Spatenstich für 44 neue Wohnungen in beliebtem Freiburger Stadtteil
BImA schafft Wohnraum im neuen Quartier Kleineschholz

Markierten mit dem ersten Spatenstich den Beginn des BImA-Wohnprojekts im Quartier Kleineschholz (von links): Susanne Dübon (Hauptstellenleiterin Portfoliomanagement Freiburg bei der BImA), Martin Horn (Oberbürgermeister Stadt Freiburg), Kerstin Frisch (Leiterin des Staatlichen Hochbauamtes Freiburg), Axel Kolfenbach (Leiter der BImA-Sparte Portfoliomanagement) und Stephan Klamert (Niederlassungsleiter der Baugesellschaft Swietelsky) (Foto: BImA).
Bonn/Freiburg, 6. November 2026. Freiburg ist ein gefragter Wohnort, nicht nur für Studierende und Beschäftigte im Wissenschaftsbetrieb, sondern auch für Bundesbedienstete. Entsprechend ist der Wohnungsmarkt in der badischen Stadt sehr angespannt. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) schafft im Quartier Kleineschholz im beliebten Stadtteil Stühlinger, nahe dem Hauptbahnhof, weiter dringend benötigten Wohnraum. 44 Wohnungen entstehen künftig in zwei neuen Wohngebäuden. Jetzt feierte die Bundesanstalt den Spatenstich.
Das Quartier Kleineschholz, zentral in Freiburg zwischen Sundgauallee und Lehener Straße gelegen, ist eine ehemalige Kleingartensiedlung, die seit 2023 von der Stadt Freiburg zu einem neuen Wohnviertel entwickelt wird. Die BImA als frühere Eigentümerin hatte das Gelände damals größtenteils an die Stadt veräußert, behielt aber zwei von 15 Baufeldern im eigenen Besitz. Auf diesen baut die BImA nun im Rahmen ihrer Wohnraumoffensive 44 Wohnungen unterschiedlicher Größe. Ein Mix von Wohnungen mit Größen zwischen 1,5 und fünf Zimmern ist dabei, außerdem entsteht eine Kita. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für das Jahr 2029 geplant.
Quartier entlastet Wohnungsmarkt

Die Gebäude bestechen durch einen hohen Holzanteil (Visualisierungen: Project GmbH Esslingen).
„Wir als BImA schaffen wichtigen Wohnraum für Bundesbedienstete. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg können wir nun innenstadtnah entwickeln und freuen uns, an einem attraktiven Wohnquartier mitzuwirken“, sagte Susanne Dübon, Hauptstellenleiterin Portfoliomanagement bei der BImA, beim Spatenstich. Und Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn betonte: „Freiburg braucht dringend neuen Wohnraum. Mit dem Spatenstich für das Neubauprojekt der BImA erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für die weitere Entwicklung von Kleineschholz. Mit der BImA gewinnen wir einen starken Partner und wichtigen Akteur für dieses zukunftsweisende innerstädtische Quartier. Ich bin stolz auf den mutigen und innovativen Weg, den wir in Kleineschholz eingeschlagen haben: Hier bauen wir nicht für die Profitmaximierung, sondern für die Menschen. So entsteht ein beispielhaftes Wohnviertel, das zeigt, wie sozial gerechter und nachhaltiger Wohnungsbau gelingen kann.“
Holz dominiert als Baumaterial
Die zwei Gebäude weisen drei Baukörper mit entweder vier, fünf oder sieben Etagen auf und werden in serieller Bauweise mit industriell vorgefertigten Massivholzkomponenten entwickelt. Da auch tragende Wände und Decken auf diese Art gefertigt sind, beträgt der Holzanteil der Gebäude knapp 80 Prozent. Lediglich die Kita und Teile der Treppenhäuser und Untergeschosse werden mit Stahlbeton gebaut. Das Gebäudeensemble erreicht den Energieeffizienzstandard EGB40. Es benötigt somit 60 Prozent weniger Primärenergie als ein gesetzlich definiertes Referenzgebäude. Das Quartier ist mit zwei nahegelegenen Straßenbahnhaltestellen sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Auch entsteht eine neue Kita.
Die BImA als Bauherrin führt das Projekt mit der Baufirma Swietelsky durch, Hersteller der seriellen Baumodule ist die Firma B Solution (beide Österreich). Als Architekt zeichnet die Firma Project GmbH (Esslingen) verantwortlich.
Wohnungsfürsorge des Bundes
Wie bei Wohnungen der BImA üblich, werden diese im Rahmen der Wohnungsfürsorge des Bundes zunächst Bundesbediensteten als bezahlbarer Wohnraum angeboten. Dazu zählen unter anderem Beschäftigte von Zoll, Bundespolizei sowie Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familien. Wohnungen, die nicht in diesem Rahmen vergeben werden, stehen danach zu den gleichen Konditionen auf dem freien Markt zur Verfügung. Damit trägt die BImA aktiv zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes in Freiburg bei.