeinschaft, Bezeichnung des Teilbereiches, Umfang

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10. Angaben zu Unterauftragnehmerleistungen (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, ob der Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt ist; Beschreibung des Leistungsbereiches; Umfang

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11. Eignungsleihe (Nachweis: Bieterauskunft)

- Erklärung, ob eine Eignungsleihe vorgenommen wird; Bezeichnung der Aspekte

Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

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Mindestanforderungen an Referenzen:

- Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn der zugrundeliegende Auftrag eine Größe/Leistung des Heizwerkes von ca. 8 MW bis 24 MW hat.

- Für die jeweilige Referenz muss das Vertragsverhältnis innerhalb der letzten 3 Jahre mindestens 12 Monate bestanden haben.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Folgende Zertiikate und Fachbetriebszulassungen müssen nachgewiesen werden.

- Nachweis für den sicheren Betrieb von gasbefeuerten Dampfkesseln in Form ei-ner Ausbildung/Qualifizierung zum Kesselwärter oder vergleichbar

- Verantwortlichen nach DIN VDE 0105-100 EN 50110-1 bezogen auf die ausge-schriebene Leistung (Elektrofachkraft)

- Schriftlicher Nachweis zur Schaltberechtigung bezogen auf die ausgeschriebene Leistung

- Verantwortliche Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10

Die Nachweise zu den oben genannten Zeritifizierungen und Fachbetriebszulassungen sind mit dem Angebot vorzulegen.

Mangelnde Nachweise der geforderten Zertifikate und Fachbetriebszulassungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.

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Zutritt:

Erklärung, dass das Unternehmen zur Leistungserbringung nur Beschäftigte einsetzen wird, die einen amtlichen Lichtbildausweis und ein gültiges Führungszeugnis vorlegen können.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

16.02.2021

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

30.04.2021

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

17.02.2021

00:00

Die Teilnahme der Bieter am Öffnungstermin ist nicht gestattet. Die Zuschlagserteilung erfolgt auf elektronischem Weg.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

Im Leistungsverzeichnis (LV) müssen alle Preise und sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten sein. Gemäß den konkreten Ausfüllvorschriften in der Leistungsbeschreibung (LB) und im LV, sind Positionen, deren Preise nach Vorgabe bereits in einer anderen Position

erfasst sind, mit „0“ als Einheitspreis zu versehen. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im LV führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots.

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Zuschlagskriterium sind 1. der Angebotspreis des LV in Euro und 2. das schriftliche eigene Konzept mit der Gewichtung 65% Preis, 35% Konzept.

Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte).

1. Preis wird wie folgt gewichtet:

Betreiben /Warten, Inspizieren, Prüfen (LV-Abschnitte 1 bis 61.): 40%

Erstaufnahme u. Dokumentation (LV-Abschnitt 6.2): 10%

Störungsmanagement (LV-Abschnitt 7): 10%

Stundenverrechnungssätze, Fahrtkosten, zusätzliche Personalkosten SÜG (LV-Abschnitte 8.1, 8.3 und 8.4) : 5%

Zum Zweck der Wertung erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten Preis die maximale Punktzahl, d. h.

a) 40 Punkte für Bestpreis Betreiben

b) 10 Punkte für Bestpreis Erstaufnahme und Dokumentation

c) 10 Punkte für Bestpreis Störungsmanagement

d) 5 Punkte für Bestpreis Summe Stundenverrechnungssätze, Fahrtkosten und zusätzliche Personalkosten SÜG

Die anderen Angebote werden in absteigender Punktzahl jeweils im Verhältnis zum niedrigsten Angebot (= Bestpreis) gewertet, indem der niedrigste geprüfte Preis durch den Preis des jeweiligen Angebotes dividiert und mit der maximalen Punktzahl von 40 bzw. jeweils 10 und 5 multipliziert wird.

