Kunst am Bau-Wettbewerb für Neuunterbringung der Bundespolizei-Fliegerstaffel Gifhorn entschieden

Raumgreifende Plastik „Torque“ wird realisiert

Visualisierung Daniel Widrigs

Der Kunst am Bau-Wettbewerb für die Bundespolizei-Fliegerstaffel Gifhorn kürt Daniel Widrigs „Torque“: Eine raumgreifende Plastik, die Fliegen und Dynamik ästhetisch verkörpert (Visualisierung: Daniel Widrig).

Bonn/Gifhorn, 30. Dezember 2026. Im Rahmen des Kunst am Bau-Wettbewerbs der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Baumanagement Braunschweig hat das Preisgericht unter Vorsitz von Dr. Andreas Beitin, Direktor des Kunstmuseum Wolfsburg, einstimmig den Entwurf Torque von Daniel Widrig zur Realisierung für den Neubau zur Unterbringung der Bundespolizei in Gifhorn empfohlen.

Der derzeitige Standort der Bundespolizei in Gifhorn erfüllt nicht mehr die wachsenden Anforderungen. Bedingt durch ein erweitertes Aufgabenfeld und gestiegene technische und funktionale Ansprüche wird sowohl die Flotte als auch das Personal aufgestockt. Die erforderlichen Bauarbeiten sollen bis 2030 abgeschlossen sein.

Innovative Kunst für einen modernen Standort

Der Wettbewerb wurde als kooperatives (nicht-anonymes), nicht offenes Einladungsverfahren in zwei Phasen durchgeführt. Zwölf Künstlerinnen und Künstler waren in der ersten Phase eingeladen, eine Ideenskizze zu präsentieren. Sechs davon erreichten die zweite Phase, in der die Skizzen zu vollwertigen Entwürfen ausgearbeitet wurden. Ziel war es, eine zeitgenössische künstlerische Gestaltung zu finden, die die Aufenthaltsqualität für die Nutzer erhöht und identitätsstiftend wirkt. Der Fokus der Kunst am Bau liegt dabei auf den vor Ort tätigen Mitarbeitenden, da es sich um eine nicht-öffentliche Dienststelle handelt.

1. Preis für „Torque von Daniel Widrig 

Die Plastik „Torque“ des Künstlers Daniel Widrig visualisiert das Thema des Hubschrauberflugs, indem er die Raumbewegungen des Rotors in einer künstlerischen Transformation als ausgreifende Plastik erlebbar macht. Ihr Name bezieht sich auf das Drehmoment, eine physikalische Größe, die eine Dreh- oder Rotationskraft beschreibt. Die Jury lobt die elegante Umsetzung und die beeindruckende ästhetische Wirkung vor dem Neubau. Die reflektierende Oberfläche bindet zudem Raum- und Zeitaspekte mit ein.

Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe 

Die Wettbewerbsentwürfe der zweiten Phase werden werktags noch bis zum 9. Januar (8:00 bis 15:30 Uhr) beim Staatlichen Baumanagement Braunschweig, An der Martinikirche 7 in 38100 Braunschweig, ausgestellt.

Weitere Informationen zu den prämierten Arbeiten erhalten Sie hier.