Wasserbüffel und Exmoor-Ponys sind Publikumslieblinge

Bundesforst gewinnt letzte Monatsprojekt-Wahl der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“

Wasserbüffel grasen mit ihren Kälbern

Wasserbüffel grasen mit ihren Kälbern im Seelschen Bruch in der Magdeburger Börde (Foto: BImA).

Bonn/Uhrsleben, 4. März 2021. Das Gemeinschaftsprojekt des Bundesforstbetriebs Mittelelbe und vier weiteren Partnern „Mit Wasserbüffeln und Exmoor-Ponys zu neuer biologischer Vielfalt“ leistet einen wesentlichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz. Auf einer etwa 80 Hektar großen Weidefläche im Seelschen Bruch in der Magdeburger Börde erhalten die Tiere nachhaltig eine Kulturlandschaft. Das hat viele Menschen überzeugt. Dank ihrer Stimmen wurde es jetzt als letztes UN-Dekade-Projekt des Monats ausgezeichnet.

Das Projekt konnte die Abstimmung gewinnen und ist nun „UN-Dekade-Projekt des Monats Januar 2021“. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt ist mit Ablauf des Jahres 2020 beendet. Dieser Gewinn rundet die erfolgreiche Teilnahme des Bundesforstes an diesem Wettbewerb mit insgesamt fünf Monatsprojekten ab. „Diese letzte Wahl eines Monatsprojektes der UN-Dekade mag ich nochmal zum Anlass nehmen, mich bei allen Kolleginnen und Kollegen der BImA für ihre große Unterstützung mittels ihrer Abstimmung für die vielen Bundesforstprojekte zu bedanken“, betont Lothar Schmid, Abteilungsleiter Naturschutz beim Bundesforst.

Die Natur ist der Gewinner

Der eigentliche Gewinner des Wettbewerbs sei aber die Natur. Sie profitiere davon, dass sich Menschen aktiv einsetzen und sich so dem Schwund an biologischer Vielfalt durch praktikable Projekte entgegenstellen. „Dabei ist jeder noch so kleine Schritt ein Schritt in die richtige Richtung“, ist Lothar Schmid überzeugt und ergänzt: „Es bleibt festzuhalten, dass die UN-Dekade, Biologische Vielfalt‘ sowohl bei der BImA als auch weltweit ein voller Erfolg war. Dennoch müssen unsere Bemühungen, die biologische Vielfalt weiter zu verbessern, auch in Zukunft fortgesetzt werden.“