Stationierungskonzept

Bundeswehrstruktur

Zur Bewältigung der durch das Stationierungskonzept 2011 der Bundeswehr und die Truppenreduzierungen der ausländischen Streitkräfte hervorgerufene Konversionswelle ist die BImA gut aufgestellt. Sie profitiert dabei von einer umfangreichen und langjährigen Erfahrung in der Abwicklung von Konversionsprozessen. Jede erfolgreiche Konversion basiert auf einer partnerschaftlichen und transparenten Zusammenarbeit aller am Konversionsprozess Beteiligten, nämlich der BImA als Eigentümerin, den Kommunen als örtlich Betroffene und Trägerinnen der Planungshoheit, den Bundesländern und potentiellen Investoren.

Nach Aufgabe der militärischen Nutzung ist für eine zivile Anschlussnutzung durch Dritte regelmäßig eine Neubeplanung der Flächen durch die Kommunen erforderlich. Als Planungsträgerinnen haben diese es in der Hand, selbst oder mit Unterstützung des Bundes, der Länder und Investoren, Nutzungsvorstellungen zu entwickeln und in Planungsrecht umzusetzen, das die Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Region einbezieht.

Die BImA leistet hierbei Unterstützung, z.B. durch die finanzielle Beteiligung an Markt- und Potenzialanalysen oder Nutzungskonzepten bis hin zur Bauleitplanung und beteiligt sich –sofern wirtschaftlich– an einzelnen  Standortentwicklungsmaßnahmen zur Förderung künftiger Nutzungsmöglichkeiten.

Ferner setzen die BImA und das Bundesministerium der Verteidigung die gemeinsame „Koordinierungsstelle für Konversionsfragen“ (KStK) fort. Sie koordiniert und – sofern notwendig – unterstützt die von den Konversionsfolgen betroffenen Kommunen und Länder bei der Bewältigung von grundsätzlichen Problemen und Anliegen im Zusammenhang mit dem Stationierungskonzept.

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die KStK oder an die regionalen bzw. zentralen Ansprechpartner/-innen.

Kontakte

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