Zum Beispiel: Punktzahl Angebot = Angebotspreis niedrigstes Angebot x 40 Pkt. / Preis des jeweiligen Angebots

2. Konzept wird wie folgt gewichtet:

Teilkonzept Personal (15 %)

Teilkonzept Störungsmanagement (20%)

Die Bewertung erfolgt im Wege der Punktevergabe von 0 Punkten (ungenügend) bis 10 Punkten (sehr gut) je Teilkonzept. Die je Teilkonzept vergebene Punktzahl wird mit der für das Teilkonzept angegebenen Gewichtung (ausgedrück in 15 bzw. 20 Punkten) multipliziert und durch 10 dividiert. Die so ermittelten Werte für die einzelnen Kriterien werden abschließend addiert.

Weitere Details sind der Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen.

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Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist von mindestens drei Werktagen und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.

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Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.

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Die Auftraggeberin prüft die Auskömmlichkeit der Angebote gem. § 60 VgV und verlangt vom Bieter Aufklärung, wenn der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich niedrig sind. Vom Bieter sind in den Vergabeunterlagen geforderte Angaben zur ggf. tariflichen Bindung und zu Grundlagen der Angebotskalkulation vorzunehmen, die für eine erste Prüfung herangezogen werden. Bei weiterem Aufklärungsbedarf fordert die Auftraggeberin den Bieter unter Setzung einer angemessenen Frist von mindestens drei Werktagen auf, die Auskömmlichkeit des Angebots eingehend zu erläutern, ggf. unter Einreichung der VHB-Formblätter 221/222 bzw. 223. Wenn der Bieter die Zweifel an der Auskömmlichkeit nicht oder nicht fristgerecht ausräumt, darf sein Angebot ausgeschlossen werden.

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Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden.

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Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

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Bei Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe) sind diesen Unternehmen die Informationsquelle zur Datenschutzerklärung der Auftraggeberin „www.bundesimmobilien.de/datenschutz“ vor Angebotsabgabe durch den Bieter zu übermitteln. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der Referenzgeber vom Bieter vorab zu informieren.

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Für die Angebotsabgabe war eine zwingende Ortsbesichtigung vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation und den damit verbundenen Einschränkungen wird auf die zwingende Ortsbesichtigung verzichtet und stattdessen eine freiwillige Ortsbesichtigung angeboten und DRINGEND empfohlen. Die Terminanmeldung muss per E-Mail an Einkauf-TGM@bundesimmobilien.de verbindlich angekündigt werden. Ortsbesichtigungen können am 21.01.2021, 26.01.2021 oder 27.01.2021 durchgeführt werden. Die Besichtigungstermine müssen bis spätestens

19.01.2021, 15 Uhr vereinbart werden. Dabei sind maximal zwei Personen unter Angabe des Vor- und Nachnamens per E-Mail an die oben genannte E-Mailadresse anzumelden.

Die Zuweisung eines Termins erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Nur von der Auftraggeberin bestätigte Termine werden

durchgeführt. Die Vertreter des Bieters müssen bei der Ortsbesichtigung ein gültiges Ausweisdokument mit sich führen.

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Teilnehmerfragen:

Fragen zu den Vergabeunterlagen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 05.02.2021, 12:00 Uhr ausschließlich bei der evergabe-Plattform eingehen. Anfragen, die auf anderem Wege eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Die Auftraggeberin wird den Teilnehmern rechtzeitig angeforderte Auskünfte erteilen, soweit aus der Fragestellung die Relevanz für die Erstellung der Angebote ersichtlich ist. Solche Auskünfte werden den Teilnehmern in anonymisierter Form mitgeteilt. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die evergabe-Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

Die Teilnehmer haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der evergabe-Plattform registrierte Teilnehmer werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes führen.

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Bei technischen Fragen zur evergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:

Telefon: +49 (0) 22899-610-1234

Mail:ticket@bescha.bund.de

Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag 08:00 - 16:00 Uhr

Freitag 08:00 - 14:00 Uhr


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB

zu beachten:

---

Der Antrag ist unzulässig, soweit

---

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften

vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem

Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der

Ablauf der Frist nach § 134 Abs.2 GWB bleibt unberührt,

---

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung

erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung

benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem

Auftraggeber gerügt werden,

---

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen

erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder

zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

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4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,

einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

06.01.2021