Drei Mal Kunst am Bau für die BImA in Berlin
Kunst-am-Bau-Wettbewerb für die Direktion Berlin der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben entschieden
Bonn/Berlin, 05. Januar 2026. Die Direktion Berlin der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird mit Kunst am Bau von Candy Lenk (Berlin), Stefan Sous (Düsseldorf) und Neda Aydin (Berlin) bereichert. Ein unabhängiges Preisgericht hatte Ende November 2025 getagt und die Entwürfe mit jeweils einem 1. Platz für insgesamt drei Kunststandorte ausgezeichnet. Das Verfahren wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Auftrag der BImA, die zugleich Bauherrin und Nutzerin des Gebäudekomplexes ist, durchgeführt. Ab dem 6. Januar 2026 sind alle Wettbewerbsergebnisse im Ernst-Reuter-Haus in Berlin zu sehen.

Der mit dem 1. Preis für Kunststandort 1 ausgezeichnete Wettbewerbsbeitrag „DREI GERÄTE“ von Candy Lenk besteht aus skulpturalen Rauminterventionen (Visualisierung: Candy Lenk, Berlin).
Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble der BImA in Berlin-Charlottenburg wird unter der Leitung des BBR von Grund auf instandgesetzt. Ziel ist es, den historisch gewachsenen und vielschichtigen Gebäudekomplex in einen zukunftsfähigen Behördenstandort zu transformieren.
Wettbewerb für Studierende und Absolventen folgt
Für dieses Bauvorhaben ist an insgesamt vier Standorten Kunst am Bau geplant. Der nun entschiedene Wettbewerb umfasste drei dieser Standorte: das Foyer an der Jebensstraße, den Eingang und Treppenraum im Bauteil B sowie das Foyer des Cranzbaus. Ein weiteres Verfahren für den Standort Bistro-Café im Bauteil A wird als offenes Wettbewerbsverfahren für Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen folgen.
Für den Kunststandort 1, das Foyer an der Jebensstraße, konnte sich Candy Lenk (Berlin) mit ihrem Entwurf „DREI GERÄTE“ durchsetzen und erhielt den 1. Preis. Der 2. Preis ging an Tim Trantenroth (Berlin).

Stefan Sous überzeugte das Preisgericht für den Kunststandort 2 mit seinem Entwurf „UNDER CONSTRUCTION“, einer sich über 5 Stockwerke erstreckenden, hängenden Konstruktion aus in Aluminium gegossenen Bambusrohren (Visualisierung: Stefan Sous, Düsseldorf).
Kunststandort 2, der Eingang und Treppenraum im Bauteil B, wird von Stefan Sous (Düsseldorf) gestaltet, der für seinen Entwurf „UNDER CONSTRUCTION“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Den 2. Preis für diesen Kunststandort erhielt Susanne Rottenbacher (Trebgast).
Am Kunststandort 3, dem Foyer des historischen Cranzbaus, soll das Werk nach dem Entwurf „Einschluss“ von Neda Aydin (Berlin) realisiert werden, die hierfür mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Den 2. Preis für diesen Kunststandort erhielt Lasse Müller (Berlin).

Der 1. Preis für Kunststandort 3 ging an Neda Aydin für ihren Entwurf „Einschluss“. Er sieht eine Glasplastik vor, die in die zentrale Foyerwand integriert werden soll. Die Plastik setzt sich mit dem Thema Ballistik auseinander (Visualisierung: Neda Aydin, Berlin).
24 Teilnehmende am Wettbewerb
Das Verfahren wurde als einphasiger, anonymer Einladungswettbewerb durchgeführt. Ein Auswahlgremium wählte für die drei Kunststandorte jeweils acht Künstlerinnen und Künstler – also insgesamt 24 – aus, die zur Teilnahme eingeladen wurden. Das Preisgericht für den Kunst-am-Bau-Wettbewerb tagte am 27. und 28. November 2025 unter dem Vorsitz von Susanne Titz, Leiterin des Städtischen Museums Abteiberg Mönchengladbach. Für alle drei Standorte wurden jeweils ein 1. und ein 2. Preis vergeben.
Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge
Vom 6. bis zum 19. Januar werden alle Wettbewerbsbeiträge im Ernst-Reuter-Haus, dem Berliner Dienstsitz des BBR, präsentiert. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie wie gewohnt auf der Kunst am Bau-Internetseite.