Neubau des Bundesverwaltungsamtes in Köln nimmt Gestalt an

Richtfest im Stadtteil Niehl

Der Neubau für das Bundesverwaltungsamt in Köln aus der Vogelperspektive.

Das neue Gebäudeensemble aus der Vogelperspektive: Der Rohbau ist fertig (Foto: Bauwens).

Bonn/Köln, 5. November 2026. Im Kölner Norden im Stadtteil Niehl entsteht derzeit ein innovatives Büroquartier für den zentralen Dienstleister des Bundes – das Bundesverwaltungsamt (BVA). Der neue Hauptsitz für rund 2.300 Beschäftigte ist von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) angemietet und wird nach Fertigstellung ans BVA übergeben. Am 5. November wurde das Richtfest gefeiert.

Rund ein Jahr nach Grundsteinlegung für das neue Büroquartier in der Friedrich-Karl-Straße ist der Rohbau des ersten Bauabschnitts abgeschlossen. Am 5. November feierten Bauleute, Planungs- und Projektbeteiligte Richtfest auf der Baustelle in Köln-Niehl. Alle bisherigen Kölner Liegenschaften des BVA – einschließlich seines Ausbildungszentrums – werden nach Abschluss des gesamten Bauvorhabens hier vereint.

Alle BVA-Bedienstete unter einem Dach vereint

Gruppenfoto von den BImA-Projektbeteiligten.

Das verantwortliche Team der BImA von DOFM um Hauptstellenleiterin Meike Bücker-Gittel (2. v. r.) und Projektleiterin Julia Koenig (4. v. r.) (Foto: BImA).

Seit mehr als 60 Jahren hat das Bundesverwaltungsamt seinen Hauptsitz in Köln. Inzwischen unterhält es neben dem Dienstgebäude in Köln-Riehl drei weitere Liegenschaften in der Stadt. Im Bürogebäude „Friedrich und Karl“ werden künftig alle Kölner Beschäftigten der Bundesbehörde untergebracht. Das aus insgesamt sieben eng miteinander verzahnten Häusern bestehende Ensemble entsteht auf dem Grundstück zwischen Boltenstern- und Friedrich-Karl-Straße an der Schnittstelle zwischen den Niehler Wohngebieten und dem Hafenareal. Neben Büros wird das BVA dort auch Räume für Schulungszwecke sowie Konferenzräume und eine Kantine einrichten.

Die BImA)als zentrales Immobilienunternehmen des Bundes mietet die entstehenden Gebäude an und wird sie dem BVA nach Fertigstellung zur Verfügung stellen. Die Neubauten entstehen in umweltfreundlicher Holz-Hybrid-Bauweise, die Außenflächen werden ebenso wie die Dächer begrünt. Mithilfe eines innovativen Energiekonzepts werden die sechsgeschossigen Gebäude mit weitgehend regenerativer Energie aus Wasser und Sonne versorgt.

Bild zeigt einen Richtkranz und einen Mann, der den Richtspruch spricht.

Dirk Neuneier von dem Unternehmen Bauwens brachte den Richtspruch aus (Foto: BImA).

Erster Bauabschnitt in fast einem Jahr fertig

Zum Richtfest versammelten sich Erwin Heinz und Thomas Walter (Vizepräsidenten beim BVA), Meike Bücker-Gittel (Hauptstellenleiterin Facility Management in der Direktion Dortmund der BImA), Alexander Jacobi (Gesellschafter der bauausführenden Firma Bauwens), das Architektenteam und weitere Gäste auf der Baustelle.

Damit kann die nächste Phase direkt starten: der Innenausbau und die Fassadenarbeiten. Das gesamte Quartier wird in drei Bauabschnitten errichtet – die Übergabe des ersten Abschnitts ist für den Jahreswechsel 2027/2028 geplant. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2029 vorgesehen.