Kunst am Bau für Bundeswehrkrankenhaus Ulm realisiert
Wo Kunst am Bau den Alltag der Kleinsten bereichert
Die Künstlerin Miriam Prantl hat sich mit ihrem Werk „Spaziergang“ für die Erweiterung der Kindertagesstätte des Bundeswehrkrankenhauses Ulm durchgesetzt. Dieses wurde jetzt realisiert: je nach Blickwinkel, Tageszeit und Bewegung verändern sich Licht, Farbe und räumliche Wirkung des Kunstwerks (Collage: BImA; Visualisierung: Miriam Prantl).
Bonn/Ulm, 27. Juli 2026. Der Kunst am Bau-Wettbewerb für die Erweiterung der Kindertagesstätte des Bundeswehrkrankenhauses Ulm ist abgeschlossen: Mit dem Werk „Spaziergang“ hat sich die österreichische Künstlerin Miriam Prantl mit einer Arbeit durchgesetzt, die den öffentlichen Raum nicht nur gestaltet, sondern ihn bewusst erfahrbar macht. Jetzt wurde ihr Kunstwerk realisiert.
Im Mittelpunkt von „Spaziergang“ steht die Idee des Gehens als Form der Wahrnehmung. Die Installation lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, ihre Umgebung neu zu entdecken. Je nach Blickwinkel, Tageszeit und Bewegung verändern sich Licht, Farbe und räumliche Wirkung des Kunstwerks. Begleitet wird die Installation von einer eigens entwickelten Soundinstallation, die das räumliche Erlebnis akustisch erweitert und die Wahrnehmung des Ortes auf eine zusätzliche Ebene hebt.
Neue Perspektiven erleben
„Spaziergang“ verwandelt alltägliche Wege in Momente bewusster Wahrnehmung und regt dazu an, innezuhalten und den gebauten Raum aus neuen Perspektiven zu erleben. Damit verbindet das Kunstwerk ästhetische Qualität mit einer subtilen Einladung zur Entschleunigung. Es zeigt beispielhaft, wie zeitgenössische Kunst den öffentlichen Raum bereichern, Identität stiften und Menschen über Generationen hinweg begleiten kann.
Kunst als Bestandteil des Alltags
„Das Werk steht exemplarisch für den Anspruch der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), durch Kunst am Bau den Alltag der Menschen zu bereichern, die Qualität von Gebäuden zu steigern, die Identität des Nutzers hervorzuheben und einen nachhaltigen kulturellen Mehrwert zu schaffen“, erklärt Julia Oel, Kunst am Bau-Beauftragte der BImA.
Mit dem gewählten Standort in einer Kindertagesstätte zeigt sich, wie die BImA gemeinschaftlich mit dem Bundesbau Baden-Württemberg und der Bundeswehr als Nutzerin bereits bei Kindern ansetzt, um Menschen frühzeitig und dauerhaft mit Kunst in Berührung zu bringen. Kunst wird zu einem selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Lebens und begleitet die Kinder – meist noch bevor sie sprechen, lesen oder schreiben können – beim Entdecken ihrer selbst, des Gegenübers und der sie umgebenen Welt auf einer emotionalen und körperlich erfahrbaren Ebene. Das Werk von Miriam Prantl schafft eine inspirierende Umgebung, die Wahrnehmung, Kreativität und Neugier fördert. Gerade in diesem Zusammenspiel von Kunst, Architektur, Klang und Bildungsraum ist eine besonders gelungene Symbiose entstanden, die den Mehrwert von Kunst am Bau eindrucksvoll sichtbar macht.
Weitere Informationen
Alle Informationen zum Vereinfachten Verfahren und das vollständige Konzept mit Soundwiedergabe finden Sie unter https://kunst-am-bau.bundesimmobilien.de/.