BImA stellt Liegenschaft für neues Beratungszentrum für Ukrainerinnen und Ukrainer zur Verfügung
Unity Hub in Berlin eröffnet

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (2. v. l.) eröffnete mit dem ukrainischen Minister für Sozialpolitik, Familie und Einheit, Denis Uljútin (r. neben Dobrindt), das Unity Hub in Berlin ein (Fotos: BImA).
Bonn/Berlin, 22. April 2026. In Berlin hat ein neues Beratungszentrum für Menschen aus der Ukraine seine Arbeit aufgenommen. Der sogenannte Unity Hub an der Jägerstraße 54-55 ist jetzt von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und dem ukrainischen Minister für Sozialpolitik, Familie und Einheit, Denis Uljútin, feierlich eröffnet worden.
Der Unity Hub richtet sich an Menschen, die infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nach Deutschland geflohen sind. Ziel des Zentrums ist es, Orientierung zu bieten und Perspektiven zu eröffnen – sowohl für eine mögliche freiwillige Rückkehr in die Ukraine als auch für ein Leben in Deutschland.
Angebot schafft Zukunftsperspektiven
Alexander Dobrindt betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des neuen Angebots: Der Unity Hub schaffe eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Zukunftsperspektiven ukrainischer Geflüchteter. Der Bund stellt die Liegenschaft kostenfrei zur Verfügung, während der Betrieb durch die ukrainische Seite erfolgt.
Der Unity Hub ist weit mehr, als ein funktionales Gebäude: In kurzer Zeit ist ein Ort entstanden, der für Zusammenarbeit, Innovation und Zukunft steht. Möglich wurde dies durch das engagierte Zusammenspiel zahlreicher Beteiligter aus unterschiedlichen Bereichen, die mit großem Einsatz, Teamgeist und einer gemeinsamen Vision an der Umsetzung gearbeitet haben.

Die BImA stellt die Räume für das Beratungszentrum in Berlin zur Verfügung, betrieben wird es unter anderem von ukrainischen Nichtregierungsorganisationen.
Der Beitrag der BImA zum Unity Hub
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat das für den Unity Hub genutzte Objekt im Zentrum Berlins angemietet und stellt es über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) der ukrainischen Seite zur Verfügung. „Damit leistet die BImA einen wichtigen Beitrag zur schnellen Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten für internationale Kooperationsprojekte des Bundes“, sagt Objektmanagementteamleiter Maik Masche.
Die Betreuung des Objekts erfolgt im Rahmen des bestehenden ELM-Mietverhältnisses. „Mit der erfolgreichen Bereitstellung der Liegenschaft zeigt sich erneut die zentrale Rolle der BImA bei immobilienwirtschaftlichen Vorhaben des Bundes – insbesondere dort, wo kurzfristig geeignete Immobilienlösungen benötigt werden“, so Maik Masche.