Spatenstich für 32 neue und bezahlbare BImA-Wohnungen in Frankfurt

Wohnraumoffensive

Das Foto zeigt die Projektbeteiligten beim Spatenstich für neue Wohnungen in Frankfurt.

Feierten gemeinsam den Spatenstich in Frankfurt (von links): Jörg Pietschmann (Technischer Leiter B&O Bau GmbH), Jon Prengel (Geschäftsführer raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH), Ulf Breitbeck (BImA-Projektleiter), Axel Kolfenbach (Leiter des BImA-Geschäftsbereichs Portfoliomanagement), Prof. Dr. Marcus Gwechenberger (Baudezernent der Stadt Frankfurt), Frank-Michael Kreis (Hauptstellenleiter Portfoliomanagement der BImA in Koblenz), Marcus Dröge (PD Berater der öffentlichen Hand), Adeline Seidel (PD Berater der öffentlichen Hand), Anton Schmidt (Projektleiter der B&O Bau GmbH) sowie Marco Pötzel (Niederlassungsleiter der B&O Bau GmbH in Raunheim) (Foto: BImA).

Bonn/Frankfurt, 3. November 2026. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat heute in Frankfurt-Bonames den Spatenstich für 32 neue und bezahlbare Wohnungen gefeiert. Sie erweitert damit die ehemalige Edwards-Siedlung am Prämäckerweg im Nordosten der Stadt. Im Sommer 2028 sollen die ersten Mieterinnen und Mieter einziehen können.

„Für die BImA ist es ein wichtiges Anliegen, bezahlbaren Wohnraum schnell zu schaffen – gerade in einer Stadt wie Frankfurt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für uns im modularen und seriellen Bauen", betont Axel Kolfenbach, Leiter des BImA-Geschäftsbereichs Portfoliomanagement.

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal der Stadt Frankfurt am Main, begrüßt das Bauvorhaben als wichtigen Beitrag zum bezahlbaren Wohnungsbau: „Frankfurt braucht mehr bezahlbare Wohnungen. Daher ist es gut, dass die BImA auf ihrem eigenen Grundstück zusätzlichen Wohnraum schafft. Das Projekt zeigt, wie sich wirtschaftliches und nachhaltiges Bauen mit guter Architektur verbinden lässt. Die innovative Holzmodulbauweise ermöglicht eine effiziente und ressourcenschonende Umsetzung. Zugleich fügt sich der Neubau auch städtebaulich gut in die bestehende Siedlung ein.“

Verkürzte Bauzeit

Das Dach des viergeschossigen Neubaus wird begrünt und erhält eine Photovoltaikanlage. Die Stellplätze werden mit E-Ladesäulen ausgestattet. Bereits die Produktion der Baumaterialien erfolgt möglichst umweltschonend: Die Außenwände der Obergeschosse entstehen in vorgefertigter Holzbauweise. Holz als nachwachsender Rohstoff reduziert den CO₂-Fußabdruck gegenüber konventionellen Baumethoden deutlich.

Der Bau selbst entsteht in serieller Modulbauweise: Viele Gebäudeteile werden in einem Werk vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Mit dieser Methode wird die Bauzeit verkürzt und für die Anwohnerinnen und Anwohner werden Beeinträchtigungen durch Lärm und Baustellenverkehr stark reduziert. Planung und Architektur stammen von raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH aus Frankfurt; die Ausführung übernimmt B&O Bau und Projekte GmbH.

Visualisierung der neuen BImA-Wohnungen in Frankfurt am Main.

32 neue und bezahlbare BImA-Wohnungen entstehen in Frankfurt. Im Sommer 2028 sollen die ersten Mieterinnen und Mieter einziehen (Visualisierung: raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, im Auftrag von B&O Bau GmbH).

BImA erweitert ehemalige US-Siedlung

Die Edwards-Siedlung wurde ursprünglich in den 1960er-Jahren von den US-Streitkräften als Militärwohnsiedlung errichtet und ging später an die BImA über. Die bestehenden zehn Wohngebäude mit rund 200 Wohnungen werden nun ergänzt. Die 32 neuen Wohnungen umfassen ein bis vier Zimmer mit Wohnflächen von circa 35 bis 88 Quadratmetern und richten sich damit an ganz unterschiedliche Lebenssituationen. Der Neubau fügt sich mit einem offenen Laubengang und einem gemeinschaftlich nutzbaren Hofraum in die bestehende Siedlungsstruktur ein. Ein Aufzug sorgt für barrierefreie Erreichbarkeit. Dabei bleibt der wertvolle Platanenbaumbestand – in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde – erhalten und bietet den Mieterinnen und Mietern weiterhin wertvolle Erholungs- und Begegnungsflächen. Ein Spielbereich sowie 70 Fahrradstellplätze runden das Angebot ab.

Wohnungsfürsorge des Bundes

Wie bei Wohnungen der BImA üblich, werden diese im Rahmen der Wohnungsfürsorge des Bundes zunächst Bundesbediensteten als bezahlbarer Wohnraum angeboten. Dazu zählen unter anderem Beschäftigte von Zoll, Bundespolizei sowie Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familien. Wohnungen, die nicht in diesem Rahmen vergeben werden, stehen danach zu den gleichen Konditionen auf dem freien Markt zur Verfügung. Damit trägt die BImA aktiv zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes in Frankfurt bei.