Neues Wohnquartier am Hochweg in Ingolstadt

Erfolgreicher Wettbewerb für bezahlbares Wohnen

Visualisierung eines Wohnviertels mit Bäumen

Die BImA entwickelt das Wohnquartier am Hochweg in Ingolstadt mit rund 100 neuen, bezahlbaren Wohneinheiten (Visualisierung: Lehmann, Tabillion & Castorph, München).

Bonn/Ingolstadt, 19. Juni 2026. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) setzt im Rahmen ihrer bundesweiten Wohnraumoffensive einen wichtigen Impuls in Ingolstadt: Sie entwickelt das Wohnquartier am Hochweg und schafft rund 100 neue und bezahlbare Wohnungen. Das Büro Lehmann, Tabillion & Castorph aus München hat den städtebaulichen Wettbewerb für das neue Quartier gewonnen.

Der Siegerentwurf sieht ein zukunftsweisendes Quartier vor, das sich sensibel in den städtebaulichen Kontext einfügt und durch eine klare und durchdachte Gebäudekomposition überzeugt. Das Preisgericht hatte bei der Bewertung ein besonderes Augenmerk auf die städtebauliche Qualität, die Wohnqualität sowie die Vernetzung mit dem Bestandsquartier gelegt.

Autofreies Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität

Der Siegerentwurf sieht sechs kompakte, überwiegend viergeschossige Gebäudekörper vor, die auf einem gemeinsamen Sockel platziert werden. Durch die Stellung der Gebäude zueinander entstehen zwei private Wohnhöfe sowie ein gemeinschaftlicher Quartiershof, von dem aus die Gebäude erschlossen werden. KFZ-Stellplätze werden außerhalb dieser Höfe angelegt, sodass ein autofreies Quartier entsteht, das eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Christoph Gehr, Fachgebietsleiter Immobilienentwicklung Bayern bei der BImA, betont: „Mit dem Wohnquartier am Hochweg schaffen wir in Ingolstadt rund 100 neue, bezahlbare Wohnungen – modern, nachhaltig und eng vernetzt mit dem bestehenden Stadtquartier. Der Siegerentwurf zeigt eindrucksvoll, wie zeitgemäßes Bauen Effizienz und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet." Damit die Siedlung möglichst schnell realisiert werden kann, setzt die BImA gezielt auf modulares und serielles Bauen.

Die Jury würdigt insbesondere den Umgang mit der Nachbarschaft: ein grüner Puffer zur bestehenden Bebauung, barrierefreie Zugänge sowie eine Durchwegung mit Fuß- und Radwegen schaffen eine enge Vernetzung mit dem Bestandsquartier. „Der Siegerentwurf sieht eine ausgewogene Gebäudekomposition vor, die eine maßstäbliche Urbanität erwarten lässt und auch das bestehende Quartier vom neuen Stadtbaustein profitieren lässt", heißt es in der Würdigung des Preisgerichts.

Nächste Schritte zur Baurechtsschaffung

Die Jury empfiehlt einstimmig, den Entwurf zur Baurechtsschaffung und anschließenden Realisierung weiterzuentwickeln. Die BImA wird nun die nächsten Schritte der Baurechtsschaffung fortführen, womit die intensive und detaillierte Planungs- und anschließend die Genehmigungsphase beginnt.